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musik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Instrumente

Jazz

Instrumente des jazz`s


1. Konzert
2. Jazz

- Da wir jetzt die Geschichte des Jazz kennen möchten wir uns den Instrumenten des Jazz widmen. Der Jazz wurde selten mit Solo Instrumenten gespielt. Er wird hauptsächlich mit Melodie- und Rhythmus- Instrumente gespielt.

Ä Melodie Instrumente:

- Zu den Melodie Instrumenten gehört zum Beispiel die Trompete. Die Trompete ist ein Blechblasinstrument mit Kesselmundstück in hoher Lage. Eng verwandt mit der Trompete ist das Flügelhorn, wie bei Hörnern üblich hat dieses allerdings eine weitgehend konische Mensur und wird mit einem Trichtermundstück gespielt. Es ist im Klang weicher als die Trompete.

Es gibt auch Trompeten in C, D, Es, F, A sowie in Hoch-B, Hoch-A Hoch-G (auch Piccolo-Trompeten genannt). Geschichtlich entstammt die Trompete den Tierhörnern. In der Bronzezeit wurden die Tierhörner erstmals aus Metall nachgebaut. Daraus entwickelten sich Naturtrompeten. Das sind Trompeten ohne Ventile, auf denen normalerweise nur Naturtöne gespielt werden können.

Erst im 19. Jahrhundert entwickelten sich die Ventile. Moderne Trompeten besitzen drei Ventile. Damit sind alle Töne spielbar. Jazztrompeten sind gegenüber der klassischen Trompete mechanisch weniger aufwändig und erlauben die Generierung verschiedener Effekte durch nur teilweises Durchdrücken des Ventils. Außerdem haben Jazztrompeten meist einen \"knackigeren\" Ton als klassische Trompeten. In den letzten Jahrzehnten ist das Spielen der Trompete sehr populär geworden.


- Das Flügelhorn ist das Sopraninstrument aus der Familie der Saxhörner. In Bauform und Stimmung ist es der Trompete vergleichbar, allerdings hat es abweichend von dieser eine weitgehend konische Mensur und ist mit einem Kesselmundstück ausgestattet. Durch die konische Mensur ist es schwieriger als bei der Trompete einen Stimmzug einzubauen, dieser wird deshalb üblicherweise durch ein verschiebbares, mit einer Klemme fixiertes Stimmrohr direkt nach dem Mundstück ersetzt. Der Klang des Flügelhorns ist weicher als des der Trompete.
- Außerdem gehört zu den Melodie Instrumenten die Posaune. Es ist ein Blechblasinstrument, das sogar schon in der Bibel als jobel, schofer oder keren bekannt war. Es entstand aber in seiner jetzigen Form erst um 1450 in Burgund (historische Landschaft, Region in Frankreich). Mit der Posaune können verschiedene Spielformen erzeugt werden. Das Glissandi (gleiten von einem Ton zum anderen) wir vor allem im Jazz verwendet.

- Wie die Posaune gehört auch die Klarinette zu den Melodie Instrumenten. Es ist ein transportierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente. Das "Klarin" im Namen bedeutet schrill, dies bezeichnet sich aber lediglich auf die hohen Register dieses Instruments. Bereits jetzt merkt man das bei den Jazz Instrumenten keine einheitliche Familie vorhanden ist. Es werden sowohl Holz- als auch Blechblasinstrumente verwendet. Dies lässt auf eine sehr lockere und inproviesierende Musik schließen.

- Das Saxophon ist als "Das" Jazz Instrument bekannt. Da es erst in der Zeit des Jazz` s so richtig berühmt geworden ist. Erfunden wurde es 1941 von Adolphe Sax. Es fand vor allem in der Militärmusik Eingang, im Orchester wurde es erst allmählich integriert. Aber seid 1920 ist das Saxophon ein wichtiges Jazz Instrument. Da ich selber (Stephanie) seid einiger Zeit Alt- Saxophon spiele möchte ich euch jetzt eine kleine Kostprobe von diesem Instrument geben. (Sie Herr Prof. Pilzs finden diese Kostprobe auf der Mini- Disc).



