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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Politik

Preis

Preisstrategien:





Von ganz besonderer Bedeutung für den Preis, den man auf dem Markt verlangt, ist die Strategie, die man verfolgt.

Veränderte Umweltbedingungen können einen Anbieter zur Preisveränderung veranlassen. Ändert sich die Kosten-, die Nachfrage- oder die Konkurrenzsituation erneut, muss die früherer Preisveränderung einer Untersuchung unterzogen werden.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten von Strategien:

Hochpreispolitik

Niedrigpreispolitik
Marktpreispolitik


Hochpreispolitik:

Die Hochpreispolitik findet man in der Form der Prämienpreisstrategie und Skimming- Preisstrategie .

Bei der Prämienpreisstrategie versucht man einen relativ hohen Preis zu erzielen (z.B. Image, Produktqualität, usw...)

Die Prämienpreisstrategie unterscheidet sich von der Skimming- Preisstrategie dadurch, das sie auf Dauer angelegt ist.

Das anbietende Unternehmen versucht hierbei möglichst langfristig einen relativ hohen Preis zu erzielen.

Die Voraussetzung dafür sind, dass das Produkt eine tatsächliche Alleinstellung hat und die Preiselastizität der Nachfrager sehr gering ist bzw. nicht vorhanden ist.

Die Skimming- Preisstrategie dagegen ist eine Strategie mit einem hohen Einführungspreis,

großen Werbeaufwand und insbesondere dann empfehlenswert, wenn das Produkt eine Neuheit darstellt und kurzfristig keine großen Kapazitäten zur Herstellung zur Verfügung stehen.

Die Strategie empfehlt sich auch, wenn man als Alleinanbieter auftreten kann und die Konkurrenten keine Möglichkeit haben das Produkt nach zu bauen .

Hierbei ist relativ schnell möglich die Forschungs- und Entwicklungskosten abzudecken.

Als nachteilig kann sich diese Strategie erweisen, wenn mögliche Mitbewerber mit einem vergleichbaren Produkt schnell nachziehen können.



Folgende Abbildung weist die verschiedenen Argumente für die Skimming- und die Penetrationsstrategie auf:

Skimming-Strategie Penetrations-Strategie

- Gewinnrealisierung in früheren durch schnelles Absatzwachstum

Lebenszyklusphasen, trotz niedriger Stückdeckungs-

- Schaffung eines Preisspielraumes nach beiträge hohe

unten , Ausnutzung positiver Preis- Gesamtdeckungsbeiträge

änderungswirkung wird möglich - potentielle Konkurrenten können

- Vermeidung der Notwendigkeit vom Markteintritt abgehalten

von Preiserhöhungen (Kalkulation nach werden bzw. verzögert eintreten.


Der sicheren Seite) - Reduzierung des

- geringere Ansprüche an finanzielle Ressourcen Fehlschlagrisikos, da niedriger

- niedrige Kapazitäten Einführungspreis mit geringerer


Flopwahrscheinlichkeit verbunden.



Niedrigpreisstrategie:

Die Niedrigpreisstrategie kann in Form der Penetretionspreispolitik und der Promotionspreispolitik beschrieben werden.

Der Begriff \"Niedrigpreis\" bedeutet, dass der geforderte Preis unter dem Preis vergleichbarer Produkte liegt.

Ziele einer Niedrigpreisstrategie können sein:


Verdrängung der Konkurrenten
Verhinderung des Markteintritts neuer Anbieter

Senkung der Stückkosten des Anbieters
Auslastung der Kapazitäten

Schaffung eines Preisimage
Die Penetretionspolitik versucht dabei, mit niedrigen Preisen für neue Produkte schnell große Absatzmengen zu erzielen.

Im Laufe der Zeit werden dann die Preise abgehoben.

Bei der Promotionpolitik wird versucht, mit niedrigen Preisen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erzielen. (der niedrige Preis wird längerfristig beibehalten)

Die Promotionpolitik wird in allen Phasen des Lebenszyklus eines Produktes eingesetzt.

