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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Stationen in andris entwicklung


1. Drama
2. Liebe

\"Du sollst die kein Bildnis machen\" / von Max Frisch auf Andorra bezogen.


1.) zu Beginn: Er wehrt sich. -- Er will sich anpassen. (Tischler: typ. andorranischer Beruf)

Er will es allen recht machen.

Er möchte mit dem Gesellen gut auskommen (Freunde gewinnen).

Dafür nimmt er auch einen schlechten Platz in der Fußballmannschaft in Kauf.


2.) Konflikte: Es kommt zu Konflikte mit dem Tischler

Barblin und dem

Soldaten, der ihm Barblin ausspannt.

Er fragt sich ob es stimmt, was die anderen sagen.

=> Es kommt zu einem Identitätskonflikt. => er reagiert mit Aggression und

Rebellion.



3.) Aufklärung: kommt zu spät.

Er hat sich schon identifiziert mit dem Bildnis des Juden.

=> Resignation (Er hat keine Entwicklungsmöglichkeit mehr)

Er ist bereits psychisch tot. (Selbstaufgabe)

Sein Tod: °) psychisch
°) metaphysisch

°) physisch

z.B.: Er will mit Barblin unbedingt schlafen ohne Rücksicht, ob sie will oder nicht.

= Eine totale Umkehrung seines Charakters.
zuerst: sensible zu Barblin

jetzt: grob -- \"Du treibst es mit jedem, warum nicht mit mir?\"






ZU ANDORRA -- STÜCKERKLÄRUNG


Andorra: °) ist nicht zeitgebunden

°) ein austauschbarer Name (siehe Vorwort)

°) ist nicht ein bestimmter Ort

°) = ein Modell => UBIQUITÄT -- Zeitlosigkeit (wenn etwas überall gilt)


Regieanweisung: Kostüme sollen nicht an die nationalsozialistischen Uniformen erinnern.

d.h. sie sollten nicht an das 3. Reich erinnern.

Sie sollen nicht folkloristisch sein.
Andri: in Jeans

alle: weiße Hemden
außer: Doktor,...usw.


Es wurde 1961 uraufgeführt.

Max Frisch hatte persönlich mitgewirkt




PARODIE VON GREISLER: \"SODUM UND ANDORRA\"


Er übt Kritik an dem Stück von Max Frisch.
=> Frisch hätte die Konstruktion des Stückes nicht perfekt durchgedacht.
Es kommen Vorurteile zum Vorschein, die längst keine Gültigkeit mehr haben. (veraltete Vorurteile)
z.B.: Juden seien keine Handwerker
Außerdem kommt nur e i n Jude in diesem Stück vor.
ABER: Kritik schlägt fehl!


Andorra: Vorwurf gegen Andri: Andri sei nicht für ein Handwerk geeignet - eher für den Verkauf.

Begründung: Er rechnet ja immer mit Geld.

allgemein: Vorwurf gegen Juden: Sie begehen rituelle Schlachtungen
19. Jhdt: Judenkarikaturen:

°) abstehende Ohren
°) große Nase

wurde vor allem in der Propagandazeitschrift \"Stürmer\" der Nazis
hervorgehoben.

=> Haß gegen die Juden wurde erfunden
=> Mordplan gegen die Menschheit.

Auch °) Zigeuner und

°) Farbige waren Ausgestoßene im 3. Reich.

z.B.: wurden als Jazzmusiker mit Judenstern und mit Attribute eines Tieres

dargestellt.


Aufklärung (18. Jhdt.): ist auf der einen Seite offen (liberal) gegenüber anderen, aber auch Grundstein zum

Rassenhaß auf der anderen Seite.

Lehre der Schädelform: Vergleich zwischen Arier -- Farbiger -- Tier (Orangutan)

Man wollte zeigen, daß rassische Merkmale über Jahrhunderte sich hinweg halten.

=> Vorbild der Arier: Griechen (vor allem in der Klassik hochgehalten)

Laokoon: im Moment des größten Schmerzes noch

Haltung zu bewahren.
=> Farbige sind dem Affen ähnlich
Außerdem versuchte man vom Gesichtsausdruck auf bestimmte charakterliche Eigenschaften zu schließen


Ein Beispiel in der Literatur für eine Sezernierung (Absonderung, Abtrennung) wäre
\"Nathan der Weise\" (1879).
Es kam zu einem Wechsel Ende des 19. Jhdt.


