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Probleme des tourismus - lösungsansätze





Neben diesem erst seit knapp 20 Jahren auftretenden Wandel im Übernachtungsverhalten und den damit verbundenen Folgen sind noch eine Reihe weiterer Probleme zu nennen.

4.1. Natur-, Landschaftsgefährdung
Schon relativ frühzeitig wurde erkannt, dass eine zunehmende Landschaftszerstörung die Grundlage, das naturräumliche Potential gefährdet. Als eine erste bedeutende Maßnahme zur Regulierung des Fremdenverkehrs im bayerischen Alpenraum ist der Alpenplan zu sehen. 1972 als Umweltschutz nicht gerade ein bedeutendes gesellschaftliches Anliegen war trat der Alpenplan in Kraft (siehe 2.). Eine erste Regulierung der bis dahin teilweise gnadenlosen Ausbeutung der Natur war gegeben. Durch den Alpenplan kam es beispielsweise zu einer vermehrten Stilllegung von unrentablen, veralteten Liftanlagen. Auf den Bau von besonders erosionsfördernden Schleppliften (diese müssen mehrmals täglich gespurt werden) wurde seitdem gänzlich verzichtet. Mehr und mehr werden diese Liftanlagen durch Sessellifte ersetzt, da bei diesen das Spuren wegfällt und außerdem eine Komfortsteigerung erreicht wird.
Eine weitere Gefahr für die erosionsanfälligen Berghänge stellen die künstliche Beschneiung mit Schneekanonen, sowie die Bearbeitung der Hänge mit Pistenraupen dar. Beide Maßnahmen führen zu einer Komprimierung der Schneedecke, welches eine verlängerte Schneebedeckung zur Folge hat. Der Kunstschnee ist durch seine sehr feinkristalline Gestalt hierbei eine besondere Gefahr, die bis in den Sommer schneebedeckten Bereiche können keinerlei Vegetationswuchs zulassen. Die führt zu einer Störung der dünnen Bodenoberschicht, Erosionsschäden sind unvermeidlich. Andererseits sind Schneekanonen dann sinnvoll wenn ausgeaperte Bereiche vor den Stahlkanten der Ski- und Snowboardfahrer geschützt werden sollen.

4.2. gesellschaftliche Spannungen
Durch den massenhaften Zuzug von wohlhabenden, älteren Menschen kommt es zu einer Veränderung in der gesellschaftlichen Struktur der Gemeinden. Die für ältere Menschen notwendigen Infrastruktureinrichtungen wie Ärzte und Apotheken sind überdurchschnittlich vertreten, dies könnte zu einer Vernachlässigung der anderen Bevölkerungsteile führen.


4.3. der ,,sanfte Tourismus\"
Ein neueres Modell zur Lösung der oben angeführten Probleme ist in der Gemeinde Hindelang im Allgäu in die Tat umgesetzt worden.
Unter ,,sanftem Tourismus\" ist ein unter Berücksichtigung der natürlichen und sozialen Strukturen ablaufender Fremdenverkehr. Dabei wird vor allem dem ÖPNV eine große Rolle zugeteilt, die Vermeidung von Individualverkehr ist ein Hauptziel. Es wird versucht mit einem hohen Anteil an Privatquartieren einem Großteil der einheimischen Bevölkerung eine weitere Einnahmequelle zu geben und dem Entstehen großer Hotelbauten entgegen zu wirken. Ein weiterer Aspekt ist der Umweltschutz; man hat erkannt, dass die Natur das größte Potential darstellt. Durch die Stillegung von unrentablen, veralteten Liftanlagen, keinem weiterem Neubau, sowie einem Umbau von Schlepp- zu Sesselliften versucht man dem Rechnung zu tragen. Kurz und knapp lässt sich dies am besten mit ,,Qualität statt Quantität\" umschreiben.

 
 




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