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kunst artikel (Interpretation und charakterisierung)

Der flexodruck





Allgemeines: Früher wurde der Flexodruck Anilindruck genannt. Dieser Name stammte von den damals verwendeten Farben, die Anilin als Ausgangsbasis hatten. Die Bezeichnung Flexodruck erhielt das Verfahren von der elastischen, flexiblen Druckform.



Prinzip des Flexodrucks:

Beim Flexodruck als einem Hochdruckverfahren sind die druckenden Elemente erhöht, also reliefartig analog dem Buchdruck. Von der dünnflüssigen, lösungsmittelhaltigen Druckfarbe her gesehen, besteht dagegen eine gewisse Verwandtschaft mit dem Tiefdruck. Das Flexodruckverfahren ermöglicht das Drucken von einzelnen Druckelementen mit einer rasch trocknenden Farbe.
Die Träger der Druckformen sind Zylinder, welche mit Gummi- oder Kunststoffplatten beklebt sind, oder gravierte Gummizylinder.
Eine Flexodruckmaschine besteht aus folgenden Hauptteilen:
- Rollenständer mit Auf- und Abwicklung
- Druckwerkständer mit bis zu acht Druckwerken
- Trocknungskanal mit nachfolgenden Kühlwalzen

- Antrieb mit Maschinensteuerungssystem
Ein herkömmliches Druckwerk besteht aus folgenden Teilen:

- Gegendruckzylinder aus Stahl
- Druckzylinder (Plattenzylinder)

- Farbauftragwalze
- Farbtauchwalze

- Farbwanne







Die dünnflüssige Flexodruckfarbe wird von der Tauchwalze zur Auftragwalze geführt. Zwischen diesen beiden Walzen erfolgt durch Abpressen die Farbdosierung. Die Auftragwalze, welche meistens eine Rasterwalze ist, überträgt den Farbfilm auf die Druckplatten, die aus Gummi oder Kunststoff beschaffen sind.
Die Farbübertragung erfolgt unter Druckspannung, welche durch den Druck eines Gegendruckzylinders gegen die Druckform gebildet wird. Das Material der Druckform erzeugt infolgedessen eine elastische Rückwirkung, deren Intensität der Druckspannung entspricht.














Die Intensität der Druckspannung ist abhängig von der:
- Shore-Härte des Druckformmaterials;

- Größe der Druckelemente;
- Dichte der Druckelemente;

- Breite der Drucklinie.


Einsatzmöglichkeiten des Flexodruckes:


Vorteile:
- schnelles Druckverfahren

- schnell trocknende Farben
- Kupplung mit Weiterverarbeitungsmaschine möglich
- alle flexiblen Bedruckstoffe sind druckbar
- billige Druckzylinderherstellung
- Änderungen rasch möglich, ohne daß der gesamte Druckzylinder neu
her gerichtet werden muß

- vorteilhafte Investitionskosten
- Flächen liegen sehr schön, selbst auf rauhen Papieren

Nachteile:

- geringe Deckkraft der Farben
- der feinste, gut druckbare Raster auf dem optimalen Bedruckstoff ist

ein 48er-Raster
- die Passerschwankungen betragen je nach Maschinentyp - 0,05

bis 0,1 mm
- die Zahnteilungen an den Zahnrädern der Druckzylinder müssen beim
Festlegen von Format- oder Bezugsgrößen (sog. Rapporte)
berücksichtigt werden
- Einschränkung im Einsatz von Lösungsmitteln beim Drucken mit
fotopolymeren Platten
- die Konturen der Druckelemente sind etwas unscharf

Folgende Erzeugnisse lassen sich im Flexodruck erfolgreich bedrucken: Verpackungsmaterialien aller Art, Beutel, Säcke, Tragt-aschen, Kuverts, Einwikkelpapiere, Schrankpapiere, Kartonschachteln, Wellkartons, Prospekte, Flugblätter, Einzahlungsscheine, Formulare, Eindrucke auf Verpackungen (Firmeneindrucke, Daten usw.), Blumen-einwickelpapiere, Foto- und Filmtaschen, Filmbeutel, Gebrauchsanwei-sungen, Zeitungen, Etiketten.

Das Flexodruckverfahren ist sehr vielseitig einsetzbar. Es gibt große Flexodruckanlagen mit hoher Leistung zur Herstellung von anspruchsvollen Drucken. Diese Maschinen verlangen wegen der benötigten Einrichtezeiten entsprechend hohe Auf7agen. Daneben sind aber auch einfache Druckwerke bekannt, die an Weiterverarbeitungs- und Façonniermaschinen an- oder eingebaut werden. Auf diesen Anlagen sind einfache Drucke rasch eingerichtet, weshalb sie schon bei Kleinauflagen wirtschaftlich sind.

 
 




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