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Das nsf-netz


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Zu einem dieser neueren verwandten Netzwerke gehört das NSFNET, welches von der National Science Foundation (NSF) - einer Behörde der US-Regierung - unterhalten wird. Als die NSF Mitte der 80-er Jahre fünf Super-Computer-Centren errichtete, sollten diese miteinander vernetzt werden, um eine möglichst gute Ausnutzung der Ressourcen dieser Centren zu ermöglichen. Hierbei muss man beachten, das diese Centren zum damaligen Zeitpunkt an die technischen Grenzen im Bereich des Computing heranreichten und daher enorm kostenintensiv waren. Undenkbar, dass einzelne Unternehmen sich eine derartig leistungsfähige Infrastruktur/Installation hätten leisten können - von Privatpersonen oder Hochschulen selbstverständlich ganz zu schweigen. Neben Kostengründen war es auch aus wissenschaftlichen Gründen wünschenswert, Clients den Zugriff auf diese Super-Computer-Centren zu ermöglichen. Was also hätte näher gelegen, als diesem Kommunikationsproblem durch die Benutzung des ARPA-Netzes beizukommen?
Da scheinbar bürokratische Gründe gegen eine Anbindung an letzteres sprachen, entschloss sich die NSF, ein eigenes Netzwerk ins leben zu rufen, welches auf der vom ARPA-Netz schon bekannten IP-Technologie aufbaute. Mithin wurden die Centren der NSF viá Telefonleitung bei einer Transferrate von 56 Kbps miteinander vernetzt. Aus heutiger Sicht eine eher zu belächelnde Rate, entsprach dies Mitte der 80-er Jahre dem State-of-the-Art in Sachen Geschwindigkeit. Alles wäre so schön gewesen, hätten sich die zahlreichen amerikanischen Universitäten ebenfalls direkt viá Telefonleitung an das NSF-Netz anklinken können. Die Gebührenordnungen der privaten amerikanischen Telefongesellschaften, die sich an der Länge der Leitung orientieren, machten dieser Idee jedoch einen Strich durch die Rechnung. Um diesem Dilemma zu entkommen, begann man mit der Schaffung von regionalen Netzwerken. Regional heißt, jede Hochschule wurde mit den ihr benachbarten vernetzt. Einige dieser Hochschulen würden schließlich sicherlich in der Nähe von einem der fünf Centren sein, so dass weiter entfernte Hochschulen, über mehrere Nachbarn hinweg, mit dem am nächsten gelegenen Super-Computing-Center verbunden waren. Da die Centren selbst auch vernetzt waren, reichte schließlich die Verbindung an nur eines der Centren, um letztlich mit allen verbunden zu sein.
Nun zeigte sich sehr bald, dass die Hochschulen nicht ausschließlich vom Zugriff auf die Centren gebrauch machten - auch der Kommunikationsbedarf der einzelnen Hochschulen untereinander wuchs stetig an. In der Folge stieg das Datenaufkommen im NSF-Netz stark an und die Leistungsgrenzen des Netzes wurden sehr schnell erreicht.
Gemäß dem Motto \\\"Nichts geht mehr!\\\" fing man 1987 mit Modernisierungsmaßnahmen an. Schnellere Telefonleitungen und schnellere Computer, die an diese angeschlossen waren, mussten [und müssen bis heute ;-) ] her! Die Probleme sind im Grunde sehr analog zu denen unserer Straßenverkehrsnetze. Allerdings bemerken wir die \\\"Baustellen\\\" in unseren Datennetzen nicht so sehr, wie es bei den Baustellen der Straßennetze der Fall ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Sperrung eines bestimmten Autobahnabschnitts oder einer Ausfahrt für längere Zeit ist jedenfalls um einiges größer, als die längere Unerreichbarkeit eines Sites.
Der wohl wichtigste Aspekt des NSF-Netzes ist das Aufbrechen der Benutzer-Strukturen. War das ARPAnet einer Oligarchie aus Regierungsbeamten, Militär und einigen Wissenschaftlern vorbehalten, so hat durch das NSF-Netz ein regelrechter Demokratisierungsprozess begonnen.

 
 




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