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Praxis





Grau ist alle Theorie, und vor dem Erlernen eines Berufes sollte immer das Kennenlernen stehen. Nicht nur der Beruf selbst, sondern auch die Menschen für oder mit denen man vielleicht einmal arbeiten wird sollten zu einem passen. Deshalb kann im BIWI - Praxisstudio der Wunschbereich auch hautnah erprobt werden. Persönliche Eignung und Qualifikation sind wichtige Faktoren bei der Berufswahl, in vielen Fällen sind die Begabungsschwerpunkte gar nicht bewußt und müssen erst entdeckt werden.
Für alle Angebote des Studios sind Terminvereinbarungen notwendig, Praxisübungen und Bewerbungstraining dauern zwei bis drei Stunden.


3. 1. Praxisübungen
Von vielen Berufen wurden typische Materialien und Werkzeuge, vor allem aber Ideen zu konkreten Praxisübungen aus den Betrieben gesammelt. Spielerisch kann man sich nun "herantasten" und überprüfen, ob das Interesse für einen bestimmten Beruf auch in Einklang mit den Fähigkeiten dazu steht. Die Übungen werden von einem BIWI - Betreuer vorgezeigt, erklärt und beurteilt. Er schlägt bei Bedarf Alternativen vor und ist dabei behilflich, die Begabungsschwerpunkte einzugrenzen. Probieren geht über Studieren!

3. 2. Eignungsverfahren
Wer es ganz genau wissen will ob die persönlichen Fähigkeiten mehr im kaufmännischen oder mehr im technischen Bereich liegen, kann anhand von speziell entwickelten Eignungstests detaillierte Antworten finden. Das handwerkliche, das technische und das kaufmännische Eignungsverfahren dauern jeweils etwa zweieinhalb Stunden. Ein passendes Ergebnis kann durchaus als "Visitenkarte" bei der Bewerbung angesehen werden. Die Ergebnisse werden mittels EDV ausgewertet und den Getesteten zugesandt.

. Das handwerkliche Eignungsverfahren testet das technische Verständnis, Finger-, Arm- und Handgeschicklichkeit, aber auch die Konzentrationsfähigkeit.
.
. Beim kaufmännischen Eignungsverfahren werden exaktes Rechnen, die Merkfähigkeit, organisatorische Begabung und dergleichen überprüft.

. Das technische Eignungsverfahren ist ein anspruchsvoller, schriftlicher Test zur Überprüfung spezifischer Voraussetzungen für technische Berufe, die jeweils variieren.

Eignungsverfahren und Praxisübungen wenden sich an einzelne Interessenten, die überprüfen wollen, ob sie für ihre Wunschberufe die notwendige Eignung, bzw. Begabung und Fähigkeit mitbringen.




3. 3. Bewerbungstraining
Die erste Hürde für den Einstieg ins Berufsleben ist meist auch die schwierigste: die Bewerbung. Im Rahmen eines Bewerbungstrainings werden Schulklassen eingeladen, mit einem Personalchef bzw. -leiter aus der Wirtschaft die Situation des ersten Schrittes in den Arbeitsmarkt zu üben. Anhand von Bewerbungsversuchen einzelner Schüler, die mit Kamera festgehalten werden, analysiert der Personalchef die jeweilige Situation und gibt wertvolle Tips für das richtige Verhalten. Auch hier ist es das oberste Ziel, den interessierten Schülern und Lehrern das unternehmerische Handeln verständlich zu machen. Dieses Training ist hauptsächlich für Schülergruppen, aber auch für alle anderen Interessierten, die im Rahmen ihrer Berufsorientierung auch die Bewerbungssituation durchspielen wollen, gedacht.











Die Bewerbungssituation wird geübt


3. 4. Branchenpräsentation
Zehnmal im Jahr werden berufskundliche Veranstaltungen, eigentlich branchenspezifische Schwerpunktveranstaltungen organisiert, in denen engagierte Vertreter bestimmter Branchen ihren Beruf quasi "live", also praktisch und in der üblichen Arbeitsumgebung bzw. Werkstätte, darstellen. Dabei können branchentypische Tätigkeiten auch durch die Interessenten für diese Berufe erprobt werden. Neben selbständigen Unternehmern kommen vom Lehrling bis zum Pensionisten unterschiedlichste Berufsträger zum Einsatz, um einen möglichst umfassenden Einblick in die Realität des beruflichen Alltags zu bieten. Die vorgestellten Berufe sind beispielsweise aus dem Bauwesen, der Metallverarbeitung, dem Handel, dem Tourismus oder aus einer anderen Branche. Die Veranstaltungen finden in den WIFI - Werkstätten, im Lehrbauhof Ost oder in einer Innung statt, abhängig von Darstellungsmöglichkeiten der jeweiligen Branche; Präsentationen finden an jeweils drei bis fünf Tagen statt. Die Wiener Schulen, d. h. alle Wiener Pflichtschulen und AHS erhalten einen Jahresübersichtskalender und spezielle Einladungen vor jeder Veranstaltung. Diese Veranstaltungen sind natürlich auch für einzelne Schüler und deren Eltern zugänglich. Schüler und Lehrer, die sich dafür angemeldet haben, erproben sich in unterschiedlichsten berufsbezogenen Tätigkeiten und haben dabei Gelegenheit, mit Fachleuten (vom Lehrling bis zum Meister) ganz spezielle Fragen zum Beruf zu besprechen und die Informationen aus erster Hand einzuholen - für viele Schüler sind diese Veranstaltungen die erste Begegnung mit der Realität der Arbeitswelt. Die Unternehmer haben dabei Gelegenheit, das Image ihrer Berufe engagiert in ein richtiges Licht zu bringen, denn Branchenpräsentationen sind Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen für Wirtschaft und Schule.

 
 




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