- Eine Hammond-Orgel ist eine nach ihrem Erfinder Laurens Hammond benannte elektromechanische Orgel. Ursprünglich als Ersatz für die Pfeifenorgel gedacht, wurde sie über den Einsatz als Unterhaltungsinstrument schnell zum Instrument des Jazz; als billiger Orgelersatz in amerikanischen Kirchen wanderte sie in die Gospel-Musik ein. Von dort breitete sich die Hammond-Orgel in Rock, R&B, Soul, Funk, Fusion etc. aus. Ihre Hochzeit, als im Mainstream kaum eine Band ohne Orgel auskam, waren zwar die 1960er und 1970er Jahre, aber auch heute noch ist ihr unnachahmlicher Klang bzw. Nachahmungen dieses Klanges aus der Popularmusik nicht wegzudenken.



- Das Banjo ist auch ein Melodie Instrument dieses möchten wir euch jetzt etwas näher zeigen. Die Vorfahren des modernen amerikanischen Banjos kamen vermutlich aus Westafrika. Noch heute findet man dort fellbezogene Lauten wie die Khalam. Das fünfsaitige Instrument ist vor allem bei den Wolof im Senegal und in Gambia sehr verbreitet. Die Vorläufer dieser Instrumente stammten wahrscheinlich aus Mali. Bereits 1353 beschreibt der Reisende Ibn Battuta nach einem Besuch des Mali-Königreiches ein ähnliches Instrument mit dem Namen Nkoni oder Ngoni. Mit der Verschleppung westafrikanischer Sklaven kamen die Kenntnisse um diese Instrumente in die Neue Welt. Die ersten Zeugnisse finden sich auf den karibischen Inseln. So gab es auf Jamaika ein vergleichbares Instrument mit dem Namen \"Strum-Strum\" (eine sehr lautmalerische Bezeichnung) und auch in den französischen Kolonien gab es ein solches Instrument unter dem Namen \"Banza\". In den britischen Kolonien war der Instrumentenname dem Banjo noch ähnlicher, es hieß dort \"Banjer\" oder \"Bajar\". Ein zeitgenössischer Autor stellte fest: \"Das favorisierte und fast einzige Instrument im Gebrauch der Sklaven ist eine \"Bandore\", oder wie sie es aussprechen, \"Bandjer\". Diese Instrumente deren Name sich vermutlich von spanisch-portugiesischen Bandoreinstrumenten ableitet, hatten noch Saiten aus Katzendarm. Die Sklaven brachten die Instrumente auch nach Nordamerika, wo sie auf Illustrationen des späten 18. Jahrhunderts auftauchten, welche die Feste der Plantagenarbeiter darstellen. Dort erscheint auch schon die kurze, mit dem Daumen gespielte Saite, deren Entwicklung später dem weißen Banjospieler Joel Walker Sweeney zugeschrieben wurde. Sweeney spielte eine wichtige Rolle dabei, das Instrument unter der städtischen Bevölkerung bekannt zu machen. Das Instrument das er spielte ähnelte dem modernen Banjo schon in vielen Einzelheiten: das durch Schrauben stimmbare Fell, die stimmbare Daumensaite. Doch im Gegensatz zum heutigen Banjo hatten die Instrumente noch keine Bünde, was natürlich eine ganz andere Spieltechnik als heute voraussetzte. Außerdem waren die Saiten aus Darm und nicht wie heute aus Stahl. Sweeneys Instrumente verbreiteten sich schnell unter den Musikern der \"Minstrel Shows\". Jenen Veranstaltungen, in denen Weiße, im Outfit der schwarzen Plantagenarbeiter, mit russverschmierten Gesichtern die Unterdrückten imitierten, persiflierten, karikierten, und in Liedern, Tänzen und Sketchen mit Hohn und Spott überschütteten. Im Mittelpunkt stand das \"schwarze\" Banjo. Mit diesen \"Minstrel Shows\" gelang das Instrument bis in die alte Welt. Unter anderem nach Irland, wo sich das fünfsaitige Banjo jedoch nicht durchsetzte. Erst mit dem Aufkommen des Tenorbanjos eroberte sich das Instrument einen festen Platz in der traditionellen Musik des Landes. Jetzt verbreitete sich das Banjo durch die \"Zupfinstrumenten-Mode\" um die Jahrhundertwende auch in den bürgerlichen Schichten Amerikas.

