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geographie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Kanada -



O.K. wir wollen euch heute ein bißchen über Kanada

erzählen.
Wir haben versucht das wichtigste und interessanteste
herauszusuchen, was eigentlich sehr schwer ist, denn
Kanada ist ein sehr großes Kapitel, über das man

stundenlang reden könnte. FOLIE

Dieses riesige Land, das in Nordamerika liegt, hat eine Fläche von 9.958.319 km2, das ist fast 120 mal so groß wie Österreich, wie man hier auf der Karte sieht.
BLATT

Obwohl um es so viel größer ist, leben "nur" rund 3,5 mal so viele Menschen in Kanada wie in Österreich. Das Bedeutet eine sehr geringe Bevölkerungsdichte, nämlich 3 Einwohner pro km2. Ein weiteres Zeichen für die Größe Kanadas sind die 6 Zeitzonen innerhalb des Landes, es sind 4 bis 9 Stunden Zeitdifferenz zu Österreich. Dazu ein Blatt.

BLATT

Die Flagge ist auf dem Handout abgebildet. Das Ahornblatt ist ein Nationalsymbol. Man teilt Kanada in 10 Provinzen und 2 Territorien ein. Die Hauptstadt ist Ottawa. Und die Währung ist kanadische Dollar beziehungsweise Cents. Ein Dollar sind derzeit circa 9 Schilling.

Ganz kurz zur Geschichte Kanada`s:

Die Ureinwohner Kanada´s sind Inuits und Indianer.
Seefahrern war das Land schon um circa 1000 bekannt. Doch erst Ende des 15. Jahrhunderts wurde es offiziell entdeckt. Die Franzosen und die Engländer besetzten das Gebiet, was logischerweise zu Spannungen und Kriegen führte. Schlußendlich fiel Kanada dann an Großbritanien. Auch die USA versuchten jedoch vergeblich das Land zu erobern. Durch die Beteiligung am 1. Weltkrieg erhielt Kanada 1931 schließlich die staatliche Unabhängigkeit. Auch im 2. Weltkrieg unterstützten die Kanadier die
Engländer. Sie sind Gründungsmitglied der UNO und der NATO.

Obwohl Kanada staatlich unabhängig ist, ist das
Staatsoberhaupt noch immer der britische Monarch. Der hat aber nicht wirklich nicht etwas zu sagen.
Der Premierminister ist Oberhaupt des Bundesparlaments. Die Provinzen haben eine eigene Regierung und können weitgehend selbst bestimmen. Die Territorien sind im
Gegensatz dazu der Zentralregierung unterstellt.

Wegen seines Reichtums an Bodenschätzen ist Kanada eines der größten Wirtschaftsmächte der Welt.
Hauptsächlich exportieren sie Strom, den sie größtenteils durch Wasserkraft gewinnen. Was der Wirtschaft sehr
zugute kommt, ist ihr gut ausgebautes Straßennetz. Zum Beispiel die Trans-Canadian-Railway, die staatliche
Eisenbahn.Eine der Haupteinnahmequellen Kanada´s ist sicher auch der Tourismus.

Und jetzt ein bißchen etwas über die kanadische Bevölkerung:

Wie schon gesagt hat Kanada eine sehr geringe
Bevölkerungsdichte. Allerdings leben die meisten
Menschen an der Grenze zu den USA, also in den Gebieten mit den großen Städten, wie Montréal, Toronto und

Québec.
FOLIE + BLATT
Die Leute sprechen hauptsächlich englisch, nur im
östlichen Teilen wird vorwiegend französisch gesprochen. Da Kanada so viele Einwanderer hat, gibt es eine große Vielfalt an Bevölkerungsgruppen.

Natürlich ist ein Großteil englischer oder französischer Abstammung, aber es sind auch viele andere Nationalitäten vertreten, wie zum Beispiel zahlreiche Chinesen und
Japaner, aber auch Deutschsprachige, Italiener und
Menschen aus dem Osten. Natürlich auch Indianer und Eskimos, die aber eher in den nördlichen Gebieten leben. Die meisten Kanadier sind Christen. Aber logischerweise sind auch Juden, Muslime und andere Glaubensrichtungen vertreten.

