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wirtschaft artikel (Interpretation und charakterisierung)

Analyse des fragebogens





Während der Befragungsperiode vom 5. bis 12. April 2002 befragten wir 73 Perso¬nen zu unserem Thema. Der Hauptteil des Feedbacks stammt aus dem Oberaargau und Emmental von 16-25jährigen Befragten verschiedenster Nationalitäten.
Es interessierte uns, welche Aussagen sich aufgrund der gestellten Fragen machen lassen, was der Grund für die Erarbeitung dieser Analyse war.


1.1. Zu Frage 1 des Fragebogens

Mit welchem Begriff verbinden Sie dieses Bild?
Wir unterteilten die Antworten in verschiedene Kategorien, da sehr vielfältige Resultate zurückkamen:

 Werbung
Diejenigen, denen spontan Werbung einfiel, nannten entweder \"Benetton\" oder \"Hilfswerke\" wie z.B. UNICEF.
 Gleichheit
Einige Befragte verbanden das Bild mit den Begriffen \"Gemeinsamkeit\", \"Gleichberechtigung\" oder \"Miteinander\" . Weniger, aber auch genannt wurde \"Brüder¬lichkeit\".
 Zusammenleben
\"Multikulturalität\", \"Zusammenhalt\" wie auch \"Artenvielfalt\" wurden häufig genannt. Weitere Nennungen: \"Hilfe\", \"Toleranz\", \"Weltfrieden\" und \"Freund¬schaft\".
 Symbole
Jemand verband das Bild mit \"Kinder\". \"Gut und schlecht\" war auch eine Äusserung, welche gefallen ist.
 Emotionales
\"Zusammenhalt\", \"Freundschaft\" oder \"Liebe\" waren die meistgenannten Begrif¬fe. Weniger oft wurde \"Geborgenheit\" genannt.
 Andere Nennungen, Witziges oder Negatives
Einige konnten keine Assoziation mit dem gezeigten Bild herstellen. Diese Gruppe nannte \"nichts\" bzw. \"Hände\". Im Bereich der witzigeren Antworten sind Äusserungen wie \"Handcreme\", \"Tanzen\" oder \"Handfächer\" anzusiedeln. Jemand fand, dass dieses Bild mit \"Hass\" umschrieben werden kann.
 \"Integration\" - die perfekte Antwort - wurde ungefähr dreimal genannt.

Definition Ausländer Definition Schweizer
Einbezug in die Gesellschaft Anpassen aber nicht assimilieren
Keine Ausgrenzung Völkerverständigung
Sprache und Kontakt suchen, einleben Respekt
Anpassung Eingliederung von Volksgruppen

Richtig verhalten Kontakt, Sprache
Anpassen ans System Gleichberechtigung, Akzeptanz
Finanzielle Hilfe Minderheiten anerkennen
Nicht frech sein gegenüber Schweizern keine Diskriminierung
Gleiche Rechte für alle gleiche Rechte und Pflichten
1.2. Zu Frage 2 des Fragebogens

Was bedeutet Integration?
Wir wollten mit dieser Frage analysieren, ob die Vorstellungen der Schweizer Be¬völkerung mit denen, der Ausländischen übereinstimmen. Unsere Frage ergab fol¬gende Antworten (Auszug):

Daraus lässt sich ableiten, dass Schweizer verglichen mit Ausländern eine andere Auffassung von Integration haben. Ausländer beziehen Integration viel eher auf ihre eigene Situation oder auf sich selbst. Manche fassen den Begriff Integration zu eng auf- für sie bedeutet Integration, dass sie bzw. ihre Vergangenheit und Kultur hier nicht erwünscht seien. Sie verwechseln Integration teilweise mit Assimilation, also Anpassung, was nicht das Ziel der Integrations¬politik sein soll.
Die Meinungen der Schweizer unterscheiden sich dagegen sehr stark. Auch hier gibt es eine Gruppe, die mit Integration Assimilation (Anpas¬sung) verbindet. Der andere Teil der Schweizer gibt Antworten, die das Zusam¬menleben betreffen. Begriffe wie \"Respekt\" oder \"Akzeptanz\" sind vergleichswei¬se tref¬fender als jene der ersten Gruppe der Schweizer oder mancher Ausländer.