1933: Juden wollte man durch Hetzkampagnen außer Landes treiben.

1935: \"Nürnberger Rassegesetz\": Verbot von Mischehen (zwischen Ariern / Christen und Juden)

1941: \"Reichskristallnacht\"

1942: Es kommt zur Endlösung: \"Wannseekonferenz\"

Hier wurde die physische Ausrottung der Juden festgelegt.


Auch die Schweiz hat Juden nicht mit offenen Armen aufgenommen. Sie wollten die Flüchtige loswerden und schickten sie einfach wieder zurück.





DARSTELLUNG DES A N T I S E M I T I S M U S IN \"ANDORRA\"


Welche Art von Vorurteile werden in Andorra angesprochen?



1.) GELDGIER: (tüchtige Geschäftemacher)

°) Am Anfang ist Andri Geld egal, erst als ihm das Bildnis übergestülpt wird verhält er sich so.


°) aber: die Andorra sind genau so, wie sie es Andri vorwerfen.

-) Tischler verlangt überhöhtes Lehrgeld und

will billig ein Grundstück von Andris Vater erwerben.

-) Wirt beherbergt die \"Fremde\" (Schwarze Senora)
weil Geschäft ist Geschäft

=> Projektion

d.h. die Andorraner projizieren die schlechten Eigenschaften (Geiz...) auf Andri.

=> symbolisches Aufladen der Last siehe Alt-Isarel: Man hat die Sünden auf einen Ziegenbock geladen, der in der

Wüst verdurstet ist.



2.) FREMDARTIGKEIT: Der Tischler sagt, daß Andri nicht fähig sei mit der andorranischen Eich zu

arbeiten, obwohl der Geselle den schlechten Sessel gefertigt hatte.

\"Andri hat die Tischlerei nicht im Blut....\"



3.) FEIGHEIT: Ein Andorraner ist nicht feig. (schreien bevor etwas passiert)

Doch auch der Soldat handelt nur im kollektiv. Er ist genau so feig.



4.) INTELLIGENZ: Der Vorwurf kommt vom Pfarrer: \"Ihr bringt Einstein und Spinoza,...hervor.\"

-- Andri nimmt an ein Jude zu sein.



5.) GEMÜTLOSIGKEIT: wird von Andri selbst ad absurdum geführt.

Vorwurf: Er sei nur darauf aus ein Mädchen aufs Zimmer zu schleppen.

Das ist nicht wahr, denn Barblin lädt ihn zu sich ein und er bleibt an
der Schwelle stehen.



Die Nazis sprechen den Juden das Gemüt ab.


=> 1917 Die Sünde wider das Blut

Jüdischer Kommerzienrat: seine angebliche Aufgabe war es 100 junge,

deutsche, blonde Mädchen zu schwängern.

=> Vorwurf der Nazis: böser Hintergrund

Rassenschändung bzw. Rassenschande zu planen.

=> Juden wird unterstellt, bewußt eine Rassenschändung zu betreiben.










CHRONOLOGIE DES JÜDISCHEN LEIDENSWEGES IN EUROPA


Leitmotiv der jüdischen Geschichte: °) Exil, Deportation, Knechtschaft, Verfolgung, ...

°) Das Identiätsbewußtsein und

die nationale Selbsterhaltung führen darauf zurück, daß sie sich

als das \"auserwählte Volk\" fühlen.

°) Deswegen gehen sie nicht zugrunde, weil sie ständig daran

festhalten.


Der Beginn des Leidensweges war ca. 1200 v. Chr. in Palästina.

63 v. Chr.: Sie erhielten Glaubensfreiheit, obwohl Palästina nun eine römische Provinz ist.

135 n. Chr.: Niederschlagung eines Juden - Aufstandes => Verbannung der Überlebenden

==> Beginn der eigentlichen DIASPORA (Zerstreuung der Juden).

1. - 3. Jhdt.: christliche Judenfeindschaft aufgrund von Kollektivschuld.

Vorwurf: Juden sind schuldig geworden an dem Kreuztod Christis.