Dadurch, dass die meisten Menschen so nahe an der Grenze zur USA leben, übernehmen sie natürlich viele der
amerikanischen Gewohnheiten. Und dadurch ist die
Lebensweise sehr ähnlich der Amerikanischen. Das heißt zum Beispiel das schnelle, pulsierende Leben in den
Großstädten. Alles muss schnell gehen und immer
verfügbar sein, deshalb haben viele Geschäfte bis spät am Abend, meist bis 21 Uhr und auch sonntags geöffnet.
Wodurch sich die Arbeitszeiten verlängern und das
Familienleben strapaziert wird.

Aber was sie deutlich von den Amerikanern unterscheidet ist, dass sie die Sprache und Kultur der Einwanderer aus aller Welt toleriert, respektiert, ja sogar fördert. Da es für einen kanadischen Künstler jedoch sehr schwer ist sich zu behaupten, gehen viele von ihnen nach Amerika, um dort Karriere zu machen. Und so glaubt jeder, dass Kanada keine guten Künstler hat. Weil die wenigsten wissen, wer eigentlich aller aus diesem Land kommt. Zum Beispiel die Schauspieler Jim Carry, Leslie Nielson und Pamela
Anderson, die Sänger Bryan Addams, Celine Dion und Shania Twain oder die Sportler Wayne Gretzky und Jacques Villeneuve.

Doch auch die bildende Kunst und die Literatur werden vom Staat gefördert und dadurch hat Kanada auch schon einige sehr gute Schriftsteller und Maler hervorgebracht, wie zum Beispiel die Autorin Margaret Atwood

Noch ganz kurz zum Klima: das ist teilweise ähnlich
unserem, vor allem in den südlichen Gebieten. Im Norden allerdings herrscht schon arktisches und subarktisches
Klima mit extrem langen und eiskalten Wintern und fast keinen Sommern.

Und Jetzt kommen wir zu dem unserer Ansicht nach
wichtigstem und interessantestem Thema, nämlich der wunderschönen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt

Kanada`s:
Dazu teilen wir das riesige Land einmal in Osten, Zentral, Westen und Norden.

FOLIE
Zum Osten gehören die Provinzen "New Foundland", "New Brunswick", "Nova Skotia" und "Prinz Edward
Island". Hier findet man an den Küsten viele Klippen und wunderschöne, einsame Strände, an denen man im Sommer durchaus baden kann.

Im Landesinneren gibt es hügelige Wiesenlandschaft und auch Laubwälder. "Prinz Edward Island, die kleinste

Provinz ist Kanada`s Kartoffelinsel.

Die Provinzen "Québec" und "Ontario" bilden
Zentralkanada. Sie beherbergen nicht nur die größten
Städte, wie Toronto und die Hauptstadt Ottawa, sondern auch mehr als die Hälfte der kanadischen Bevölkerung. Dadurch sind sie besonders reich an verschiedenen
Kulturen und Traditionen. "Québec" ist das andere Kanada, da hier auch und in manchen Stästen vorwiegend
französisch gesprochen wird. Auch die Atmophäre ist eher europäisch und nicht so hektisch und extrem modern, wie in "Ontario" teilweise. Landschaftlich sind die beiden
Provinzen ebenfalls eher flach und sehr reich an Seen und Flüssen, wie zum Beispiel der "Lake Ontario" oder der "St. Lorenz-Strom".