Ä Rhythmus Instrumente:

- Das Piano gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Beim Piano wird der Klang durch eingebaute Hämmer erzeugt, die auf die Saiten schlagen, von ihnen zurückprallen und von einer speziellen Mechanik (Repetitionsmechanismus) zurückgezogen werden. Dabei lösen sich die Dämpfer von den Saiten und verbleiben solange von ihnen losgelöst, bis die Taste losgelassen wird. Die Tasten selbst befinden sich hierbei auf einer Klaviatur (Tastatur) an der Vorderseite des Instruments. Der übliche Name Piano ist eine Verkürzung der ursprünglichen Bezeichnungen \"Pianoforte\" und \"Fortepiano\" (von italienisch piano: leise und forte: laut), die sich darauf bezogen, dass es mit diesem Instrument im Gegensatz zu früheren Tasteninstrumenten möglich ist, nach Belieben leise oder laut zu spielen. Man unterscheidet zwei hauptsächliche Bauformen des Klaviers:

Das Pianino (engl.: Upright Piano oder Vertical Piano), bei dem der Rahmen senkrecht hinter der Klaviatur steht, wobei die Hämmer nach hinten auf die Saiten schlagen. Diese Bauart ist sehr platzsparend.

Den Flügel (engl.: Grand Piano), bei dem der Rahmen waagerecht hinter der Klaviatur liegt und die Hämmer von unten gegen die Saiten schlagen. Bei einem Flügel lässt sich der Deckel aufklappen, um die Schallabstrahlung zu vergrößern, oder (vornehmlich in Neuer Musik) ins Klavier einzugreifen oder Saiten mit besonderen Gegenständen zu bearbeiten oder zu präparieren.

Als wichtige historische Klavierbauform ist noch das Tafelklavier zu nennen.

Im 15. Jahrhundert wurde das erste Tasteninstrument mit Hammermechanik entworfen. Bartolomeo di Francesco Cristofori entwickelte 1709 bzw. 1711 in Florenz das erste moderne Hammerklavier, bei dem ein Hammer mittels einer Stoßzunge gegen die Saite geschleudert wird, und sie zum freien Schwingen sofort wieder freigibt. Zwei weitere Erfindungen waren notwendig, um das Instrument spielbar zu machen:

1. Ein Mechanismus, der das Zurückfallen des Hammers auf die Saite verhindert (wodurch ein zweiter Ton entstünde).

2. Ein Dämpfer, der die Saite nach Loslassen der Taste dämpft.

Zusätzlich stammt von Christofori die Doppelsaite, bei der jeder Ton durch zwei gleich gestimmte Saiten erzeugt wird.

Im Jahre 1726 hatte Christofori sein Instrument vollendet. Es umfasste vier Oktaven (heutige Klaviere haben über sieben). Heute gibt es noch zwei Originale, eines in Leipzig und eines in New York.



- Das Vibraphon bzw. Vibrafon ist als Schlaginstrument eine Weiterentwicklung der Marimba. Es unterscheidet sich von diesem dadurch, dass die Stäbe aus Metall statt aus Holz bestehen (vgl. Xylophon).

Unter den Stäben hängen bei diesem Stabspiel abgestimmte Resonanzröhren mit Drehscheiben, die durch einen Elektromotor angetrieben werden und dem Vibraphon seinen charakteristischen Vibratoklang verleihen.




