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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Charakterisierung harry haller / steppenwolf


1. Drama
2. Liebe



INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 2. Biographie von Hermann Hesse 3. Seine wichtigsten Werke 4. Entstehung "Der Steppenwolf" 5. Inhaltsangabe 6.

     Charakterisierung Harry Haller 1. Einleitung "Der Steppenwolf" ist eines der berühmtesten Werke von Hermann Hesse, das zu Beginn seiner Veröffentlichung eher Ablehnung hervorrief. Der Roman wurde jedoch in den 70er Jahren die Lieblingslektüre der Jugendlichen. Den Steppenwolf kann man fast als Autobiografie Hermann Hesses sehen, denn dieses Buch entstand in einer schweren seelischen Krise. Und genau deshalb ist der Name der Hauptperson, Harry Haller, des Romans nicht zufällig gewählt, nämlich Hermann Hesse ist der "Steppenwolf". In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt darin, den Charakter des "Steppenwolfes" und seine Beziehung zur Gesellschaft zu analysieren.

     Deshalb ist der "Traktat vom Steppenwolf" von großer Bedeutung und Wichtigkeit. Im "Traktat vom Steppenwolf" kann der Leser tiefe Einblicke in das Seelenleben von Harry Haller bekommen. Doch um den "Steppenwolf" besser zu verstehen, muss man einen Einblick in das Leben des Autors bekommen. 2. Biographie von Hermann Hesse Hermann Hesse wird am 2. Juli 1877 als zweites Kind des Johannes Hesse und seiner Frau Marie, geb.

     Gundert, in Calw/Württemberg geboren. Sein Vater ist baltischer Missionar und seine Mutter hat eine schwäbisch-schweizerische Herkunft. Er besucht zunächst die Calwer Lateinschule und ist ab 1891 Seminarist im evangelischen-theologischen Seminar im Kloster Maulborn. Von dort flieht er wenige Monate später. Nach einer Mechanikerlehre bei der Calwer Turmuhrenfabrik erlernt er den Beruf des Buchhändlers in Tübingen und Basel. Dort veröffentlicht er auch seine ersten Schriften.

     Seit 1900 lebt er als freier Schriftsteller und Literaturkritiker. Von Basel aus unternimmt er zwei Reisen nach Italien. 1904, nach seinem ersten großen Erfolg (Peter Camerzind), heiratet er Maria Bernoulli und zieht an den Bodensee nach Gaienhofen. Dort werden auch, in ländlicher Abgeschiedenheit, seine drei Söhne geboren. In den Jahren 1910 - 1912 unternimmt Hermann Hesse viele Reisen nach Österreich, Italien und Indien. 1919 trennt er sich von seiner Familie und zieht nach Montagnola/Ticino.

     Im gleichen Jahr erscheint sein gerühmter Roman "Demian". 1923 lässt Hesse sich von seiner Frau Scheiden und heirat Ruth Wegner. 1924 wird er Schweizer Staatsbürger. Im Jahr 1927 erscheint sein wohl berühmtestes Werk " Der Steppenwolf" zu seinem 50. Geburtstag. 1931 schließt Hermann Hesse eine Dritte Ehe mit der Kunsthistorikerin Ninon Dolbin.

     1943, noch während des Zweiten Weltkrieges, erscheint sein programmatisches Werk "Das Glasperlenspiel". Im Jahr 1946 erhält Hesse für sein Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Er erhält auch den Goethe-Preis, den Bauernfeld-Preis, den Gottfried-Keller-Preis, den Wilhelm-Preis und den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. 1962 wird Hermann Hesse Ehrenbürger von Montagnola. Dort stirbt er am 9. August 1962.