5. - 11. Jhdt.: Juden werden Händler ( Sie können mehrere Sprachen).

Sie haben eine wirtschaftliche und kulturelle Vermittlerfunktion.
==> Jude = Kaufmann

1096: Ein Kreuzzug überfällt Juden (= Feinde Gottes)

eigentlicher Grund: Ausschaltung der Konkurrenz christlicher Kaufleute.

1236: Friedrich II erklärt Juden zu Kammerknechte des Königs.

=> Sie haben nur beschränkte Freiheit, aber sehr hohe Abgaben.

=> Sie werden in die Rolle des sündigen Geldhändlers bzw. des Pfandleihers

(\"Wucherzinsen\") getrieben um die hohen Judensteuern zahlen zu können.

1350: Massaker an Juden in fast allen christlichen Ländern

=> religiöse Geschichte aufgewärmt, aber wieder wirtschaftliche bedingt.

Sie wurden mit der Pest - Hysterie in Verbindung gebracht (angebliche Brunnenvergiftung).

z.B.: Judenvernichtung in Nürnberg wurde schon 8 Monate vorher geplant und der Besitz
aufgeteilt.

14. - 19. Jhdt.: Es finden weitere Massaker statt. Der Schwerpunkt liegt immer in anderen Ländern.

Es kommt bereits zu einer Kennzeichnung der Juden (gelbe Armbinde) bzw. gibt es bereits
Ghettos für Juden.

18. / 19. Jhdt.: Durch die Liberalisierung in der Aufklärung kommt es zu einer offiziellen Gleichstellung,

trotzdem geht die Diskriminierung weiter (Ausschluß aus dem Staatsdienst, ...).

=> 1880: Begriffsbildung: \"A n t i s e m i t i s m u s\"

(unter anderem sozialer Neid auf den wirtschaftlichen Aufstieg der Juden)

um 1900: Aufkommende rassistische Ideologien finden Ausdruck in Zeitschriften

-- Symbol: Hakenkreuz, Sterilisierung, Deportation und Liquidation

der minderwertigen Mischrassen -- besonders die Juden.


1933 - 45: systematische Verfolgung und Vernichtung der Juden im 3. Reich

1935: Nürnberger Rassegesetz

1938: Reichskristallnacht

1941: 6 Millionen Juden in Konzentrationslagern durch SS vernichtet.






DAS VORURTEIL



Definition: °) Schubladendenken
°) Verallgemeinerung

°) vorgefaßte Meinung, die nicht überprüft wurde -- von anderen übernommen


°) kein Mensch ist frei davon

°) es muß nicht immer negativ sein, es kann auch positiv sein

z.B.: Ärzte sind human, alle Schwarze sind musikalisch

(das Fremde, der Andere ist aber oft abgelehnt)


lat.: praejudicium

engl.: prejudice



Bedeutungswandel:

1.) ursprünglich: ein Urteil, das auf vorangegangen Erfahrungen und Entscheidungen basiert.

2.) später: vorschnelles Urteil, das vor der Überprüfung der Tatsachen getroffen wird.

3.) heute: unbegründetes Urteil, übernommenes Urteil








Gruppenvorurteile


von Peter R. Hofstätter


Schöpfungsmythos eines Indianerstammes der Irokesen: Gott formte 3 Figuren und stellte sie in den Ofen.

So kamen die Stammesväter zustande.

1. Figur war zu blaß und innen roh => Stammesvater der Weißen
2. Figur war braun und vortrefflich gelungen => Stammesvater der Indianer
3. Figur war zu schwarz, angebrannt => Stammesvater der Schwarzen


1) Die Wesensart geht aus dem Entschluß oder das Versehen des Schöpfers hervor
=> für Weiße schlechte Behandlung
=> für Schwarze herabschauendes Mitleid

°) Die Vorurteile begründen sich auf der Schöpfungsgeschichte


2.) Die eigene Gruppe (hier: Indianer) ist das \"auserwählte Volk\", die anderen schneiden schlecht ab.
=> Bei einer Partnerwahl ist das eigene Volk zu bevorzugen.

