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Das christentum von morgen.





Ich möchte mich auf einen Satz von Karl Rahner berufen, der da lautet: \"Entweder wird der Christ von morgen ein Mystiker oder er wird überhaupt nicht sein\". Es scheint mir, dass in dem obengenannten Satz eine sehr wichtige Mutmaßung und der Schlüssel zur bedeutsamen Frage enthalten ist: welche Form soll das Christentum annehmen, um den Bedürfnissen des Menschen von morgen folgen zu können (?). Kommen wir noch für einen Augenblick auf die schematische Analyse des polnischen Katholizismus zurück, die aus der Feder der Polen selbst entstanden ist. Solange die Abrechnung mit der Vergangenheit für uns wesentlich, wenn nicht am wesentlichsten ist, würden wir abseits von den Problemen bleiben, gegen die der heutige Mensch ankämpft. Bei allem Respekt für die Vergangenheit und für die Notwendigkeit, die Errungenschaften der vergangenen Generationen ins Gedächtnis zurückzurufen, dürfen wir nicht vergessen, dass sich Christus mit seinem Evangelium an jeden Menschen wendet, unabhängig von seinen historischen Verdiensten oder Vernachlässigungen. Der Aufruf, mir zu folgen, muss in seiner ganzen Frische erklingen und muss an den Menschen so wie er ist, mit seinen Gefühlen von Sehnsucht, Angst, Furcht, Freude, gerichtet werden.

     Mit anderen Worten gesagt ist es notwendig, der Gegenwart einen Wert zu verleihen, einen Augenblick, der hier, an Ort und Stelle erlebt wird. Es scheint mir, dass die Gegenwart von der Belastung historischer Auseinandersetzungen durch einen solchen Standpunkt befreit wird. Wirklich ausschlaggebend ist es in diesem Augenblick, wer ich bin und was ich werde, weil nur der Augenblick mir zur Verfügung steht. Ich bin mir des aufrührerischen Klangs dieser Feststellungen bewusst, aber ich sehe keinen anderen Ausweg, aus der Falle des Polentums herauszukommen, als eine entscheidende Isolierung von all dessen, was die vorurteilslose Berufung Christi zur Bekehrung und Liebe, bis auf die Feindesliebe beeinträchtigt. Ein solcher Standpunkt entzieht den Vertretern von New Age alle Argumente, weil wir uns alle am Ausgangspunkt befinden. Wichtig ist dabei das Bewusstsein der zuvorkommenden, bedingungslosen und barmherzigen Liebe Gottes, der sich in Jesu Christi offenbart hat.

     Auf diese Weise kommen wir auf den Ursprung des Christentums zurück und ermöglichen die persönliche Begegnung jedes Menschen mit Christus. Vielleicht gelingt es uns auf diese Weise, alle vor uns stehenden Gefahren zu bewältigen und vor allem den Kontakt mit der lebensspendenden Quelle, der Gnade Christi, aufzunehmen.

 
 




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