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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Nordischer krieg



Schweden als Siegermacht nach dem 30jährigen Krieg; nicht einverstanden waren die Dänen, Polen und Russen

Polen


Wahlkönigtum mit Adelspolitik
jede polnische Königswahl verursachte Bürgerkriege
1697 in Schweden KARL XII (15 Jahre), Rußland + Polen + Dänemark schließen sich zusammen
1700 schlägt er die Dänen, polnischer König AUGUST muß ins Exil, russisches Heer bei Narwa besiegt
neuer polnischer Herrscher STANISLAUS LESCZINSKY
Karl XII hat sich von den Kosaken verleiten lassen in die Tiefe Rußlands vorzudringen  Schlacht bei Poltawa
Karl XII flüchtet zu Türken, versucht sie gegen Russen aufzuhetzen, gelangt nicht Schweden; bei Stadt in Norwegen gefallen
1721 Nachfolgerin schließt Frieden (Dänemark erhält Schleswig; Hannover erhält Teile an der Wesermündung; Preußen erhält Gebiete um die Stadt Stettin; Polen erhält nichts, August "der Starke" kehrt zurück; Rußland erhält Estland und Livland)
führende Großmacht im Ostseeraum ist Rußland (gründet neue Stadt St. Petersburg  erstes Ziel erreicht, in St. Petersburg Ostseeflotte
nach dem Tod Peters "des Großen"  zwei Richtungen; die Altrussen (europäische Kultur ist ein Verderbnis) und "Westler"
Zarin ELISABETH 1741 - 1762, bestimmt Neffen PETER III als Nachfolger, verheiratet mit SOPHIE AUGUSTE V. ANHALT ZERBST = KATHARINA II 1762 - 1796 = 2. Gründerin Rußlands = Vertreterin des aufgeklärten Absolutismus (Österreich  JOSEF II, Preußen  FRIEDRICH II "der Große")
Leistungen:
Zugang zum Schwarzen Meer, Russen bekommen Krim und Nordufer des Schwarzen Ufers

Polen wird in drei Teilungen aufgeteilt zwischen Rußland, Österreich und Preußen

Preußen

ein zersplitterter Staat im 17. Jahrhundert (Herrschergeschlecht Hohen Zollern)

seit 1415 besitzen sie Brandenburg
1614 einige Gebiete am Rhein

1618 durch Erbschaft Ostpreußen
preußische Fürsten sind Vasallen des polnischen Königs
FRIEDRICH WILHELM 1640 - 1688 "der große Kurfürst"
schafft stehendes Heer, verschlingt 2/3 aller Staatsausgaben
Merkantilismus und Absolutismus wird eingeführt.
Nach der Aufhebung des Edikts v. Nantes fliehen viele Hugenotten (20 000) nach Preußen (1685)

FRIEDRICH I 1688 - 1713
1701 krönt sich selbst zum "König in Preußen"

FRIEDRICH WILHELM I 1713 - 1740
vergrößert das Heer enorm, allgemeine Wehrpflicht + Schulpflicht, Heer (85 000 Mann)  "Soldatenkönig"

preußischer Militarismus ist entstanden
"Ein reiches Land ohne Heer, ist wie ein Garten ohne Zaun."
Sohn FRIEDRICH II "der Große" 1740 - 1786 v. Preußen
führt Reformen weiter, Heer (120 000 Mann), Anhänger des Absolutismus, schreibt Buch "Antimachiavelli", Machiavelli: "Der Staat ist Privateigentum des Herrschers."
Friedrich: "Der Fürst ist der erste Diener des Staates."
Der Adel hat die Aufgabe die höheren Beamtenstellen zu bekleiden und sich um den Grundbesitz zu kümmern.
Das Bürgertum kümmert sich um den Handel (kompensiert die Staatsausgaben).
Die Bauern sind für die Versorgung, Stellung v. Soldaten verantwortlich und zahlen Grundsteuer.

