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geographie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Der monsun - segen und fluch indiens



Warten auf den Monsun - 45° im Schatten

- Bäume sind verdorrt
- Büsche kahl
- Wenn er ausbleibt werden viele Menschen sterben
- Da sie den steinharten Boden nicht bearbeiten können , essen sie das Saatgut

- Niemand weiß wie es weiter gehen soll
Der Monsun bricht los
- schwarze Wolkenmauer rückt über Meer aus Südwesten
- Sturmböen , Blitze

- sintflutartige Regenfälle
- nach viertel Std. ist alles vorbei

- drückende Hitze
- Tag für Tag , Woche für Woche bis in Herbst hinein
- Innerhalb weniger Tage verwandelt sich das Land in eine grüne Oase


Was ist Monsun?
- beständige , großräumige Luftströmungen
- die jahreszeitlich aus verschiedenen Richtungen wehen
- nach altem arabischen Wort : mausim ( Jahreszeit ) benannt
- tropische Monsune treten in Süd und Südostasien , Oberguinea
- unter Einfluß der Land - Meer - Verteilung wird die Passatzirkulation zur tropischen Monsunzirkulation
- wobei die thermischen Bedingungen der Landmassen Afrika und Asien von großer Bedeutung sind
- besonders in Indien ausgeprägt
- Unterteilung in + Südwestmonsun ( Sommermonsun )- Juni bis Oktober
+ Nordostmonsun ( Wintermonsun ) - November bis Februar

Der Sommermonsun

- Voraussetzung : Zenitstand der Sonne wandert in Richtung nördlich. Wendekreis

 Aufheizung Vorderindiens
 Entstehung von einer Tiefdruckfurche im Indus - und Gangesgebiet
- Hochflächen Innerasiens als zusätzliche "Heizfläche"
- Nur gering Strahlungsverluste durch geringen Wasserdampfgehalt der Festlandluft

 kräftiges innerasitisches Tief
 ITC verlagert sich nach Norden bis an Himalayarand
- Südostpassat greift im Indischen Ozean über Äquator und führt als Südwestmonsun wasserdampfreiche Äquatorialluft in Kontinent hinein
 bei labiler Temperaturschichtung zu hochreichenden Konverktionswolken
 Niederschläge an der Luvseite der Westghats und am Südrand des Himalaya


Der Wintermonsun


- entspricht dem NO-Passat
- Hochflächen Innerasiens kühlen stark ab
 kräftiges Kältehoch , zusätzlich fließt kalte Luft nach Indien ab
- beim absteigen in die Gangesebene erwärmt sich die Luft adiabatisch , relative Luftfeuchtigkeit sinkt
- Luftmasse des Wintermonsuns in Indien sehr trocken
- gut ausgebildete Passat - Inversion läßt nur tagsüber eine flache Schönwetter-Bevölkung zu
- wo der Passat über den Golf von Bengalen weht kann er Wasserdampf aufnehmen
 mäßige Steigungsregen an Ostghats und der NO-Seite von Sri Lanka



Auswirkungen

- beeinflußt seit Jahrtausenden das Leben der Menschen in Indien
- Politiker sagen immer wieder : " Unser Volkseinkommen wird vom Wettergott bestimmt "
- der pünktliche Beginn , die Dauer und Ergiebigkeit der NS sind entscheidend für Landwirtschaft
- wenn Regen zu spät , zu kurz oder zu selten ist => Ernte vernichtet
- wenn Monsun schwach oder gar nicht kommt => Hunger , Armut , Tod
- wenn zu viel Regen => Überschwemmungen , Obdachlosigkeit , Tausende ertrinken


Es sind diese Extreme , diese unberechenbaren Schwankungen der Niederschläge von Jahr zu Jahr und von Ort zu Ort , die den Indern immer wieder große Sorgen bereiten .

 
 

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