     Hermann Hesse zählt zu den bedeutendsten Vertretern der internationalen Literatur und den größten Denkern und Kritikern der Neuzeit. Verdient macht sich der Schriftsteller, durch seine literarische Arbeit und seiner persönlichen Aufopferung im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Er war ein engagierter Pazifist. 3. Seine wichtigsten Werke : "Peter Camenzind" (1904) und "Unterm Rad" (1906) sind Romane, in den Hermann Hesse die Erinnerungen an seine Schulzeit und die des Priesterseminars verarbeite. In seinen weiteren Romanen "Siddharta" (1922), "Demian" (1919), "Der Steppenwolf" (1927), "Morgenlandfahrt" (1932), "Narziß und Goldmund" (1930) und "Das Glasperlenspiel" (1943) sind von der fernöstlichen Philosophie beeinflusst und sind pyschoanalytisch.

     4. Entstehung: "Der Steppenwolf" "Der Steppenwolf" entstand in einer schweren seelischen Krise des Autors. Hermann Hesse hatte viele Probleme in der Familie. Seine erste Frau Maria musste mehrmals psychiatrisch behandelt werden. Durch die Sorgen um Maria und seine drei Kinder wurde Hesse sehr belastet. Es sind bereits vor dem Steppenwolf andere Bücher von Hesse erschienen.

     Zum Beispiel "Tagebuch eines Entgleisten" und "Krisis, ein Stück Tagebuch", die genau wie "Der Steppenwolf" autobiographisch geprägt waren. Sie zeigen in welcher Krise Hermann Hesse sich befand. Der Erste Teil des Steppenwolfes entstand in einer Mansardenwohnung in Basel. Hermann Hesse entwickelte sich immer mehr zu einem selbstmörderischen Einzelgänger, genau wie Harry Haller, die Hauptperson des Romans, fühlt Hesse sich vom Leben genervt. Doch Hermann Hesse versucht die Freude am Leben nicht zu verlieren und lernt Tanzen. Er feiert Feste, geht auf Reisen und trinkt.

     Das Schreiben wird zu Hesses Therapie, sein Leben zu verarbeiten und zu bewältigen. Aber der "Steppenwolf" spricht auch die Probleme der damaligen Zeit an. Dabei geht es besonders um die Konflikte zwischen Außenseitern und Bürgern und die Erfahrung der Ich-Spaltung. Hesse versucht seine Lebenskonflikte und Probleme mit Dr. J. B.

     Lang, einen Schüler von C. G. Jungs, zu bewältigen. Im " Steppenwolf" finden sich auch viele Hinweise auf Ideen des C. G. Jungs und der Philosophie Nietzsches, die Hermann Hesses Denken und seine Werke sehr Beeinflusst haben.

     5. Inhaltsangabe: Der Roman beginnt mit einem Vorwort des Herausgebers. Er erzählt, wie er den "Steppenwolf" Harry Haller kennen lernt. Dieser mietet die Mansardenwohnung der Tante des Erzählers. Obwohl der Steppenwolf solche bürgerlichen Häuser hasst, fühlt er sich immer wieder zum Bürgerlichen hingezogen. Der Erzähler empfindet gleich am Anfang eine Antipathie gegen Harry Haller.

     Harry Hallers Auftreten erscheint dem Erzähler komisch und widersprüchlich. Harry Haller verhält sich ihm gegenüber und der Tante des Erzählers zwar freundlich und höflich, aber dem Erzähler scheint es, als käme sich der Mann dabei sehr lächerlich vor. Haller lebt sehr zurückgezogen und führt ein seltsames Leben. Er ist arbeitslos und scheint nur an seinen Büchern Freude und Interesse zu haben. Doch durch Gespräche mit dem Steppenwolf lernt der Erzähler Haller besser kennen und verliert langsam seine Abneigung. Als Harry Haller eines Abends durch die Straßen geht, lernt er einen jungen Mann kenn, dem er ein Buch abkauft.

     Das Buch heißt "Traktat vom Steppenwolf". In diesem Traktat erhält man Einblicke in Harry Hallers Seelenleben und seine seelischen Leiden, eine gespaltene Persönlichkeit zu sein. Er ist halb "Mensch" und halb "Wolf". Jedoch das Problem ist, dass beide Seelen in einem ständigen Streit leben. Aber anderseits kann der eine nicht ohne den anderen leben. Haller kommt zu dem Schluss, dass er wie jeder andere Mensch nicht nur zwei Seelen hat, sondern mehrere hundert besitzt.