Außenpolitisch:
3 schlesische Kriege gegen MARIA THERESIA

Schlesien bleibt bei Preußen.
3. Krieg 1756 - 1763 (bedeutendster)
Gebiete von Polen  preußisches Staatsgebiet verdoppelt  Großmacht
in Europa 5 Großmächte  Zustand des Gleichgewichts der Großmächte (Bündnisse müssen abgeschlossen werden, Heer, Diplomatie)
Österreich + Frankreich gegen Preußen + England  "7 - jähriger Krieg"; durch Napoleon zerstört
1733 - 1738 polnischer Erbfolgekrieg
FRIEDRICH AUGUST II ist tot  2 Thronanwärter, AUGUST III  polnischer König, Stanislaus Lesczinsky erhält Lothringen (nach seinem Tod an Frankreich)
Toskana fällt an die Habsburger (FRANZ STEFAN V. LOTHRINGEN  Toskana)

Spanien  Neapel, Sizilien
Österreich  Parma, Piacenza (Oberitalien)

Aufklärung

Geistesrichtung des 17. / 18. Jahrhunderts = RATIONALISMUS
bringt Kritik an alten Zuständen vor, vor allem am Absolutismus
für die Umgestaltung des Menschen  Ziel: Mündigkeit des Menschen
große Errungenschaften  Gesetzmäßigkeiten müssen vorhanden sein, kann mit Vernunft alles erkennen
"Wir wollen alle Lebensbereiche mit der Vernunft regeln."
Man kann alles mit dem Verstand "aufklären".
Emanuel Kant: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit."

Nur teilweise tolerant.
Eingesetzt in:
Religion:
DEISMUS (von der Existenz Gottes überzeugt)
Gott kümmert sich nicht mehr um die Welt.
Atheistische Richtung (Gott existiert nicht, weil mit der Vernunft nicht erklärbar)
zum ersten Mal fällt man über das Christentum her (keine Hexenverbrennungen mehr)
Moral:
Das persönliche Handeln jedes Einzelnen ist dem Vorteil bestimmt, kann Nachteil für andere sein  "Jeder soll so handeln, daß der möglichst größte Nutzen für alle erreicht werden kann." = UTILITARISMUS
Politik:
Der Staat soll für das Wohl des Volkes sorgen, die Macht des Staates soll vom Volke ausgehen.
Durchgeführt 1689 Legislative und Exekutive sind getrennt worden = DECLARATION OF RIGHTS = Volkssouveränität
Es gibt keinen Unterschied in der Bevölkerung, außer in der Bildung, sonst sollen alle gleich sein; der Staat soll für die Bildung der Bevölkerung sorgen.
Naturrechtslehre:
Jedem Menschen kommt von Natur aus ein Gesetz zu, das müsse über allen staatlichen Gesetzen stehen = Naturrecht.
Sollten staatliche Gesetze dagegen verstoßen, kann man sie durch Recht oder Revolution ändern.

Wirtschaft:
Absolutismus:

Merkantilismus (bevorzugt den Handel)
Quesnay:
PHYSIOKRATISMUS = Volkswirtschaftslehre (Reichtum eines Landes liegt nicht im Handel, sondern im Grund und Boden (Bauern)  müßten möglichst befreit werden von den Abgaben
Adam Smith:
beschäftigt sich mit der Industrie (Freihandelslehre); Industrie + Handel können sich nur entwickeln, wenn der Staat nicht eingreift ("Im freien Spiel der Kräfte verwirklicht sich das größte Glück der größten Zahl, automatisch und selbst.")


Verbreitung der Aufklärung

Ursprung in England, wird vom Bürgertum getragen
England:
hoher Stand in den Naturwissenschaften, James Watt (Dampfmaschine), Isaac Newton (Gravitation)
Frankreich:
klassisches Land der Aufklärung, kaum Erfolg  FRANZÖSISCHE REVOLUTION; Voltaire (gegen katholische Kirche, "Das Volk wird immer dumm und barbarisch sein.", ideale Staatsform = aufgeklärter Absolutismus), Charles de Montesqieu (ideal, eine demokratische Republik, "Der Geist der Gesetze" = Hauptwerk, Idee der Gewaltentrennung, Widerhall in amerikanischer Verfassung und französischer Revolution), Jean Jacques Rousseau (weiterentwickelt die Volkssouveränität, Hauptwerk = "Gesellschaftsvertrag", die Macht des Staates soll im Volke sein, Herrscher ist absetzbar bei Vernachlässigung; "Zurück zur Natur!", nicht durch die Kultur, sondern durch die Zivilisation ist der Mensch verdorben worden)
Preußen:

