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Die Folgen dieser Entwicklung, die in den letzten Jahren besonders deutlich wurde und sich noch immer beschleunigt, sind vielfältig. Das auffälligste Merkmal ist sicherlich die Standortkonkurrenz. Es wird befürchtet, daß bei gleichbleibender Entwicklung die Abwanderung von Produktionsstätten von den Hochlohnländern Europas und Amerikas in die Billiglohnländer Asiens auf Kosten der Arbeitsplätze bemerkbar macht.
Durch die Globalisierung und Technisierung wird befürchtet, daß im kommenden Jahrhundert 1/5 der Weltbevölkerung ausreichen wird, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten, alle Waren zu produzieren und alle hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen. Diese Vision der 20:80 Gesellschaft, so befürchten hochrangige Wirtschaftsfachleute, könnte schon bald Realität werden, wenn die westlichen Industriestaaten nicht bald etwas dagegen unternehmen.
Als Gegenpunkt zur Globalisierung kann aber heute auch ein zunehmendes Maß an Protektionismus festgestellt werden. Und zwar nicht mehr im konventionellen Rahmen der Nationalstaaten sondern in Wirtschaftsräumen wie der EU oder der NAFTA. Diese Zusammenschlüsse fördern zwar den Handel innerhalb der Gemeinschaft, wirken aber diskriminierend auf Drittländer, denen der freie Marktzugang versperrt wird. Die Hauptleidtragenden sind die Entwicklungsländer, die auf die Rohstoffexporte in die Industrieländer angewiesen sind.
Doch in gewissem Sinne ist auch dieser Protektionismus der Industrieländer eine Reaktion auf die Globalisierung, indem versucht wird, durch Zölle auf Waren aus billiger produzierenden Ländern die eigenen Standortnachteile wettzumachen und so die eigene Industrie sowie die Arbeitsplätze zu schützen.
Die Währungs- und die Politische Union in der EU wären ein Ansatz um die europäische Industrie weiterhin in diesem Maße am Leben erhalten zu können. Die Staaten müßten noch stärker zusammenarbeiten und die Bürger integrieren, sowie sich auf längerfristige Zukunftsperspektiven, wie ökologische Politik, soziale Ausgeglichenheit, aber auch Investitionen der Staaten in die eigene Wirtschaft, auch im Zeichen eines Sparpaketes, besinnen.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Globalisierung keineswegs nur ein Schlagwort und eine Erfindung von Finanzhaien oder nationalökonomischen Fundamentalisten ist, sondern das Resultat eines weltweiten Strukturwandels, der einerseits durch die rasante Verbreitung mächtiger Technologien, andererseits durch den wirtschaftlichen Aufholprozeß in den Schwellenländern, den Zusammenbruch des \"kommunistischen\" Systems und die Fortschritte der großräumig ökonomischen Integration enorm beschleunigt wurde. Es wäre nicht nur sinnlos, den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun, als gäbe es immer noch geschützte Nischen. Man würde dadurch auch die Chancen verpassen, die sich einem Land mit hochqualifizierten Arbeitskräften und kreativen Unternehmen bieten. Hier sind die Politiker gefragt, Maßnahmen zu ergreifen und unter der Devise des österreichischen Bundeskanzlers Franz Vranitzky zu handeln: \"Die Globalisierung ist eine Erscheinung der Vernetzung, in der Chancen weltweit neu verteilt werden. Es kann nur darum gehen, sich in die bestmögliche Position zu bringen.\"

 
 




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