     Und nur durch diese Erkenntnis kann Harry sich von seinen Leiden befreien. Harry Haller ist sehr von diesem Buch beeindruckt und nimmt sich vor sein Leben zu ändern. Er besucht einen Bekannten. Dieser ist ein Professor und stellt für Haller den typischen Bürger da. Aber bei dem Besuch kommt es zu heftigen Streitigkeiten über Goethe, in der Folge Haller den Professor beleidigt. Nach diesem Besuch beschließt Harry sich das Leben zunehmen, da er seiner Ansicht nach versagt hat, weil sich der "Wolf" wieder durchgesetzt hat.

     Daraufhin zieht Harry verzweifelt durch die Stadt und lernt in der Kneipe " Zum Schwarzen Adler" Hermine kennen. Bei Ihr findet er Trost und lässt sich von ihr "bemuttern". Hermine zeigt Harry ihre Welt, die aus Tanzlokalen und Maskenbällen besteht. Sie lehrt Harry, sein Leben nicht zu ernst zu nehmen und einfach mal Spaß zu haben. Sie bringt ihm sogar das Tanzen bei. Durch sie lernt Harry den ruhigen und wenig redenden Saxophonisten Pablo, der immer gute Laune hat, kennen.

     Harry verliebt sich in die junge Marie. Doch Harry wird wieder depressiv, weil der Steppenwolf ohne Leid und Schmerzen nicht leben kann. Zum Schluss zeigt Pablo ihm sein Magisches Theater, in dem Harry lernen soll, sich nicht immer zu ernst zu nehmen und "unsterblich" zu werden. Pablo erklärt die Spielregeln und lässt ihn alleine. Harry muss verschiedene Türen öffnen, hinter denen sich verschiedene bedeutende Momente aus seinem Leben abspielen. Er bekommt Einblicke in sein Unterbewusstsein.

     Doch Harry verliert das Spiel. Denn hinter der letzten Tür ersticht er Hermine, als sie nackt mit Pablo auf dem Boden liegt. Pablo versucht daraufhin Harry klarzumachen, dass er die Illusion mit der Wirklichkeit verwechselt. Harry hat aus dem Spiel nichts gelernt und wird deshalb mit seiner "Hinrichtung" bestraft. Diese "Hinrichtung" besteht darin, ausgelacht zu werden. Harry begreift jetzt, was er falsch gemacht hat und nimmt sich vor, das "Spiel des Lebens" beim nächsten mal besser zu spielen und das Lachen zu lernen.

     6. Charakterisierung Harry Haller Harry Haller ist der Steppenwolf und dieser Name passt auch sehr gut zu ihm. Denn er ist ein sehr ungeselliger Mensch. Er lebt zurückgezogen und ruhig. Dies sieht besonders gut im "Traktat vom Steppenwolf". Er hasst die Gesellschaft mit anderen Menschen.

     Er möchte nichts von de Außenwelt wissen. Er lebt in einer Wohnung, die mit Büchern voll gestopft ist. Er mag gerne Lessing und Dostojewski, woran man erkennt, dass er ein gebildeter Mensch ist. Man kann sogar sagen, dass die Beschäftigung mit Büchern und klassischer Musik sein Lebensinhalt ist. Und genau wegen seinem zurückgezogen Lebensstil, kann man ihn als Steppenwolf bezeichnen. Denn Wölfe lieben es, alleine und zurückgezogen zu leben.

     Doch Harry leidet sehr stark unter seiner sinnlich-geistigen Doppelnatur. Er ist unzufrieden mit seinem Leben, denn niemand kann mit seinen zwei Seelen leben. Weder er noch andere. Denn die meisten haben von Harry immer nur eine Seite kennen gelernt. Entweder den intelligenten, höflichen und ruhigen Menschen oder den Zähne zeigenden wilden, unzähmbaren Wolf. Doch sobald Harry beide Seiten von sich zeigte, kamen die Menschen nicht mehr mit seiner neuen Art klar.