°) die Gruppe betrachtet sich selbst als höchsten Stellungswert
°) von anderen abgegrenzt



3.) Leicht feststellbare Merkmale differenzieren die Gruppe, d.h. aufgrund äußerlicher Dinge
(Haut- oder Haarfarbe)
Diese Merkmale sind auch Anzeichen für den Charakter.


4.) Hält man am Schöpfungsakt fest, ist man ein Realist und kein Opfer eines Vorurteils.


Vorurteil = eine kosmische Tatsache und nicht eine subjektive Täuschung.


Die Feststellung der Irokesen lassen sich aber auch auf andere Gruppen und deren Beurteilung der jeweiligen Außenseiter übertragen.
==> Indianer wurden als Nichtmenschen angesehen und somit mußte das Gebot der Menschenliebe für Christen nicht eingehalten werden.

heute noch: Indianer gehören in \"Reservationen\" (Verwahrung) und dürfen keinen Alkohol trinken.


°) anderen werden tierähnliche Attribute zugeordnet
z.B.: Der Teufel, der Weißen ist schwarz, pferdefüßig und hat einen Schwanz.
Bei arfikanischen Stämmen findet man aber sehr oft weiße Teufeln.



°) kein Volk ist frei von Vorurteilen (auch Christen)

=> tragische Auswirkungen: -) Vernichtung der Juden unter Hitler

-) Vernichtung der Indianer in Nordamerika

(zur Zeit der europäischen Aufklärung)

-) schwarze Bevölkerung Amerikas lebt heute noch 8 Jahre kürzer als die weiße
Bevölkerung

-) Elend der Araber in Israel, .....



Rolle des Sozialpsychologens: Vorurteile neutral zu untersuchen, d.h. sich nicht mit den Vernichtern oder
Vernichtenden zu identifizieren.

Er muß davon ausgehen, daß Vorurteile ein normales Phänomen des

menschlichen Gesellschaftsleben sind.

Diese müssen nicht, aber können zu Akten der Vernichtung führen. ==>

°) Vorurteil ist ein normales Phänomen des menschlichen Gesellschaftsleben

°) ABER: Man muß sich teilweise auf Vorurteile verlassen, sonst könnte man nicht handeln




°) \"Die Geschichte des Rassismus in Europa\"

13. - 14. Jhdt. (Mittelalter) -- schöne Leute: weißer Körper ist gut
=> Schädelvermeßung = \"Phrenologie\"

Theorie: Tag- und Nachtvölker, Zwielichtvölker

18. Jhdt. (Aufklärung) -- Einteilung der Gesichtszüge und Staturen




\"Tötet den Außenseiter\"


\"Die Gesetze der Anstoßaggressivität werden erforscht\"

von Vitus B. Dröscher


°) Der Mensch als Außenseiter unterwirft sich. (siehe Andri)

°) äußerliche Merkmale, die zu Außenseiterrollen führen: °) abstehende Ohren
°) Stottern

°) \"rote Haare\" (siehe Talisman)

ist ein Zeichen für bösartigen Charakter

(=> Perücke zum Ausgleich)
°) Viele dieser Vorurteile und andere gibt es heute noch.




zum Text:
Warum? werden Mitschüler wegen abstehender Ohren verprügelt

farbige Studenten von der Tür verwiesen

Millionen Juden ermordet???


Rudolf Bilz (Psychologe) schlägt hier eine Brücke zur Tierverhaltensforschung.

°) Artgenossen, die nicht gleich riechen werden getötet (Bienen, Ameisen, Ratten,...)
°) Äffchen mit hellerer Farbe haben keine Spielgefährten
°) Möwe mit anderer Gefiederfarbe wird von den Artgenossen zerhackt
°) kranke Krähe, die die Flügel hängen läßt wird von den anderen getötet

==> Tiere können keine Abweichung der Norm unter ihresgleichen ertragen
= Anstoßnehmen oder Anstoßaggressivität ==> Übertrag auf Sozialverhalten des Menschen


5 Intensitätsstufen:
1) geringfügig von der Norm abweichend: man wird mit verstohlenem Blick gemustert
2.) mehr auffallend: man wird mit einem herabsetzenden Lächeln seelisch verletzt
3.) komische Type: man macht über ihn Witze (stottern, abstehende Ohren,...)
4.) kleiner Schritt nur mehr: zur brachial Gewalt z.B.: Kind wird verprügelt, weil es der deutschen
Sprache nicht mächtig ist.
5.) Extremfall: Gewalt zum Lynchen, Hexenverbrennung (Haß, der keine Hemmung mehr kennt.)


