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Raffael:





Raffael hieß eigentlich Raffaello Santi. Er wurde 1483 in Urbino geboren und starb 1520 in Rom. Obwohl ihm nur eine Schaffenszeit von rund 20 Jahren vergönnt war, gehörte er zu den überragenden Meistern der italienischen Hochrenaissance. Den ersten Unterricht für seine spätere Tätigkeit erhielt er bereits durch seinen Vater Giovanni Santi, die eigentliche Lehrzeit absolvierte Raffael aber erst 1494 bei Perugino, bei dem er auch anschließend noch bis 1500 blieb. Dann ging er zunächst nach Urbino zurück um die Werkstatt seines Vaters zu übernehmen. Lange hielt es Raffael dort allerdings nicht, denn schon 1504 ließ er sich in Florenz nieder, wo er für seine eigenen Arbeiten wesentliche Anregungen durch die Werke Leonardos und Michelangelos erhielt. Das zeigte sich schon bei dem im gleichen Jahr entstandenen Bild "Vermählung Mariä" (Mailand, Brera), das klar erkennen ließ, wie weit Raffael nun über seinen Lehrer Perugino hinaus und auf dem Wege zu einem eigenen Stil war. Noch deutlicher wurde dieser Sachverhalt mit den populären Madonnendarstellungen (siehe Bild 3), deren erste der junge Meister ebenfalls in seinen florentiner Jahren vollendete (z.B.: "die schönen Gärtnerin"; Paris, Louvre).

Dann kam allerdings im Jahre 1508 die Berufung
durch Papst Julius II. nach Rom. Gewiß änderte
Raffael sein künstlerisches Programm auch jetzt
nicht von heute auf morgen; er malte weiter
Madonnen und andere Tafelbilder, insbesondere
seine bedeutenden Porträts (z.B.: Papst Julius II.;
Florenz, Uffizien). Natürlich ließen sich die
Wünsche des Papstes nicht beiseite schieben, und
Raffael tat das auch nicht, weil sie für ihn nicht
nur wichtig, sondern reizvoll waren. Jedenfalls
begann er 1509, die Stanzen des Vatikans, die
vier Wohngemächer des Papstes, mit Fresken
auszumalen, und bis zum Jahre 1511 hatte er die
Stanze della Segnatura eigenhändig fertiggestellt.
Für die folgenden Räume stellte
Raffael zwar Entwürfe, deren Ausführung blieb
jedoch seinen Schülern unterlassen, weil der
Meister selbst, nicht zu letzt wegen seiner
architektonischen Aufgaben, restlos überlastet

war.
Nach Bramantes Tod erhielt Raffael 1514
zunächst die Bauleitung der Peterskirche, und
dann kamen nach und nach immer weitere
Bauaufträge hinzu, die unmöglich alle zu schaffen
waren. So blieb es oft wiederum nur bei

Entwürfen (z.B.: für das
Langhaus von St. Peter) oder bei der Ausführung
einzelner Bauabschnitte (z.B.: Rom, Villa
Madama), bis nach dem letzen Tafelbild "
Verklärung Christi" Raffael im Alter von 37 Jahren starb.

 
 




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