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geographie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die usa im ersten weltkrieg



Neutralitätsperiode  1913 der Demokrat Wilson zum Präsidenten gewählt
 seit 16 Jahren erstmals wieder ein Demokrat
 war Vertreter der politischen Bewegung des "Progressivismus"

 Politik des "New Freedom"
 mehr Demokratie (Frauenwahlrecht), Einschränkung der Macht der Trusts (Kontrolle des Konzentrationsprozesses: Antitrustgesetz) , soziale Reformen (Unfallversicherung, Verbot der Kinderarbeit, Progressivbesteuerung) und Ablehnung jeder Art von Imperialismus
 USA soll sich für Recht und Freiheit der anderen Völker einsetzen
 Beginn des 1. WK wurde zum Bewährungspunkt des "Progressivismus"
 Wilson vertrat Politik USA muß sich aus "europäischem Handeln" heraushalten, sofern Interessen der USA nicht betroffen sind (Monroe-Doktrin)
 verkündete 1914 die Neutralität der USA; "...to be neutral in thought as well in action"
 sicherte außenpolitische Handlungsfreiheit
 dies brachte Absatzmärkte für amerikanische Waffen und Rohstoffe bei den Westmächten
 erlaubte die Vergabe von privaten Anleihen an die Westmächte
 die USA wurde jedoch immer weiter in das Kriegsgeschehen hineingezogen
 auf die britischen Blockade des Ärmelkanals und der Nordsee regierte Deutschland mit dem U-Bootkrieg
 7. Mai 1915 ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff "Lusitania"
 unter den 1.198 Toten waren 128 Amerikaner
 die Öffentlichkeit fordert zunehmend den amerikanischen Kriegseintritt an der Seite der Entente
 1916 wird Präsident Wilson wiedergewählt (mit sehr knappen Vorsprung von 3%)
 sieht dies als Bestätigung seiner Neutralitätspolitik an
 im Februar 1917 entschloß sich das Deutsche Reich sich zur Aufnahme des "uneingeschränkten" U-Bootkrieges
 in wenigen Wochen wurden sechs amerikanische Schiffe versenkt
 das Repräsentantenhaus sprach sich mit 372 zu 50 Stimmen dem Willen Wilsons an in den Krieg einzutreten
 am 6. April 1917 erklärten die USA den Mittelmächten den Krieg

 (Zitate)
 der Wandel der Politik Wilsons war zu erklären durch:
1. ethnisch und geistige Bindung an Großbritannien
2. ausgeprägtes amerikanisches Sendungsbewußtsein; der europäische Konflikt wurde als Krieg zwischen "Gut und Böse" ; freiheitlicher Demokratie und diktatorische Monarchie angesehen; Deutschland gehörte dabei die Rolle des Bösen, aufgrund der Verletzung der belgischen Neutralität und der aggressiven Außenpolitik Wilhelm des II.
3. die Propaganda der Entente deckt sich mit den Einschätzungen vieler Amerikaner
4. Kriegsgewinnler sahen große Verdienstmöglichkeit und übten Druck auf die Regierung aus
5. durch die Materiallieferungen der USA gab es dort einen großen Wirtschaftsaufschwung; Großbritannien und Frankreich erhielten 2,3 Mrd. Dollar als Kredit, die bei einer Niederlage verloren gewesen wären


amerikanischer Kriegseintritt

 die überlegene Kriegsmaschinerie und 2 Mio. frische Solden brachten den entscheidenden militärischen Vorteil für die Entente
 im Februar 1918 stellte Präsident Wilson sein Programm einer neuen Friedens und Nachkriegsordnung vor
 Reaktion auf Lenins Friedenspolitik und die Oktoberrevolution
 14-Punkte Programm von Wilson:
. Öffentlich beschlossene Friedensverträge und Abschaffung der Geheimdiplomatie
. absolute Freiheit der Schiffahrt auf der See
. Aufhebung sämtlicher wirtschaftlicher Schranken
. Herabsetzung der nationalen Rüstungen auf den niedrigsten Grad der inneren Sicherheit
. Schaffung der "Gesellschaft der Nationen" (Völkerbund); sie soll internationales Recht, die Souveränität und territoriale Integrität aller Völker und Nationen garantieren
 verband traditionellen Forderungen der Open-Door-Politik mit Elementen des Selbstbestimmungsrechts der Nationen und pazifistischen Anklängen
 USA meldeten Anspruch auf Mitspracherecht bei einer Nachkriegsordnung in Europa an
 die USA begründete damit ihren Anspruch als führende Weltmacht
 im Oktober machte Deutschland ein Waffenstillstandsangebot aufgrund Wilsons 14-Punkte-Programms
 am 19. November 1918 erklärte Wilson, daß alles, wofür Amerika gekämpft hätten, erreicht worden sei
 Ende des 1. Weltkrieges

 
 

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