1.3. Zu Frage 6 des Fragebogens

Ist ein Unterschied der Probleme zwischen verschiedenen Nationalitäten fest¬stellbar? Gab es überhaupt Probleme?
Die Probleme, mit denen sich die Ausländer konfrontiert sehen, sind auf Erleb¬nisse oder ihre persönliche Situation bezogen. Ausgrenzung, Rassismus oder Inakzeptanz wurden genannt. Grundsätzlich lassen sich keine nationalitätsspezifi¬schen Proble¬me erkennen, es kann aber die Schlussforderung gezogen werden, dass Migranten aus ferneren Ländern grössere Probleme mit unserer Kultur und Lebenseinstellung haben, als solche aus umliegenden Ländern.

1.4. Lassen sich die Probleme der Ausländer überhaupt mit den Zielen der Leitbilder bzw. der Integrationspolitik verbinden? Werden diese Proble¬me behandelt?
Die Vorgaben und festgehaltenen Ziele der verschiedenen Leitbilder werden - so¬weit wir dies beurteilen können - eingehalten und die grundlegenden Probleme erkannt. Zu Problemen, die bei den Ausländern auftauchen, bestehen entweder Lösungen durch Institutionen (Projekte) oder durch den Staat (Mass¬nahmen). Ein Punkt, der nirgends berücksichtigt wird, ist die psychologische Betreuung. Wahr¬scheinlich wären die Kosten für eine professionelle Unterstüt¬zung zu hoch. Flücht¬linge wären jedoch sicherlich dankbar um jede Hilfe, die ihnen geboten würde, um z.B. Kriegserlebnisse verarbeiten zu können.
Das Leitbild der Stadt Genf hingegen lässt viel Spielraum zur Gestaltung der Inte¬gration offen, da es relativ allgemein abgefasst ist.


1.5. Zu Frage 10 und 11 des Fragebogens


Offenheit gegenüber Fremden
In unserem Fragebogen war die Frage enthalten, wie offen der Einzelne auf Auslän¬der zugeht, und inwieweit dies die gesamte Bevölkerung tut.


Das Resultat der beiden Fragen erstaunte uns nicht besonders: Sobald es um die ei¬gene Person geht, neigt man dazu, sich besser darzustellen als andere. Geht es aber um die Allgemeinheit, wird man kritisch. In diesem Sinne ist diese Frage mit Vor¬sicht zu geniessen. Deshalb ist eher die Einschätzung über die gesamte Bevölke¬rung massgebend und der Realität entsprechend.


1.6. Zu Frage 7 des Fragebogens

Unterstützung der Migranten bei der Integration
Zunächst erstaunte uns bei der Frage, wer Migranten bei der Integration behilflich war, dass kein einziger Befragter eine Organisation nannte. Wir denken, dass ein Anteil der Stimmen bei \"ich selbst\" diesen zuzuschreiben sind.
Viele konnten von ihren Familienangehörigen profitieren, sei es beim Austausch am Mittagstisch oder sonst wie. Auch Freunde (Nationalität fragten wir nicht) sind für Migranten wichtige Hilfen zur Integration.
Weiter muss man bei der Gruppe \"ich selbst\" zwischen denjenigen unterschei¬den, die wirklich auf sich selbst gestellt waren und denen, welche Hilfe bean¬spruchen konnten.
Uns erstaunte die relativ häufige Nennung der Arbeitgeber, denn diese bemühen sich anscheinend um das Wohl ihrer Angestellten. Den ausländischen Arbeitneh¬mern wird vor allem Im Bereich der Wohnungssuche und Schulung geholfen.
Schweizer jedoch halfen direkt oder persönlich eher wenig. Wohl auch aus dem Grund, weil Schweizer in den anderen Gruppen - ausser \"Familie\" - vorkommen und möglicherweise nicht erwähnt wurden.
Der persönliche Kontakt mit Schweizern wäre der direkteste und wirkungsvollste Weg für Ausländer. Erschwerend wirkt jedoch, dass immer noch Vorurteile und Unsicherheiten auf beiden Seiten bestehen, deshalb braucht es Mut, den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme zu machen.

 
 




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