Friedrich II, Antimachiavelli
Österreich:

Maria Theresia, Josef II


Rußland:
Katharina II (scheitert am Adel)

Italien, Spanien, Portugal  katholische Kirche gegen Ideen der Aufklärung, Widerstand gegen Jesuiten (1773 - 1819 vom Papst aufgelöst, geblieben in Rußland + Preußen)

Maria Theresia und ihre Zeit

war Landesherrin von Österreich und Gemahlin des Kaisers Franz (I) Stefan v. Lothringen (1745 - 1765)

Maria Theresia 1740 - 1780

Josef II 1765 - 1790
Pragmatische Sanktion 1713 von Kaiser KARL VI
Weibliche Nachfolge

Österreich ist ein unteilbares Ganzes
fast alle Länder Europas haben unterschrieben
Außenpolitik:
Österreichischer Erbfolgekrieg 1741 - 1748
viele europäische Staaten erheben Anspruch auf Gebiete der Habsburger
Bayern:
Wittelsbacher KARL ALBERT ist verheiratet mit Habsburgerin (sie verzichtet auf Erbanspruch)
Bayern holen ein altes Schriftstück aus dem Jahre 1546 heraus, wo steht, wenn keine männlichen Nachfolger  Bayern hat zu Griff auf Österreich

Sachsen:
auch dort Anspruch, Herrscher mit einer Habsburgerin verheiratet
Spanische Burbonen, Neapel und Sardinien verlangen die italienischen Besitzungen
Frankreich an Zerstückelung interessiert
Friedrich II v. Preußen auch an Zerstückelung interessiert (wenn Schlesien an Preußen, dann Hilfe gegen andere Anwärter  Friedrich II besetzt innerhalb von 4 Wochen Schlesien)
1. Schlesischer Krieg 1740 - 1742
1742 Friede v. Breslau, Schlesien an Preußen mit Ausnahme von Teschen und Troppau
Österreichischer Erbfolgekrieg
Bayern besetzen Oberösterreich, Maria Theresia muß nach Preßburg fliehen
Karl Albert wird König von Böhmen, 1742 wird er als KARL VII zum Herrscher des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation von 1742 - 1745
Gründe für Erhaltung der Einheit Österreichs:
Persönlichkeit Maria Theresias selbst
Tiroler und Ungarn halten Maria Theresia die Treue  Sonderrechte
Österreichische Truppen marschieren in Oberösterreich ein  Gefahr gebannt

Bundesgenossen:
England (respektiert die pragmatische Sanktion), Sardinien, Vereinigte Niederlande
Kriegsschauplatz verlagert sich nach den Niederlanden, Rheingegend, Italien
2. Schlesischer Krieg 1744 - 1745
Friede v. Dresden, Schlesien bleibt bei Preußen
neuer Herrscher Franz Stefan v. Lothringen 1745 - 1765

Erbfolgekrieg ist im Jahre 1748 aus.
Rußland hat eingegriffen, Friede v. Aachen 1748; Frankreich schließt auch Frieden, Maria Theresia kann Reich behaupten
verliert aber Parma, Piacenza, Schlesien
Maria Theresia versucht Schlesien zurück zu erobern.

Vorher:
brachte innere Formen in Ordnung (Heer, Geld)
Rußland, Schweden, Sachsen, Frankreich oder England
Rußland + Frankreich + Österreich gegen Preußen + England
Kanzler Kaunitz bringt Koalition zu Stande.
3. Schlesischer Krieg = "7 - jähriger Krieg" 1756 - 1763

berühmte Feldherrn von Maria Theresia:
Daun, Traun, Laudon, Khevenhüller
Schlacht bei Kolin Österreich siegt
Schlacht bei Kunersdorf
Schlacht bei Leuthen  Österreich verliert
Entscheidung diplomatisch entschieden, Zarin in Rußland ist gestorben, Peter III = Freund von Friedrich des Großen, wird 1762 ermordet  Katharina II hält an Bündnis mit Preußen fest
1763 England + Frankreich schließen Frieden, Österreich resigniert, Friede v. Hubertusburg, Schlesien an Preußen, Friedrich der Große verspricht Stimme für nächsten Habsburger  Josef II 1765