Der Westen besteht aus den Provinzen "British Columbia", "Alberta", "Saskatchewan" und "Manioba". Hier findet man alle möglichen Landschaftsformen, angefangen von der Küstenlandschaft "British Columbia´s" bis hin zur
sogenannten "kanadischen Prärie" in den 3 übrigen
Provinzen. Dazwischen liegen die "Rocky Mountains", die sich entlang der Küste erstrecken. Man kann hier dieses Cowboy-Feeling erleben. Wenn man durch "Manitoba" oder "Saskatchewan" fährt sieht man links und rechts nichts als riesige Felder und Ranchen mit unzähligen Kühen und Pferden. In "Alberta", und speziell in "British Columbia" gibt es wahnsinnig große Nationalparks mit unberührter Natur, hohen Bergen und riesige Waldflächen, in denen unter anderem Bären und Elche heimisch sind. Doch auch genügend Städte befinden sich in diesem Gebiet.
Vancouver, das ganz an der Westküste liegt, ist als eine der schönsten Städte der ganzen Welt bekannt.

Im Norden befinden sich das "Yukon-" und die "Northwest Territories". Das ist der am wenigsten besiedelte Teil
Kanada´s. Doch nicht nur dadurch unterscheidet sich dieses Gebiet vom restlichen Kanada. Es herrscht fast 365 Tage im Jahr bittere Kälte, einige Menschen leben dort wirklich in Iglus und Hundeschlittenrennen sind eine beliebte
Freizeitbeschäftigung. Die Ureinwohner, die Inuit, das sind Eskimos, leben schon seit tausenden von Jahren in diesen Gebieten. Eine angenehme Urlaubsreise kann man dort hin natürlich nicht machen. Doch für einen Abenteurer bietet sich eine friedvolle Wildnis mit Wiesen, Bergen, Gletschern und Flüssen, in denen Gold geschürft wurde und wird.

Die Tiefsttemperaturen dieser Gegend betragen -41C° und darunter. Im Norden Kanada´s reicht die Tierwelt von Füchsen über Elchen bis zu Eisbären.

Um euch die extremen Gegensätze, die dieses Land bietet näher zu bringen, haben wir 2 total verschiedene Gebiete ausgesucht, die wir euch jetzt näher beschreiben wollen.

Zum einen die moderne Stadt "Toronto" und zum anderen den naturbelassenen "Banff- und Jasper-Nationalpark" in der Provinz Alberta.
Hier sind ein paar Eindrücke von Toronto zum durchgeben. Toronto ist sowohl die größte Stadt Kanada`s als auch die Stadt mit den meisten Einwohnern. Sie liegt am Nordufer des "Lake Ontario" von dem aus man die herrliche Skyline betrachten kann. Toronto ist eine Weltstadt, vergleichbar mit London, Paris oder New York. Hier herrscht das
hektische Großstadtleben, alles muß schnell gehen, immer ist irgendwo etwas los und es gibt extreme soziale
Unterschiede, wie in jeder Stadt dieser Größe.

Besonders beeindruckend ist die "Yonge Street", mit den riesigen, gläsernen Wolkenkratzern links und rechts. Es geht hier zu wie zum Beispiel auf der "Oxford Street" in London. In Toronto kann man das Flair von den großen Metropolen Amerika´s erleben. Einig der vielen
Sehenswürdigkeiten sind der über 500 Meter hohe
"CN-Tower", der höchste freistehende Turm der Welt oder das "Sky Dome". Außerdem ist Toronto nur eine
Autostunde von den an der amerikanischen Grenze
liegenden "Niagara Falls" entfernt.

Die Provinz Alberta gilt als eines der schönsten Fleckchen Erde. In ihr befindet sich am Rande der "Rocky Mountains" der "Banff- und Jasper-Nationalpark". Hier befindet sich eine über 17.000 km2 große fast unberührte Gebirgswelt mit schnee- und gletscherbedeckten Dreitausendern, weiten Wäldern, tosenden Wasserfällen und türkis schimmernden Seen und Flüssen. Außer wenigen Ortschaften, wie Banff oder "Lake Louise" gibt es keine bewohnten Gebiete mit Infrastruktur.

Man kann Tiere in freier Wildbahn beobachten und die wunderschöne Landschaft bewundern. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, zeigen wir einen kurzen

Filmausschnitt.
FILM So das war´s

 
 

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