- Das Saiteninstrument Gitarre ist ein Zupfinstrument. Es gibt verschiedene Arten von Gitarren, abhängig von der Musik die damit gespielt werden soll. Grundsätzlich kann man zwischen akustischen und elektrischen Gitarren unterscheiden. Allen Gitarren gemein ist der Hals. Eine minimale Gitarre hat ausschließlich einen Hals, über den Saiten gespannt sind. Typische Gitarren haben auf diesem Hals auch Bünde, die dabei helfen, die Saite beim Greifen zu verkürzen, um einen bestimmten Ton beim Anschlagen zu erzeugen. Jedes Bundstäbchen entspricht dabei einem Halbtonschritt. Diese Bünde sind heutzutage fest im Hals verankert und erlauben es eigentlich nicht, Zwischentöne zu erzeugen. Mit geeigneten Spieltechniken ist aber auch das möglich. Heutzutage hat die Tabulaturdarstellung gegenüber der Notendarstellung wieder an Bedeutung gewonnen, um Musikstücke schriftlich festzuhalten und zu lesen Bei akustischen Gitarren entsteht der Ton durch Zupfen oder Schlagen der Saiten. Der Hohlkörper im Korpus der Gitarre verstärkt den Ton. Besonders ausschlaggebend für den Klang ist das Material und die Qualität der Holzplatte, welche den Saiten zugewandt ist (\"Decke\"). Diese wird für einen perligen, harten Klang meist aus Zedernholz hergestellt (z.B. für spanische Gitarrenmusik) und für einen eher singenden, weichen Klang aus Fichtenholz (z.B. für romantische Musik). Sehr preisgünstige Gitarren sind auch aus einfachem Sperrholz gefertigt. Seit einiger Zeit gibt es auch so genannte elektroakustische Gitarren. Dabei handelt es sich um akustische Gitarren mit eingebautem Tonabnehmer. Dadurch kann der Ton wie bei der elektrischen Gitarre über einen Verstärker ausgeben werden. Halbresonanz- und Jazzgitarre besitzen 6 Saiten.



- Als Bass-Instrument wird ein Musikinstrument bezeichnet, wenn es allgemein in einer tiefen Lage klingt oder aber das tiefste Exemplar einer Instrumentenfamilie darstellt, wie zum Beispiel Bass-Posaune oder Bass-Gambe. Ist nur von Bass als Instrument die Rede, so ist in der klassischen Musik sowie im Jazz meistens der Kontrabass, in der Pop- und Rockmusik dagegen der E-Bass (elektrische Bassgitarre) gemeint. Im instrumentalen Bereich bezeichnet man Musiker als Bassisten, die entweder den akustischen Kontrabass oder E-Bass spielen. Während die Bedeutung der Bassisten sich in der Klassik meist auf die Erzeugung der harmonischen Grundlage konzentriert, ist der Bassist im Jazz neben der tragenden Rolle innerhalb der Rythmusgruppe solistisch tätig. Berühmte Bassisten im Jazz waren zum Beispiel: Arild Anderson, , Niels-Henning Ørsted Pedersen, Barre Phillipps, Steve Swallow, , Eberhard Weber, Reggie Workman



- Allgemein bezeichnet das Schlagzeug eine Zusammenstellung von Schlaginstrumenten, bestehend aus Trommeln verschiedener Größe und Stimmung, Becken und Anderem. In der Orchestermusik spricht man auch vom Schlagwerk. Der gängige Begriff Schlagzeug bezeichnet jedoch das, was im englischen Sprachraum das drum set oder auch drum kit ist. Hierbei ist die aus Jazz- und Rockmusik bekannte Zusammenstellung von Trommeln und Becken gemeint. Das Schlagzeug mit diesem Aufbau ist ein recht junges Instrument und kam erst mit den ersten Jazzbands auf. Während die früheren Marching-Bands die einzelnen Instrumente noch auf mehrere Spieler verteilt hatten, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Bands auf, die nur noch einen Schlagzeuger hatten. Das Schlagzeug von damals hatte eine weit größere Bassdrum, und meist auch keine Toms. Auch die HiHat-Maschine kam erst in den 1920er Jahren hinzu und wird daher auch heute noch vereinzelt als Charleston-Maschine bezeichnet.

 
 
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