Josef II 1765 - 1790

Außenpolitik:
in Österreich 1780 - 1790
1777 Wittelsbacher sterben in Bayern aus, pfälzische Linie erbt Bayern, Vertrag mit Pfälzern, wenn sie aussterben bekommen die Habsburger Bayern
Friedrich II läßt in Böhmen Truppen einmarschieren
Maria Theresia, "Kartoffelkriege" 1778 - 1779, winkt ab
Innviertel an Österreich
2. Plan von Josef II, Tausch der Niederlande gegen Bayern
Fürstenbund zur Wahrung der eigenen Besitztümer

Polnische Teilungen und Vordringen Rußlands auf den Balkan

Idee ist Politik Peters des Großen weiter zu führen, Richtung Südwesteuropa, eisfreier Hafen
Stanislaus Poniatowski = Günstling von Katharina II in Polen; setzte Nichtkatholiken ein, Krieg zwischen Katholiken und Nichtkatholiken; Rußland greift ein, verbündet sich mit Preußen
1. polnische Teilung 1772
Österreich erhält Galizien, Lodomerien; Preußen erhält Westpreußen
2. polnische Teilung 1793

Rußland bekommt am meisten
3. polnische Teilung 1795

Polen verschwindet ganz von der Landkarte
Folgen:
große Unzufriedenheit im russischen Teil, im 19. Jahrhundert Aufstände
Durchsetzung der französischen Revolution in Westeuropa
Daneben Kriege Russen gegen Türken  Russen Richtung Balkan

Innenpolitik Maria Theresias und Josef II


Maria Theresia:
Zusammengehörigkeitsgefühl soll durch Reformen gestärkt werden

zentrales: aufgeklärter Absolutismus
Heeresreform:
um mehr als 110 000 Mann verstärkt  Berufsheer, Gründung der Militärakademie in Wiener Neustadt, Theresianium in der Favoritenstraße
Verwaltungsreform:

Verwaltung seit Ferdinand I Maria Theresias

Hofkanzlei (Innenpolitik)


Geheimrat (Außenpolitik)
Hofkriegsrat (Militär)

Hofkammer (Finanzen)
Hofrat (Justiz) vereinigte-böhmische Hofkanzlei

ungarische Hofkanzlei
geheime Haus-Hof-Staatskanzlei



Oberste Justizstelle
Kommerzdirektorium (Handel)

heute: Ministerien
Ziel: schaffen eines einheitlichen Instanzenweges
einheitliches Recht für alle Staatsbürger

Gerichte:

Bürger Bauern
Kreisgericht grundherrliches Gericht

Appelationsgerichtshof

Oberste Justizstelle

in Österreich heute:
Oberster Gerichtshof / Verwaltungsgerichtshof (Bürger gegen Staat)
Oberlandesgericht

Landesgericht
Bezirksgericht

1812 Recht wurde aufgeschrieben
ABGB = allgemein bürgerliches Gesetzbuch


Wirtschaft:

Finanzreform
Aufhebung der Steuerfreiheit für Adel und Kirche  vermehrte Staatseinnahmen
Kataster = Grundbuch = Grundlage für Steueraufkommen jedes einzelnen Bürgers  mehr Gerechtigkeit, Grundherr kann nicht beliebig erhöhen
alle Binnenzölle wurden aufgehoben bis auf Ungarn
Ansiedlung in Randgebieten: Galizien, Pukowina, österreichisches Schlesien
Maria Theresien Taler


Schule:
"Die Schule ist ein Politikum." = Schule ist Aufgabe des Staates, mit 6jähriger Schulpflicht, Studienhofkommision  Ziel: in jeder Pfarre eine Schule
Trivialschulen (lesen, schreiben, rechnen)  Normalschulen  Hauptschulen  Gymnasien  Hochschulen

Schulpflicht wurde eingeführt.


