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Griechenland



Architektur Der griechische Tempel weist große Kulturkreise auf:
. Die mesopotamischen Tempel: mit gegliederten Tempelanlagen, Stufenterrassen und Freitreppen.
. Die ägyptischen Tempel: mit rechteckigen, symmetrischen Bauten, mehrschiffigen Hallen und in Schaft und Kapitell (unterschiedlich gestalteter Teil einer Säule) gegliederten Säulen
. Die ägäischen Tempel mit dem sog. Megaron (einem rechteckigen Bau) der aus säulengestützter Vorhalle, Vorraum und Männersaal besteht.
Die ältesten Tempel sind aus Holz, erst ab dem 7. Jahrhundert wurden die einzelnen Holzsäulen durch kostbare und solidere Kalkstein- oder Marmorsäulen ersetzt, die von der Gemeinde als Weihegabe gestiftet wurden. Schließlich wurden Tempel fast ganz in Stein errichtet, außer die Dächer, die wurden stets noch aus Holz angefertigt Die behauenen Steine wurden fugenlos ohne Bindemittel an- oder aufeinander gesetzt. Der klassische Tempel steht meist auf einem dreistufigen Unterbau. Der Sakralraum bildet einen rechteckigen Raum (Cella), in dem das Bild der Gottheit aufgestellt ist. Die Cella ist allseits mit einer Säulenreihe umstellt, die das mit Tonziegeln gedeckte Giebeldach trägt. Die Ecksäulen erhalten wegen ihrer stärkeren Belastung einen etwas größeren Durchmesser.
Man unterscheidet an den Tempeln eine dorische, ionische und korinthische Ordnung.
Die dorische Ordnung ist die älteste der drei griechischen Bauordnungen. Ihr Vorkommen sind in Peloponnes und die griechischen Kolonialgebiete wie Sizilien und Unteritalien. Die stämmige Säule steht auf einem meist dreistufigen Unterbau.
Die ionische Ordnung wurde wenige Jahrzehnte nach der dorischen entwickelt. Ihre Entstehungs- und Hauptverbreitungsgebiete sind der griechische Kolonisationsraum in Kleinasien und die vorgelagerten Ionischen Inseln. Sie ist feingliedriger und reicher geschmückt als die Dorische. Die bis zu 20m hohen Säulen sind schlanker und höher.
Die korinthische Ordnung besitzt Ähnlichkeit mit der ionischen Ordnung, jedoch ist das Kapitell schlanker.

Bildhauerei
Die Skulpturen des geometrischen Stils (900-700 v. Chr.) waren meistens kleine Figuren, die als Grabbeigaben und als Kultgegenstände in Mensch- und Tiergestalt dienten. Sie waren aus Ton, Elfenbein oder Bronze und sie hatten einen einfachen Aufbau. Keramik und Kleinfiguren waren häufig mit geometrieschen Schmuckformen verziert wie zB Schachbrettmuster.
Die archaische Epoche (700-500 v. Chr.) entwickelte die freistehende Großplastik als Kultgegenstand, Weihegabe, Grabdenkmal und Architekturschmuck. Im Mittelpunkt steht hierbei die Darstellung des Menschen. Sie ist hauptsächlich auf die Vorder- und Seitenansicht ausgerichtet, die eine strenge Haltung beinhaltet. Der unpersöhnliche Gesichtsausdruck wird von einem Lächeln umspielt. Als Material werden vorwiegend Marmor, Kalkstein oder Ton verwendet.
Die Figuren sind färbig bemalt (braunrot, violett, blau, ocker), die Augen aus färbigem Glas oder Halbedelsteinen eingesetzt.
Der APOLL VON TENEA (zeigt Abhängigkeit von der ägyptischen Skulptur) stellt eine völlige Entblößung des Körpers dar. Er zeigt die männliche Kraft und Jugend, dies kann man an der Schmalhüftigkeit und an der breitgewölbten Brust erkennen.
Die KORE VON DER AKROPOLIS bewegt sich freier als der Apoll von Tenea.
Die Körperhaltung wird durch Herausarbeiten der Gelenkfunktionen asymmetrisch, Falten unterstreichen den Bewegungsvorgang, Brust und Schenkel dehnen ein raffiniert enthüllendes Gewand, weiche Körperpartien kommen durch ihren Gegensatz zu den straffen Formen von Gewand und Frisur zu besonderer Wirkung. Grabmäler, Metopen (dorische Tempeln) und Münzen tragen Reliefs mit sanften Rundungen.
Im klassischen Stil (500-300 v. Chr,) wird ein idealisierter Mensch, frei von individuellen Zügen, dargestellt. An ihm sind Haltung, Bewegung, Mimik, Gestik und Oberflächengestaltung harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Figur ist allseitig durchgebildet. Die Körperformen zeigen anatomisch genaue Einzelheiten.
Die Figur hat dadurch einen Eindruck von Harmonie, Bewegung, Gelöstheit und Ruhe. In der sportlich-natürlichen Bewegung wird ein selbstbewußter Menschentyp dargestellt.
Als Material setzt sich neben dem Marmor nun auch die Bronze stärker durch. An den Bronzenstatuen werden oft Lippen, Haare und Brustwarzen vergoldet.
Beim Relief wölben sich die Rundungen stark hervor. Gestaffelte Tiefenschichten vermitteln den Eindruck von Räumlichkeit.
Im hellenistischen Stil (300-50 v. Chr.) ist die Geschlossenheit der Skulptur aufgehoben. Der scharfe Wechsel von konkaven und konvexen Formen öffnet die Gestalt allseitig dem Raum und steigert ihre körperhafte Wirkung.
Um die NIKE VON SAMOTHRAKE bauschen sich verführerische Gewandfalten.
Aus dem Relief treten die Figuren fast vollkörperlich hervor.

Malerei
In Griechenland hat nur die Vasenmalerei die Jahrtausende überdauert. Die Wand- und Tafelbilder, von denen wir durch die griechische Literatur Kenntnis haben, sind alle verlorengegangen.
Die Figuren wurden meistens im Schattenriß auf die roten Tongefäße aufgetragen und die Einzelheiten wie Augen oder Haare mit einem Griffel aus den schwarzen Figuren herausgeritzt, so dass der rote Ton zum Vorschein kommt.
Sie bildeten abstrakt geometrische Ornamente (Verzierung), pflanzliche Zierformen, Götter-, Helden- und Stammessagen, sowie Tierdarstellungen. Jagd- und Kampfszenen ab und letzt endlich auch Architekturdarstellungen.

 
 
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