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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Johana von orleans


1. Drama
2. Liebe



1. Wer ist Johanna von Orléans eigentlich?

2. Johanna im Hundertjährigen Krieg

3. Der Hinrichtungsprozess Johannas

4. Der Rehabilisationsprozess

5. Johanna von Orléans heute

6. Schlusswort

7. Quellennachweis

8. Die wichtigsten Daten der Geschichte Jeanne d'Arcs




1. Johanna von Orléans (franz. Jeanne d'Arc) ist eine französische Nationalheldin und Heilige der katholischen Kirche.

Geboren wurde sie am 6. Januar 1412 in Domrémy / Lothringen. Sie war die Tochter des nicht gerade armen Bauern und Dorfbürgermeisters Jacques Tarc. Jeanne hatte drei ältere Brüder und eine Schwester. Bis zu ihrem 13. Lebensjahr war es eine völlig normale Kindheit. Jeannes Mutter Isabelle sorgte für eine behütete Erziehung. Die Kinder wuchsen in einer typischen häuslichen und bescheidenen Umgebung auf. Mit 13 Jahren hatte sie zum ersten Mal mehrere Erscheinungen im Garten ihres Elternhauses: Des Erzengels Michael, der Katharina und der Margareta, die sie beauftragten, Frankreich vor den Engländern zu retten.


2. Im hundertjährigen Krieg versuchte England, die Oberherrschaft über Frankreich zu erringen. Der König von Frankreich, Karl der Sechste, hatte seinen Sohn, Karl den Siebten, den "Dauphin" enterbt und den Engländern den Thron versprochen.

Die englischen Truppen hatten schon weite Landesteile von Frankreich besetzt, als Johanna beschloss, ihren "inneren Stimmen" zu folgen und Frankreich zu retten. Sie erbat sich von Ritter Beaudricourt eine kleine Truppe, die sie zu Karl den Siebten nach Chinon begleiten sollte. Dort wurde sie von ihm empfangen und überzeugte diesen, dass sie im Namen des Himmels gekommen war, um Frankreich zu retten. Nachdem sie ihm zugesichert hatte, dass er zu König von Frankreich gekrönt werden solle, ließ der Dauphin sie drei Wochen lang von Geistlichen auf ihre Glaubwürdigkeit testen. Nachdem sie diese überzeugt hatte, durfte Johanna in Männerkleidung, in einer Rüstung und mit weißem Banner die französischen Truppen begleiten. Obwohl sie am 7. Mai 1429, von einem Pfeil getroffen, vom Pferd stürzte, blieb sie auf dem Feld. Davon waren ihre Mitkämpfer so beeindruckt, dass die Kampfbereitschaft des Heeres gesteigert wurde und die Engländer am folgenden Tag aussichtslos abzogen, was dem Krieg eine entscheidende Wende brachte.

Jeannes Beteiligung an der Befreiung Orléans führte zu einer rasch steigenden Popularität im Volk und sie hatte bald den weit verbreiteten Ruf einer gottgesandten Prophetin und Kämpferin inne. Bei der Krönung von Dauphin saß Johanna auf dem Ehrenplatz neben dem König.

Doch obwohl Johanna die Franzosen hinter Karl gebracht und die englische Hoffnung auf die Vorherrschaft in Frankreich zunichte gemacht hatte, war Karl gegen eine Fortsetzung des Krieges gegen die Engländer. Johanna ging daher 1430 ohne königlichen Beistand bei Compiégne gegen die Engländer vor. Sie wurde von burgundischen Soldaten gefangen genommen, die sie an ihre englischen Verbündeten für 10.000 Franken verkauften.


3. So wurde Johanna an das katholische Gericht in Rouen übergeben, wo sie "wegen ihres Aberglaubens, ihrer Irrlehren und anderer Verbrechen gegen die göttliche Majestät" angeklagt wurde. Nach drei Monaten Prozessdauer gab Johanna ihre Schuld zu und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch vier Tage später widerrief sie ihr Geständnis und ihr wurde erneut der Prozess gemacht. Am 30. Mai wurde sie als "notorisch rückfällige Ketzerin" auf dem Marktplatz von Rouen verbrannt, ihre Asche wurde auf der Seine verstreut.




4. Ihre Mutter bemühte sich darum, den Prozess neu aufzurollen. 24 Jahre später, am 7. November 1455 eröffnete Karl der Siebte einen Rehabilitationsprozess. Am 7. Juli 1456 wurde das Urteil verkündet: Die vollständige Rehabilitierung - allerdings ohne diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die ihren Tod verursacht hatten.

Der Vatikan hielt sich in der Frage um Schuld und Unschuld Johanna von Orléans Jahrhunderte lang zurück. Erst 1909 wurde Johanna von Orléans durch Papst Pius den Zehnten selig und am 16. Mai 1920 durch Benedikt den Fünfzehnten heilig gesprochen. Die Jungfrau von Orléans war, wenngleich zu einem viel zu frühen Tod verdammt, angefüllt mit einem unbedingten Glauben an Gott und dem Bewusstsein der Göttlichkeit ihrer Sendung, ihr Leben war selbstlos und heroisch. Ihr Wesen erwies sich als großherzig und schlagfertig. Johanna gilt als eine der berühmtesten Frauen der französischen Geschichte; ihr Leben lieferte vielfach Inspiration und Material für Schriftsteller und Maler. Hauptquelle für die Geschichte der Johanna sind die Protokolle der Verurteilung und des Rehabilitationsprozesses. Aufgrund der starken Verflechtung von Tatsachen und Legenden, die sich um ihre Person ranken, ist es nur sehr schwer möglich, ein historisch exaktes Bild vom Leben und Wirken Jeannes zu erhalten.


5. Heute feiert man den 8. Mai als Gedenktag für Johanna von Orléans, die den Franzosen Befreiung geschenkt hatte. Jedes Jahr verkleidet sich ein junges Mädchen als Johanna und reitet in einer langen Prozession durch die Stadt Orléans. Für die Mädchen ist dies eine große Ehre und sie werden im "Jeanne d'Arc Haus" in einer Ahnentafel festgehalten.


Das "Jeanne d'Arc Haus" steht in Orléans und ist das Haus, in dem Johanna von dem Kämmerer Jacques Boucher während des Krieges aufgenommen wurde. Das Haus wurde 1965 wieder aufgebaut und als Museum eröffnet.




6. Ich habe dieses Thema ausgewählt, da wir im Deutschunterricht über starke Frauen der Geschichte geredet haben, und dabei auch der Name Johanna von Orléans gefallen ist. Wenige Tage später war ich selber in dem Museum, also dem "Jeanne d'Arc Haus" in Orléans und fand es ziemlich interessant, da sie eine außergewöhnliche Frau war.

 
 




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