OPFER: \"biologisches Radikal\": °) Tiere wehren sich nicht, wenn sie von den Kumpanen getötet werden.

(Huhn, Ratte, Wolf,...)

Sie fliehen auch nicht. -- Sie unterwerfen sich demütig.

°) Mensch: handelt ebenso.
z.B.: \"Buckliger\" fühlt sich durch Blicke zutiefst verletzt, obwohl der Anblickende es nicht wollte.
==> Opfer leidet passiv.
Es kommt zu einem \"Sich-ausgestoßen-Fühlen\".
(Selbst Gebrechen, die nicht offensichtlich sind, rufen beim Betroffenen Unsicherheit hervor.)


Das Opfer fühlt sich befangen und meidet die Gesellschaft.
S c h e u kann aber auch in Z o r n umkippen. => Extremfall: \"Amoklauf\"

Meistens: demütige Unterwerfung, da sie abgestempelt sind und ausgestoßen von der Gesellschaft.

Deswegen können diese Menschen rein instinktiv nicht anders handeln.




\"Skorpion\"

von Christa Reinig (ca. 1960)


Hier geht es um ein Individuum, das als sanftmütig beschrieben wird. Doch nach seinem Aussehen wird er bösartig dargestellt.
Er versucht ständig gutes zu tun, doch am Schluß gelingt es ihm nicht. -- Er gibt seinen Stachel als Dank.


°) Trotz eindeutiger Beschimpfungen den Kopf in den Sand stecken um die Wahrheit nicht zu erkennen.
=> Damit man ja nicht dem entgegen kommt, was von einem erwartet wird.


°) Sprache: kurze Hauptsätze (Parataxe)

Indikativ (scheinbare Realität wird wiedergegeben)


°) äußere Merkmale werden beschrieben: anfangs: sanft

dann: jähzornig => ein Widerspruch in sich selbst

= PARADOXON
=> Eine sofortige Gleichsetzung von äußeren Merkmalen mit deren Charakter.

Gerade Pseudowissenschaften (wie z.B. Schädeluntersuchungen) sind bis heute erhalten, vor allem
in den Comics: gut = hell / böse = schlecht ...

°) Stilmittel: Gleichsetzung: wird oft wiederholt (daß bedeutet....)

und so dargestellt, daß kein Zweifel daran aufkommen kann.


°) \"Bücherfreund weint fast\"
\"Skorpion weinte fast\" ==> beide sind vom Wesen her gleich, beide sind Bücherfreunde

\"Das war ein g u t e r Kunde (= der Bücherfreund ist die Nummer 1), a b e r (eigentlich ein Gegensatz) für
sie ist auch noch etwas da!\"
=> Damit wird der Bücherfreund hinaufgehoben und der Skorpion degradiert.
=> Sprache als Demaskierung: ABER (aus diesem Satz)

Der Buchhändler will den Skorpion als gleichwertigen Kunden behandeln,

aber daß er diesen nicht so sieht, kommt durch dieses \"aber\" hervor.


°) allgemein: °) \"man\" wird in feministischer Literatur durch \"frau\" ersetzt.

°) Diminutiv - Form (Verniedlichung): z.B.: Fräulein (Männlein?)
°) Playboy -- eher gut angesehen

Playgirl -- eher negativ angesehen

°) Wissenschaftler -- Wissenschaftler hat eher einen negativen Beigeschmack

°) bei offiziellen Mitteilungen: HörerInnen


°) Der Skorpion ist der Protagonist (= Person um die es geht) in diesem Stück.
\"ER\" wird ständig wiederholt.
==> steht für ein Phänomen, daß immer wieder auftreten kann (für eine Masse).


°) Schluß: Er sieht sich selbst als schlecht, will aber nicht so reagieren, weil die anderen es erwarten.

Doch am Ende macht er es doch. ==> HETEROSTEREOTYP


Es gibt zwei Möglichkeiten auf ein Vorurteil zu reagieren: °) das Gegenteil zu beweisen

°) das Bildnis anzunehmen.

 
 

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