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sport artikel (Interpretation und charakterisierung)

Fachausschuß cerebralparetikersport



Ein junger 17jähriger Spastiker wollte unbedingt bei Schwimmwettkämpfen teilnehmen und regte somit die Überlegung an, Cerebralparetiker ebenfalls Wettkampfsport betreiben zu lassen. Und schon 1981 nahm der erste Spastiker-Sportler in Wien bei einem Schwimmwettkampf teil. 1982 durfte eine kleine Gruppe von Athleten an den Weltspielen in Dänemark teilnehmen.

Die cerebralen Bewegungsstörungen zeigen sich in einem unnormalen Bewegungsablauf. Diese Störungen sind die Folgen einer Hirnschädigung, die während der Entwicklung des Gehirns entstanden ist. (Früher sprach man fälschlicherweise von cerebralen Lähmungen) In solchen Fällen ist die Muskelkraft normal, allerdings ist das Zusammenspiel der Muskeln bei den Bewegungen gestört. Die Bewegungen können schlecht dosiert werden und abgehackt, sehr langsam oder steif sein. Diese falschen Bewegungsmuster sind einem zielgerichteten Handeln nicht angepaßt und stören damit die Ausführung.
Man unterscheidet die Cerebralparetiker in:
Spastiker
Die Spastiker führen Bewegungen steif und sehr langsam aus. In schweren Fällen sind die Muskeln ständig übermäßig angespannt.
Diplegiker
Bei den Diplegikern wirken sich die motorischen Störungen vorwiegend in den unteren Gliedmassen aus.
Hemiplegiker
Bei den Hemiplegikern ist eine Kopfhälfte betroffen, die andere Kopfhälfte wirkt normal.
Tretaplegiker
Bei den Tretaplegikern ist der Rumpf und alle vier Gliedmassen betroffen.
Athetotiker
Athetotiker sind gekennzeichnet durch unwillkürliche Bewegungen, die durch rasche unberechenbare Schwankungen in der Muskelspannung hervorgerufen werden. In vielen Fällen ist ein langsames Bücken oder ein geräuschloses gehen unmöglich. Ebenfalls typisch für die Athetotiker ist das Grimassenschneiden und Gestikulieren beim Sprechen.
Ataktiker
Den Ataktikern fällt es schwer Kraft und Richtung richtig einzuschätzen. Dadurch sind die Bewegungen unsicher und langsam. Die Muskulatur ist schlaff, außerdem gibt es Probleme bei Gleichgewichtsaufgaben. Dazu kommen Gehörstörungen, Sprachstörungen und Sehstörungen. Die Ataktiker führen nur Bewegungen aus bei denen sie sich sicher fühlen.

 
 

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