     Genau dies macht Harry sehr unglücklich. " Er war meistens sehr unglücklich, das ist nicht zu leugnen, und unglücklich konnte er auch andre machen, nämlich wenn er sie liebte und sie ihn. [.] Gerade diese waren meistens besonders enttäuscht und böse, und so brachte der Steppenwolf seine eigene Doppeltheit und Zwiespältigkeit auch in alle fremden Schicksale hinein, die er berührte." Harry konnte auch nicht nur Mensch sein, denn der Wolf in ihm war ständig da. Doch er litt nicht nur unter seinen zwei Seelen und den Problemen, die daraus entstanden, sondern auch an Krankheiten wie Rheuma. Und wegen dieser Schmerzen, ob nun seelisch oder körperlich, dacht Harry schon oft an Selbstmord.

     Denn für ihn hat der Tod eine erlösende Wirkung. Er denkt, der Tod kann ihn von Qualen befreien. Deshalb kann man sagen, dass Harry ein sehr einsamer und ruhiger Mensch ist, der unter einer gespaltenen Persönlichkeit leidet. Und sich deshalb aus der Gesellschaft zurückzieht. Denn er hasst das Bürgerliche. Er fühlt sich von keinem verstanden.

     Und aus Angst verletzt zu werden oder verletzend zu sein, hält er sich von den Menschen fern. Er hat Mitleid mit sich selber. Es geht sogar soweit, dass er an Selbstmord denkt. Er sehnt sich nach einer Person die ihn versteht und die ihn liebt, auch mit seinen zwei Seiten. " Ich Steppenwolf trabe und trabe, Die Welt liegt voll Schnee, Vom Birkenbaum flügelt der Rabe, [.] Trage dem Teufel zu meine arme Seele." In diesem Gedicht kann man sehen, dass er sich nach Zweisamkeit sehnt, auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt.

     Doch so lebt Harry erstmal mit dem Gedanken, wenn es ihm zuviel wird, kann er sich ja einfach umbringen. "Aber ich gab meinem Entschluß nun diese Form: sobald es mit mir wieder dahin kommen würde, daß ich zu jenem Opiat greifen musste, sollte es mir erlaubt sein, statt dieser kurzen Erlösung die große zu schlürfen, den Tod, und zwar einen sichern, zuverlässigen Tod, mit der Kugel oder dem Rasiermesser." Seine Einstellung zum Leben veränderte sich erst als er Hermine kennen lernte. Harry sieht in Ihr eine Vertraute. Er ist von ihr beeindruckt und denkt sogar, dass sie ein Spiegelbild von ihm ist. "Weil ich bin wie du, weil ich gerade so alleine bin wie du und das Leben und die Menschen und mich selber gerade so wenig lieben und ernst nehmen kann wie du.

    " Dass heißt sie versteht Harry genau, doch auf der anderen Seite hat sie das, was Harry schon immer haben wollte und was ihm fehlt. Sie ist Harrys Schicksalsschwester, denn auch sie verstößt gegen bestehende Normen und hat Probleme mit dem Leben und sich selbst. "Aber am Leben leiden - o ja, darin bin ich erfahren. Du wunderst dich, daß ich nicht glücklich bin." Doch durch Hermine lernt Harry das Leben von einer ganz anderen Seite kennen. Und zwar von der angenehmen.

     Sie lernt das Leben nicht immer so ernst zunehmen. Er soll wieder lernen Freude am Leben zu haben. Sie bringt Harry sogar das tanzen bei. Obwohl Harry eine gewisse Abneigung dagegen hat. Er beginnt Hermine zu vertrauen. "Diese Hermine, die ich heut zum zweiten Male sah, wußte alles von mir, es schien mir nicht möglich, je vor ihr ein Geheimnis zu haben.

