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geschichte artikel (Interpretation und charakterisierung)

Die voraussetzungen der hellenistischen philosophie:



Die eigentliche Leistung der hellenistischen Philosophie, an welche die Römer anknüpften, bestand hauptsächlich in der Konzentrierung auf die Glückseligkeit der Menschen; daneben war man aber auch um die Systematisierung des überlieferten Wissens bemüht; Die Philosophie ist in drei Arten unterteilt:





1) Naturlehre - Erforschung der Natur;
2) Morallehre - wie in den Ursachen der Dinge bzw. in den Moralgesetzen der Lebensführung die Wahrheit selbst sich finden lässt.

3) Logik - die Methode des Erkennens;
Diese Unterteilung hat im Prinzip bis heute noch Gültigkeit.
In der Folge kann man natürlich die drei Hauptteile der Philosophie nochmals unterteilen.
Daraus ist ersichtlich, dass man sich stets dessen bewusst war, dass die Anfänge der Philosophie weit über die hellenistischen Jahrhunderte zurückreichten. Jener Frühzeit war diese Einteilung allerdings noch fremd.
In der Tat stand am Beginn der griechischen Philosophie allumfassende Fragen und der Versuch, die Welt mit den Mittel der denkenden Vernunft zu begreifen. Diese Haltung ist bezeichnend für alle frühen Philosophen bis Sokrates, die man unter dem Begriff Vorsokratiker zusammenfasst.
Für die spätere Entwicklung von größter Bedeutung waren zwei grundverschiedene Richtungen dieser ersten Phase der europäischen Philosophie:
a) Einerseits die von Pythagoras von Samos in der Stadt Kroton gegründete Schule der Pythagoreer: sie sah in er Zhl und in der geometrishn Form das Wahre Sein, dem die minderwertige, sich ständig verändernden Welt und der übergang der Seelen von einem Individuum in ein anderes gegenüberstehen. Die Pythagoreer behandelten ihre Philosophie als Geheimlehre.
b) Eine entgegengesetzte Haltung nahmen im 5.Jahrhundert v. Chr. die sogenannten Sophistenein. Ir Hauptvertreter Protagoras von Abdera bekannte sich zu einer Leugnung der Erkenntnismöglichkeit in Bezug auf Götter und richtete die Philosophie auf das Praktische aus, z.B. Lehr- und Lernbarkeit.
c) Der Sophist Gorgias von Leontinoi galt bereits in der Antike als der eigentliche Begründer der rhetorik, mit der es ihm gelang z.B.in einem öffentlichen Vortrag in athen selbst das Verhalten der mythichen Ehebrecherin Helena zu verteidigen- das zahlende Publikum war groß.
Gegen diese Art komerziellen Philosophierens trat vehement Sokrates ein. Sokrates fühlte sich veranlasstin der Diskussion mit jungen Menschen Probleme der Ethik zu lösen. Für ihn bedeutete Philosophie, den Fragen nac objektiven, allegemien gültigen Wahrheiten und Werten durch exakte Begriffsbestimmung auf denGrund zu gehen und daraus Konsequenzen für die eigene Lbensführung zu ziehen. Diese neue Art des Philosophierens führte in athen zu heftigen Widerständen, sodass Sokrates schließlich wegen "Verführung der Jugend" und "Einführung neuer Götter" angeklagt und um Tode verurteilt wurde.

 
 

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