Kirche:
aufgeklärter Absolutismus: "Die Kirche müßte dem Staat unterstellt sein." Es dürfte kein päpstliches Dekret ohne Zustimmung des Herrschers ausgestellt werden.
Feiertage wurden eingeschränkt; Religionsfreiheit in Ungarn und Restschlesien

zentralistischer Staat, gelenkt von Wien, Ungarn regiert sich selbst
Kaunitz (Staatskanzler), 4 Feldherrn, Van Swieten (Laibarzt), Josef Sonnenfels (Folter weg 1776)

Josef II:

Innenpolitik:

JOSEFINISMUS
geht radikaler vor

politische Maßnahmen:
zentralistischer (Wien) absolutistischer (Wille des Herrschers) Einheitsstaat  keine Sonderregelungen mehr für Staaten
Beamtenstaat wird vergrößert, Kommissionen für langsame Beamte, Polizei soll alles kontrollieren, Zensur soll Bücher, Zeitschriften zensieren; Sonderstellung Ungarns wird beendet, dort werden Staatsbeamte eingesetzt, Änderung der Amtssprache in Deutsch statt Latein
Ebenfalls verliert Belgien (= österreichische Niederlande) die alte Verfassung

wirtschaftliche Maßnahmen:
1781 Aufhebung der Leibeigenschaft, nach Physiokratismus soll man die Bauern fördern, Aufhebung der persönlichen Abhängigkeit, wirtschaftliche bleibt schon noch bis 1848
Religion:
Toleranzpatent (Religionsfreiheit für alle Staatsbürger (Protestanten, griechisch orthodoxe, nur nicht für Juden)), Kirche soll für die Wohlfahrt der Bevölkerung sorgen, paßt die kirchliche Ordnung in die Staatsordnung ein  Diözesen (St. Pölten, Linz, Salzburg), neue Pfarren und Kirchen wurden geschaffen, nur eine Stunde darf man zur Kirche brauchen, Priester wird Staatsbeamter (Sold von Staat, Predigt wird vorgeschrieben), Seminare zur Ausbildung der Priester; alle Klöster die sich nicht der Krankenpflege, Seelsorge und der Jugenderziehung widmen, sollen aufgelöst werden (700 wurden aufgelöst = 1/3), Besitzungen wurden verkauft  Priesterfonds, damit werden die Geistlichen bezahlt, alle kirchlichen Zeremonien werden von oben geregelt (Kerzen-, Klappsarg- und Wahlfahrteneinschränkungserlaß)
1782 Papst Pius VI will Josef II von Ideen abbringen, aber erfolglos  kehrt zurück
Ehepatent, Ehe = bürgerlicher Vertrag, kann dadurch aufgelöst werden

Schule:
Lern- und Lehrfreiheit wird aufgehoben, besonders Kontrollen an Hochschulen

Soziales Gebiet:
altes AKH wurde geschaffen
Taube-und Blindeninstitute wurden geschaffen, Verrückte  Narrenturm des AKH
Reaktion bei der Bevölkerung eindeutig negativ (Adel, Kirche, Bauern (wollten wirtschaftlich unabhängig sein), offener Aufstand in Ungarn und Belgien (1790 wurde es schon von anderen Staaten als unabhängig anerkannt))
Josef II verbittert, er ist mißverstanden worden, 1790 stirbt Josef II
"Er machte zuerst den zweiten Schritt bevor er den ersten gemacht hatte." = Friedrich II
Leopold II mußte radikalsten Ideen wegnehmen, in gemäßigter Form beibehalten, Lage in Ungarn und Belgien wurde beruhigt
bleibend die Beamtenschaft, Aufhebung der Leibeigenschaft, gemäßigte staatliche Kontrolle der Kirche geblieben, Zensur blieb, erst im 19. Jahrhundert wurde Josef II als "Volkskaiser" bezeichnet

Kultur:

Wien wurde Zentrum der Musik
Mozart, Haydn, ...
Hof- und Nationaltheater entstand, Verpflichtung das deutsches Singspiel zu pflegen


