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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die rolle der erziehung in der ns- zeit




Funktion innerhalb der Diktatur, Formen der Umsetzung von Erziehungszielen



Funktion innerhalb der Diktatur



Unterstützung der Partei
Begeisterung für Diktatur und Ideologie entwickeln

Kriegsfreudigkeit wecken
Patriotismus anregen

Eigenes Denken "ausschalten"
Bedingungslose Hingabe, Gehorchen
Innere Einheit, Geschlossenheit Deutschlands
Körperliche Erziehung stand vor geistiger und als letztes kam Bildung
Erfolgreicher Kampf gegen deutschen Feind


Formen der Umsetzung von Erziehungszielen



Die Hitlerjugend




Jugendorganisation der NSDAP
Entstand 1926, seit 1936 zu Pflicht, seit 1939 Pflicht für 10-18-jährige

Alle Jungen zwischen 10 - 21 Jahre
Mit 18 Arbeits- oder Wehrdienst
Nach Machtergreifung alle dt. Jugendorganisationen in HJ integriert
Wirkte anziehend, Abenteuer und Kameradschaft erlebt
Striktes Führerprinzip auch unter Jugendlichen
Militärische Organisation des Alltags

Mitglieder wurden in Schule bevorzugt
Erziehung zu Rassismus und Völkerhass

Jungen sollten Rasseideal entsprechen
1932 100.000 Mitglieder

1933 3 Mio.
1939 12 Mio.



Der Bund deutscher Mädel


Teilorganisation der HJ
Entstand 1930, 1931 Eingliederung in HJ, seit 1936 Pflicht
Mit 18 Arbeitsdienst im Werk Glaube und Schönheit (1938 gegründet)
Striktes Führerprinzip à bedingungslose Unterordnung an Befehl gewöhnen
HJ immer untergeordnet
Führer von HJ und BDM (Reichsjugendführer) war immer Mann
Mädchen sollten zu Nationalsozialisten erzogen werden

Mädchen sollen Rasseideal entsprechen
Später Erziehung zu klassischen Frauentätigkeiten: z.B. Krankenschwester und Hauswirtschaft
"Zuchthäuser" für idealtypische ledige Frauen
Entführung von Kindern der Besatzungsgebiete, die Idealtyp entsprachen, "Aufzucht" in SS-Familien



Eliteschulen


Z.B. NPEA - Nationalpolitische Erziehungsanstalten - "Napola"
Weitere Institution zur Erziehung zu Nationalsozialisten
1933 gegründet

unterstanden starkem Einfluss der SS
waren nur inoffiziell bekannt
auch hier Führerprinzip, militärischer Drill, Aufzucht von Kampfmaschinen
Allgemeines



Erziehung ist Sache der Mutter
Liebevolle Beziehung zwischen Eltern und Kind soll vermieden werden
Erziehung zum Rassismus unbewusst à Anschaulichkeit um Erfahrungen zu sammeln
Naivität und Begeisterung der Jugendlichen wird ausgenutzt
von Hitler als etwas besonderes bezeichnet à "beste und gesündeste Jugend der Welt"
"richtiges Deutschland aufbauen"
Jugend als zukünftiges, friedliebendes Volk à Einheit des Volkes
Jugendliche zu Demagogen erzogen



Interview mit Opa


1923 geboren, Sohn von kommunistischer Familie
In WR Lebenskunde für Nichtchristen (Kommunisten/Sozialdemokraten), Reli für Getaufte
Auseinandersetzungen zwischen beiden, vor allem Nazis - Kommunisten
Mit Machtergreifung nur noch Religion (Kantor der Kirche)
Morgens singen der Nationalhymne (mit SA-Lied), dabei Hitlergruß, Choral singen, Nenne des "Kernspruchs" (meist patriotisch), danach Bestrafung von Schülern, die etwas angestellt hatten durch Rohrstock