Währenddessen verwendet man die Penetrationspolitik vorzugsweise in der Einführungsphase.



Preisdifferenzierung:

Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Anbieter für ein bestimmtes Produkt von verschiedenen Käufern unterschiedliche Preise fordert.

Ziel: optimale Ausschöpfung des Marktpotenzials

Beste Voraussetzungen:

Der Gesamtmarkt muss sich in Teilmärkten mit unterschiedlichem
Nachfrageverhalten lässt sich aufteilen in:

Die Teilmärkte müssen strukturiert sein, dass ein Wechsel der Käufer nicht möglich ist.
Der Markt muss unvollkommen sein.
Die Preiselastizität muss für die verschiedenen Nachfrager unterschiedlich sein.
Die Nachfrager müssen sich in klar abgrenzbare Gruppen unterscheiden lassen.


Folgende Arten der Preisdifferenzierung lassen sich unterscheiden:


Räumliche (regionale) Pd:
In verschiedenen geographischen Gebieten (z.B. Inland, Stadt, usw.) werden unterschiedliche Preise für das gleiche Produkt festgelegt.

zeitliche Pd:
für das gleiche Produkt werden innerhalb eines Zeitraums unterschiedliche Priese verlangt. (z.B. Telefonverkehr [Tarife])


personelle Pd:
sind Käufermerkmale.

- Lebensalter (z.B. Eintrittspreise)

- berufliche Situation (z.B. unterschiedliche Preise für Schüler)

D. nach Einkommensklassen:
Das selbe Produkt wird je nach sozialer Stellung zu unterschiedlichen Preisen verkauft. (Bücher in Luxusausgaben und Taschenbücher)


mengenmäßige Pd:
unterschiedliche Preise für unterschiedliche Abnahmemengen. (z.B. Mengenrabatt)

Pd. Nach dem Verwendungszweck:
Unterschiedliche Preise z.B. Gewerberäume oder Privaträume



Rabattpolitik:

Rabatte stellen Preisnachlässe dar, die für bestimmte Leistungen

Des Abnehmers gewährt werden und mit dem Produkt in einem Zusammenhang stehen.


Absatzpolitische Instrumente
Es gibt drei verschiedene Rabattarten:

Funktionsrabatte

Mengenrabatte
Zeitrabatte
Funktionsrabatte: auch Stufenrabatte genannt.

F. werden dem Groß- bzw. Einzelhandel zur Wahrnehmung der von ihm übernommenen Funktionen gewährt. Und für Ausübung dieser Funktion erhält der Handel eine angemessene Vergütung.


(z.B. Barzahlungsrabatte, Skonti, usw.)

Mengenrabatte: Bei Abnahme größerer Menge gewährt der Lieferant einen Mengenrabatt von unterschiedlicher Höhe.

Diese Form kann ein Preisnachlaß (Barrabatt) sein oder unentgeltlicher Warenabgaben (Naturalrabatt) erfolgen.

Zeitrabatte: zu den Zeitrabatten gehören:


Einführungsrabatte
- Vordispositionsrabatte

Saisonrabatte

Auslaufrabatte

Einführungsrabatte: dienen dazu schnell Frühkunden zu Gewinnen um die Einführungsphase des Produktes zu verkürzen.

Vordispositionsrabatte: Dienen dazu die jahreszeitlichen Absatzschwankungen auszugleichen.

Saisonrabatte:


Auslaufrabatte: dienen dazu die Lager möglichst schnell von veralteten Produkten zu räumen.

Liefer- und Zahlungsbedingungen

Unter den Liefer- und Zahlungsbedingungen versteht man die Modalität (Art

und Weise eines Geschehens) der Übergabe und des Gefahren- und

Eigentumsübergangs der Produkte vom Lieferanten zum Kunden und die Art

und Weise der Entrichtung des vereinbarten Kaufpreises durch den Käufer.

- Sie sind im allgemeinen Bestandteil der Geschäftsbedingungen eines Lieferanten.

