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informatik artikel (Interpretation und charakterisierung)

Dde und ole


1. Java
2. Viren



Der Dynamische Datenaustausch: Man versteht unter dynamischem Datenaustausch das Kommunizieren zweier Windows - Anwendungen, die gegenseitig Windows - Daten austauschen. Diese Möglichkeit wird ebenfalls von Visual Basic - Anwendungen unterstützt.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den dynamischen Datenaustausch zu realisieren: Eine starre Verbindung, die während der Entwicklungszeit hergestellt wird und eine flexible, die erst während der Laufzeit entsteht. Auch über die Zwischenablage lassen sich Daten zwischen einzelnen Anwendungen austauschen, jedoch nicht in dem Umfang und der Flexibilität, wie dies mit dem dynamischen Datenaustausch möglich ist.
Wieso benötigt man den dynamischen Datenaustausch:
Zu Beginn muß gesagt werden, daß auch die Möglichkeiten des dynamischen Datenaustausches begrenzt sind. Allerdings könnte man ohne ihn auch keine Bilder in Schriftdokumente einbinden, keine Daten in einer Excel - Tabelle darstellen und keine Töne in verschiedene Dokumente einbauen. Der dynamische Datenaustausch stellt eine Art Verbindung zwischen den einzelnen DDE - unterstützenden Programmen dar. Jeder hat wohl schon einmal ein Bild in ein Textdokument eingebaut und hat dadurch seine Arbeit "verschönert". Genau diese Verbindung zwischen dem Programm, das das Bild erzeugt hat und dem Programm, mit dem das Textdokument verwaltet wird ist das Ergebnis eines Datenaustausches.

