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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die teilnehmerstaaten





Im Mai 1998 fällt die Entscheidung, welche Staaten am EURO teilnehmen (mit

qualifizierter Mehrheit im Europäischen Rat). Österreich ist so gut wie

sicher dabei. Gleichzeitig wird der Wechselkurs zwischen den einzelnen

Teilnehmerwährungen vorangekündigt, um Spekulationen auf den Finanzmärkten

frühzeitig einzudämmen.

Vier Staaten werden aller Voraussicht nach nicht von Beginn an am EURO

teilnehmen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich:

Ä Griechenland wird nicht am EURO teilnehmen, weil es derzeit die

Konvergenzkriterien nicht erfüllt. Nicht nur Staatsverschuldung und

Defizit sind zu hoch, auch die griechische Inflation (und damit das

Zinsniveau) wäre für die Teilnehmerstaaten ein zu hohes Risiko

Ä Schweden wird zwar die Bedingungen erfüllen, will aber abwarten. Die

Regierung in Stockholm hat entschieden, vorerst nicht am

Wechselkursmechanismus des Europäischen Währungssystems teilzunehmen. Eine

zweijährige Teilnahme ist aber Voraussetzung für die Einführung des EURO.

Obwohl die Schwedische Krone alle Bedingungen zur Teilnahme erfüllt,

bleibt Schweden mit der Nichtteilnahme am Wechselkursmechanismus ein

rechtlicher Grund, um den Zeitpunkt des Eintritts in die Währungsunion

selbst zu bestimmen.

Ä Großbritannien hat bereits bei den Verhandlungen des Maastrichtvertrages

darauf bestanden, erst später über die Teilnahme an einer gemeinsamen

Währung zu entscheiden. Die britische Labour-Regierung ist einer

EURO-Teilnahme aber nicht abgeneigt. Sollte sich Großbritannien für eine

Teilnahme entscheiden, ist zu erwarten, dass auch Schweden und Dänemark

folgen.

Ä Dänemark hat wie Großbritannien dem Maastricht-Vertrag nur mit Vorbehalt

zugestimmt. Die dänische Bevölkerung hatte 1992 den neuen EU-Vertrag

abgelehnt. Erst das Versprechen, Dänemark müsse nicht an einer gemeinsamen

Sicherheitspolitik und an einer gemeinsamen Währung teilnehmen, führte zu

einem Ja bei einer zweiten Volksabstimmung. Will das Land nun zum EURO,

ist eine weitere Volksabstimmung nötig.

Für Österreich, das zur Kerngruppe der Hartwährungsländer in Europa zählt,

kam eine derartige Ausnahmeregelung nie in Frage, da durch die Koppelung

des Schillings an die D-Mark ein Alleingang unmöglich wäre.

 
 

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