- Sie regeln die Rechte und Pflichten für Verkäufer und Käufer und können im Einzelfall modifiziert werden.

Lieferbedingungen:

Sie regeln den Umfang und Zeitpunkt der Lieferverpflichtung durch den Verkäufer.

Und das Umtauschrecht spielt beim Verkauf an Endverbraucher eine große Rolle.

Lieferbedingungen;

Aktionsmöglichkeiten:

Lieferbereitschaft

Lieferzeit
Lieferart

Umtausch- und Rücktrittsmöglichkeiten
Berechnung der Verpackungs-, Fracht- und Versicherungskosten
Die Lieferzeit spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn es um Aufträge geht, die zu einem bestimmten Termin abgewickelt sein müssen.

Insbesondere in der Jochkonjunktur bekommt derjenige den Auftrag , der früher liefern kann, obgleich er höhere Preise verlangt. Im Falle der Vereinbarung einer Konventionalstrafe bei nicht rechtzeitiger Lieferung bzw. Erfüllung des Auftrages spielt die genaue Einhaltung der Lieferzeit eine wichtige Rolle.


Lieferart:


Weg, auf dem Produkt zum Käufer kommt
Transportmittel (Versand, Post, Bahn...) benutzt werden und danach, ob Lieferant oder der Käufe die Kosten trägt
Die Lieferbedingungen waren von Staat zu Staat und Land zu Land unterschiedlich. Doch durch Incoterms sind die zwischenstaatlichen Handelsverkehre geregelt worden. Es gibt zwar Vorschriften für die jeweiligen Lieferbedingungen. Die können jedoch vom Lieferanten und Käufer abgeändert werden.


Zahlungsbedingungen:

Durch die Zahlungsbedingungen wird die Art und Weise der Zahlung der


gekauften Produkte festgelegt.

Z.B. Vorzahlungen, Barzahlung ... festgelegt werden.

Es können insbesondere bei einer langen Fertigungsdauer der Produkte

Anzahlungen bzw. besondere Bedingungen vereinbart werden. Solche Bedingungen können

Lauten: \"Ein Drittel bei Bestellung, ein Drittel bei Meldung der Versandbereitschaft, ein


Drittel bei Ablieferung.\"

Bei Gebrauchsgütern können die Produkte sofort ganz bezahlt werden oder es kann eine

Teilzahlung vereinbart werden. Bei Teilzahlungsmöglichkeiten wird

meist mit zwei Preisen gearbeitet, dem Barpreis und dem Teilzahlungspreis, wobei der

letztere meist in einer Anzahlung zuzüglich Raten ausgewiesen wird und insgesamt höher als


der Barpreis liegt.

Einen Sonderfall der Zahlungsbedingungen bilden die Abzahlungsgeschäfte im Export.

Zahlungsbedingungen beinhalten die Modalität der Zahlung des Kaufpreises

Zahlungsfrist (Anzahlung, Zahlungsziel)
Skonto bei vorzeitiger Zahlung

Kreditzins bei später Zahlung
Sicherung des Lieferantenkredits

Kompensationsgeschäfte
Inzahlungsnahme des zu ersetzenden Gutes


Elastizität der Nachfrage:

Die Elastizität der Nachfrage beschäftigt sich mit dem Problem wie sich der mengenmäßige Absatz ändert, wenn sich der Preis ändert. Gradmesser der Nachfrageänderung ist die Elastizität.

Für einen Anbieter ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen, wie sich die Nachfrage nach einem Produkt ändert, wenn der Preis dieses Produktes um einen bestimmten Betrag gesenkt oder erhöht wird.


Definition:

Als Preiselastizität der Nachfrage bezeichnet man, das Verhältnis zwischen der relativen Änderung der mengenmäßigen Nachfrage nach einem Produkt und der sie bewirkenden relativen Änderung des Preises dieses Produktes.


Man kann allgemein feststellen, das wenn die Elastizität über 1 liegt, spricht man von einer elastischen Nachfrage, d.h. Preis gesenkt, nachfrage steigt und Umsatz auch.



 
 




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