Begriffserläuterungen:
Client und Server: Das Anwendungsprogramm, welches die Kommunikation beginnt und Daten anfordert, heißt Server. In Visual Basic umgesetzt, bedeutet dies, daß Textfelder, Bilder und Bezeichnungsfelder als Client dienen, während Formen (also Fenster) die Aufgabe des Servers übernehmen.
Name des Anwendungsprogramms: Jede Anwendung, die als Server dienen soll, benötigt einen speziellen DDE - Namen - mit diesem wird die Anwendung angesprochen - der aber meist der eigentlichen Anwendungsbezeichnung sehr ähnlich ist (Word für Windows: WinWord, Excel: Excel).
In Visual Basic ist der DDE - Name der Name, der ausführbaren EXE - Datei, falls bereits eine erstellt wurde, ansonsten der Hauptname der Projektdatei.
Aktive und passive Verbindung: Eine aktive Verbindung besteht dann, wenn Client und Server in ständiger Verbindung stehen, d.h. die Daten werden ständig aktualisiert. Im Gegensatz dazu tauscht eine passive Verbindung Daten nur dann aus, wenn der Client diese anfordert.
Hierzu ein Beispiel:
Passive Verbindung: Microsoft WinWord fordert ein Bild von Microsoft Paint an, d.h. die beiden Anwendungen werden verknüpft. Dieses Bild wird nun ein einziges Mal an WinWord übergeben. Ändert sich das Bild in Paint, so hat dies keinen Einfluß auf WinWord und umgekehrt. Die Verbindung wird hiermit gelöscht.
Aktive Verbindung: Auch hier übergibt Paint WinWord ein Bild. Wird dieses nun allerdings in Paint verändert, so erhält auch WinWord das veränderte Bild, d.h. ein neues Bild wird im Dokument dargestellt. Allerdings funktioniert dieser Vorgang nur bei wenigen Programmen, da viele nur ein passive Verbindung zulassen.
Object Linking (Objekt einbinden): Das Objekt einer anderen Anwendung wird in der Rahmenanwendung nur eingebunden, d.h. angezeigt. Eine Bearbeitung ist hier nicht möglich.
Object Embedding (Objekt verknüpfen): Eine Objekt - Verknüpfung geht über die Einbindung hinaus. Das Objekt wird hier nicht nur angezeigt, sondern es kann auch bearbeitet werden. Dazu wird das OLE - Programm (Server) aufgerufen.
OLE - Programm: Eine OLE - Programm ist dasjenige Programm, welches die Daten liefert (Server). Beispielsweise liefert Word für Windows ein Textdokument oder Excel eine Kalkulationstabelle als Daten bzw. Objekt, die dann von der Rahmenanwendung (Client) übernommen werden.
Rahmenanwendung: Eine Rahmenanwendung ist das Programm, welches Objekte von einem OLE - Programm (Server) übernimmt, damit diese angezeigt oder bearbeitet werden können.
OLE - Objekt: OLE - Objekte sind die Daten, die in die Rahmenanwendung zur Anzeige bzw. Bearbeitung übergeben werden.
OLE - Server / OLE - Client: Ein OLE - Server ist die Anwendung, die Daten bzw. Objekte zur Verfügung stellt, welche im OLE - Client eingebettet bzw. mit ihm verknüpft werden. Wird z.B.: in einer Visual Basic - Anwendung eine Excel Tabelle eingebunden bzw. bearbeitet, so ist Excel der OLE - Server und Visual Basic der OLE - Client.
Klasse: Die Klasse eines Objekts legt die Anwendung fest, welche das Objekt erzeugt. Klassen sind z.B.: MsGraph, MsDraw, Word - Dokument oder Excel - Worksheet. Die Klasse ist die formale Definition eines Objekts. Sie ist die Vorlage, nach der zur Laufzeit eine Instanz eines Objekts erzeugt wird. Die Klasse definiert die Eigenschaften des Objekts und die Methoden, die zur Steuerung des Objektverhaltens verwendet werden.
Klassenmodul: Das Klassenmodul ist ein Modul, das die Definition einer Klasse (ihre Eigenschaften - und Methoden - Definitionen) enthält.
Klassenbibliothek: Die Klassenbibliothek ist eine Datei oder ein Teil einer Datei die Standardbeschreibungen von offengelegten Objekten, Eigenschaften und Methoden im Rahmen der OLE - Automatisierung enthält. Objektbibliotheksdateien (.OLB) enthalten Klassenbibliotheken.
Objekt: Objekt ist ein allgemeiner Begriff für Formen und Steuerelemente. Aber auch die Zwischenablage (Clipboard), der Drucker (Printer), der Bildschirm (Screen) sowie die Fehlersucheinrichtung (Debug) zählen zu den Objekten von Visual Basic. Jedem Objekt werden zur Entwicklungs- oder zur Laufzeit bestimmte Eigenschaften (Properties) zugewiesen, die z.B.: die Abmessungen oder die Farben des Objekts festlegen.
Objektbibliothek: Die Objektbibliothek ist eine Datei mit der Erweiterung .OLB, die Informationen zu OLE - Automatisierungs - Controllern (wie Visual Basic) über verfügbare OLE - Automatisierungsobjekte bereitstellt. Der Objektkatalog ist ein Dialogfeld und kann verwendet werden, um den Inhalt einer Objektbibliothek zu untersuchen und Informationen zu den verfügbaren Objekten zu erhalten.

Der dynamische Datenaustausch zur Entwicklungszeit:
Die erste Möglichkeit einen dynamischen Datenaustausch herzustellen, ist die nachstehend beschriebene starre Methode. Hierbei wird bereits während der Entwicklungszeit eines Visual Basic - Projektes eine aktive Verbindung zum anderen Anwenderprogramm hergestellt, die später während der Ausführung in der gleichen Weise wiederaufgenommen wird. Da diese Art der Kommunikation ausschließlich über Visual Basic - Menübefehle abgewickelt wird, ist die zwar einfach zu handhaben aber wenig flexibel und benötigt auch keinen Programmcode. Die Verbindung kann außerdem nur bei Programmbeendigung abgebrochen werden. Darüber hinaus ist diese Methode auch nur für solche Anwenderprogramme geeignet, die über ein Menü Bearbeiten/Verknüpfen und Einfügen (oder ähnliches) verfügen.
Der dynamische Datenaustausch zur Laufzeit:
Nachfolgend ist die zweite flexible Methode beschrieben, einen dynamischen Datenaustausch herzustellen. Diese ist wesentlich flexibler als die oben beschriebene und eignet sich auch für Anwendungen, die nicht über den vorher genannten Menüpunkt verfügen. Der Datenaustausch wird hier während der Programmausführung über Visual Basic - Eigenschaften, - Ereignisse und -Methoden gesteuert, für die der Anwender wiederum Code schreiben kann.

 
 




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