Prügelstrafe allgemein weit verbreitet
Lehrer nie krank gemacht
Verschieden eingestellt, dann "Bereinigung" (kaum merklich) à Militarismus, Patriotismus, NS-Ideologie
3 Tage lang Üben der Marsch- und Kampfordnung durch ehemaligen Oberst, jetzt Lehrer
Grund: Soldaten von Übung nach Paunsdorf, Rast, von Schülern empfangen, dann zurück
Bevorzugung von Kindern der Handwerker und Gewerbetreibenden (Sohn eines hohen Tieres der Reichsbahn immer bevorzugt, bessere Note für gleiche Arbeit)

Später junge Lehrer in Uniform
Lehrpläne auf Ideologie ausgerichtet (Reich und Führer)
Keine Noten lernen in Musik aber singen und marschieren ("Heute gehört und Deutschland und morgen die ganze Welt")
HJ:
Opa dort nie eingetreten, erst 39 wegen Pflicht, vormilitärische Ausbildung, 41 oder 42 nach Frankreich, verletztà danach nach Russland in Kriegsgefangenschaft bis 49
"Jungvolk" 10-14J., danach "Hitlerjugend"
3 aus Klasse nicht in HJ, 8-10 in Klassenstufe (3 Klassen)
Sonnabend "staatspolitischer Tag", HJ: "Dienst" à Exerzieren, Geländespiele, andere in Schule, mussten Ideologie lernen
HJ straffer organisiert als Pimpfe, aber schwerer zusammenzuhalten durch Ausbildung
Glück, dass sein Lehrmeister kein Nazi war
Vor Pflicht immer wieder zur HJ eingeladen aber nie hingegangen, Ausreden wegen Arbeit
Oma im Pflichtjahr des BDM (auf Bauernhof)
Vorkommnis: Marsch der Nazis, Fahne nicht gegrüßtà von HJlern verprügelt, konnte aber wegrennen (sehr guter Sportler)
Begeisterung durch Fahrten, Abenteuer mit Ausrüstung, Samstags keine Schule..
Wirklicher Hintergrund nicht begriffen, Ausnutzen der Naivität
NSDAP konnte Politik machen ohne das Wort in den Mund zu nehmen
Mitglied in Widerstandsgruppe ("Bühnsche Jugend"), Treffen in Lübschütz
Wenig organisiert, waren NSDAP aber immer Dorn im Auge, trugen Lederhosen und kariertes Hemd
Treffen wurden oft von HJlern zerschlagen, konnten aber nie ertappt werden, trotzdem genaues Wissen über Organisation
Kumpel von Gestapo gefangen, 3-4 Wochen weg, schwieg danach darüber
Mitglieder solcher Organisationen bekamen alle Einberufungsbefehl
Begeisterung durch finanzielle Unterstützungen durch Staat (Arbeitsbeschaffung durch Autobahnbau, Aufrüstung, Fabriken gebaut (Rüstung unter anderem Namen à "Erla"-Werke in Portitz Flugzeuge, Kasernen in Torgauer Straße), Modernisierung der Wohnungen (WCs)...-> Brot und Arbeit beschafft), Krieg an sich jedoch nicht angesprochen, war Bevölkerung nicht im geringsten bewusst)
Propaganda sehr gut organisiert und gewirkt, "Volksempfänger"
Sogar Kommunisten zu Nazis, zu Treffen mitgenommen, bekamen Nahrung, Kleidung, Bier, Geselligkeit, manche auch als Spione
War beruflich in Wohnungen à "Hier gilt nur der deutsche Gruß Heil Hitler" als Türschild, grüßte mit den Worten "Guten Tag"
Beeinflussung in allen Bereichen, Negatives wird positiv dargestellt, z.B. Seehelden à alle Jugendlichen wollten später in U-Booten sein, verherrlicht
Wahrheit in Frankreich gesehen, wenn zerschossene U-Boote zurückkamen und davon auch nur 3-5%
Während Krieg wurden Morde an Widerständlern legal, Verschleppen in KZ
Viele aus Verwandt- und Bekanntschaft in KZs, kamen seelisch und körperlich kaputt raus
Großteil der Insassen waren Kommunisten, waren auch diejenigen, die Juden dann geholfen haben
KZs (Konzertlager), lange _Zeit geheim, nur wer betroffen war, wusste davon
Vor 1933 Widerstand der unteren Parteischichten von KPD und SPD zusammen, nur Führung konnte sich nicht einigen

 
 

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