Vereinigte Staaten

1585 Gründung von Virginia von W. Raleigh, wird bald wieder aufgegeben
1620 Landung der Mayflower, sie mußten aufgeben

puritanische Pilgerväter
1. Winter stark die Hälfte der Leute

Zug entsteht aus Europa nach Amerika
Gründe:

. religiöse
. politische (Absolutismus)
. soziale (Arbeitslosigkeit, Neubeginn in Amerika)
wählten Repräsentanten  Gouverneure
1713 die Kolonien wachsen, Frankreich verliert Gebiete um Hudson - Bay, Neuschottland und Neufundland an England
1763 Friede von Paris, Frankreich muß alle Besitzungen in Nordamerika abgeben
1775 13 Kolonien mit 3 Millionen Einwohnern
Norden: Industrie mit Klein- und Mittelbesitz, Farmer bebauen selbst

Süden: Großgrundbesitz mit Sklaven
wirtschaftliche Ursachen:

England: sollen Mutterland dienen
Kolonien: wollen wirtschaftlich unabhängig sein

politische Ursachen:
England versucht in Selbstverwaltung einzugreifen (Gouverneure zu bestimmen)

finanzielle Ursachen:
England: Kolonien sollen Steuern zahlen
Kolonien: wollen Vertreter im englischen Parlament  "No taxation without representation."
Kluft wird immer größer.

Anlaß: Frage der Besteuerung
Alle Waren die in englischen Häfen abgeladen werden, sollen verzollt werden.

Protest der Kolonien:
Aus Zöllen  Hafenabgaben  Streit, Änderung  nur Steuer auf Tee

1773 Bostoner Teaparty
Truppen von England  1775 - 1783 "Unabhängigkeitskrieg"
1776 Unabhängigkeitserklärung (= Revolution)
1. Erklärung der Menschenrechte (nicht für Indianer)
George Washington = militärischer Führer = 1. Präsident
Benjamin Franklin = engster Mitarbeiter von George Washington

Thomas Jefferson = 3. Präsident
viele Freiwillige aus Frankreich (Lafayette), Spanien, Niederlanden, Polen, ... schließen Bündnis mit Kolonien
1781 Schlacht bei Yorktown, Kolonisten nehmen 7 000 Engländer fest
1785 Friede von Paris
1787 13 Kolonien schließen sich zusammen, Verfassung, George Washington
aus Staatenbund wird ein Bundesstaat (viele eigene Rechte)
gemeinsame Außenpolitik, Heer, Finanzen, Post, sonst andere Kompetenzen in Bundesstaaten
Amerikanische Verfassung (Gewaltentrennung)

Jurisdiktion:
Oberster Gerichtshof = 9 Bundesrichter (überwacht Verfassungsmäßigkeit der Gesetze, Kompetenzstreitigkeiten zwischen Gesamtstaat und Bundesstaat, Beachtung der Verfassung), sind unabhängig

Legislative:
Kongreß:
Senat (100 Leute, 2 Mann pro Staat, auf 6 Jahre gewählt, alle 2 Jahre wird ein Drittel neu gewählt)
Repräsentantenhaus (435 Leute, auf 2 Jahre gewählt)

Exekutive:
Präsident, auf 4 Jahre gewählt, dem Kongreß nicht verantwortlich, Leiter der Außenpolitik, Oberbefehl über Heer, beruft diplomatische Vertreter, beglaubigt auch ausländische Vertreter
keine Minister, sondern Staatssekretäre, sollen Präsidenten beraten
hat ein aufschiebendes Veto gegenüber dem Senat; Kongreß kann nur bei 2/3 Mehrheit Gesetze durchbringen
Amtsantritt 4. März 1789 George Washington
heute:

Amtsantritt 20. Januar
seit 1793 Washington Hauptstadt

keine geographische Einheit
Folgen der Unabhängigkeitserklärung:
Engländer bauen ihr Kolonialreich aus (Indien, Australien)
haben aus Erfahrungen gelernt, vielen Kolonien viel Selbständigkeit zugesprochen (außer Indien)

Vorbildwirkung für die französische Revolution

Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Grundlage für Macht seit 1918 Weltmacht

 
 

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