     [.] Bald würde ich mit ihr über den Steppenwolf, über den Traktat, über alles und alles reden, was bisher nur für mich allein existiert, worüber ich nie mit einem Menschen ein Wort gesprochen hatte. Ich konnte nicht widerstehen, gleich zu beginnen." Er fühlt sich in der Umgebung eines ihm fast völlig fremden Menschen wohl. Er ist sogar bereit ihr alles über sich und seine zwei Seelen zu erzählen. Harry ist offen für neues. Er kann bei ihr so sein, wie er nun mal ist.

     Halb Mensch und Halb Wolf. Harry wird aufgeschlossener und beginnt langsam die Welt wieder mit anderen Augen zu sehen. Er vergeht nicht mehr in Selbstmitleid, sondern versucht sein Leben so zu nehmen wie es ist. Er traut sich sogar fremde Mädchen zum tanzen aufzufordern. "Beklommen stand ich auf und ging auf das schöne Mädchen zu, als eben die Musik anfing." Dies empfand Harry früher als eine Qual, doch jetzt scheint es ihm sogar Spaß zumachen.

     Harry findet langsam in die Gesellschaft zurück, die er doch so sehr hasst. Aber tief in seinem Inneren möchte er doch gerne dazu gehören. Er öffnet sich für das Leben. Durch Hermine lernt Harry auch Maria kennen, in die er sich verliebt. Sie gibt Ihm das Gefühl jemand wertvolles zu sein. "Auch Du gefällst mir, auch du hast etwas Hübsches, Liebes und Besonderes, du darfst nicht anders sein, als du bist.

    " Er fühlt sich bei ihr geborgen er fühlt sich glücklich. Harry hat wieder Freude am Leben, denn er hat etwas worauf er sich freuen kann. Und zwar Hermine und Maria, die jetzt beide einen wichtigen Teil seines Lebens darstellen. Durch diese Begegnungen hat sich Harrys Persönlichkeit verändert, sodass er es selber nicht glauben kann. "Solch ein Lächeln, solch ein kindhaftes Strahlen, hatte ich zuweilen gedacht, sei nur ganz jungen Menschen möglich oder solchen Völkern, die sich keine starken Individuation und Differenzierung der einzelnen gestatteten. [..

    ] Ich war nicht mehr ich, meine Persönlichkeit war aufgelöst im Festrausch wie Salz im Wasser." Doch diese Unbeschwertheit hält nicht lange an. Harry wird wieder depressiv. Deshalb zeigt Pablo, ein Saxophonist, Harry ein Spiel. Es heißt das "Magische Theater. Durch dieses Spiel lernt Harry, bedeutende Momente in seinem Leben besser zu verarbeiten.

     Und er begreift, was er im Leben falsch gemacht hat. Harry nimmt sich vor das "Spiel des Lebens" beim nächsten Mal besser zu spielen und das Lachen zu lernen. "Einmal würde ich das Figurenspiel besser spielen. Einmal würde ich das Lachen lernen." Zusammenfassend kann man über Harry sagen, das er ein sehr einsamer und ungeselliger Mensch ist, der es vorzieht ruhig und zurückgezogen zu leben. Er liebt Bücher und klassische Musik von Mozart.

     Er ist intelligent und gebildet. Er denkt sehr viel über sich und seine Mitmenschen nach. Doch besonders auffällig ist sein widersprüchliches Auftreten. Denn obwohl er sich seinen Mitmenschen gegenüber freundlich und höflich verhält, scheint er sich lächerlich vorzukommen. Dennoch bemüht er sich, einen anständigen Eindruck zu machen. Er hat eine Eigenart an sich, die für Menschen interessant, aber auch ablehnend ist.

     Harry ist ein Außenseiter und hasst das bürgerliche Leben. Jedoch fühlt er sich auch dazu hingezogen. Er bewundert zwar die Korrektheit und Ordnung der Bürger, aber er verabscheut sie und fühlt sich dadurch eingeengt. Er liebt die Einsamkeit über alles, doch möchte er so gerne die Isolation durchbrechen. Aber sein größtes Leiden ist psychisch bedingt. Er ist ein Genie, Aber auch ein totaler Pessimist.

     Denn er verachtet seine Mitmenschen, kritisiert sie und schließt sich selbst dabei aus.

 
 




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