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geographie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Exkursion woltersdorf





Exkursion am 27.04.2005 Beginn: 8:00 Uhr Ende:13:00 Thema: Die Eiszeit - Beobachtung der glazialen Serie am Beispiel der Landschaft in Woltersdorf Aufgabenstellungen: 1. Wie erreiche ich das Exkursionsgebiet? 2. Welche zeitliche Orientierung habe ich mir erarbeitet? 3. Fertige eine Wegskizze mit markanten Punkten an! 4.

     Das Exkursionsgebiet gehört zu den Pleistozänen Landschaften 4.1 Welche Kaltzeit hat die Formen geschaffen? 4.2 Welche Formen müssen theoretisch vorhanden sein? 4.3 Ordne das Exkursionsgebiet in Landschaften ein (Groß --> Klein) Ergebnisse: 1. Woltersdorf - siehe Anlagen Z1 (Geschichte Woltersdorf), Z2 (Straßenbahn in Woltersdorf), Z3 (Märkische Eiszeit) Das Exkursionsgebiet liegt östlich von Berlin und ist von Berlin aus mit der S-Bahn zu erreichen. Man fährt aus der Stadtmitte mit der S3 bis zum S-Bahnhof Rahnsdorf und von dort aus fährt man mit der Tram 87 bis zur Station "Thälmannplatz".

     Hier beginnt unser Rundgang. 2. Anfahrtszeit von Berlin "Alexanderplatz" bis Station "Thälmannplatz" in Woltersdorf: 50 Minuten Rundgang. 120 Minuten 3. Wegskizze und Beschreibung siehe Anlage 1 4. 4.

    1. aus dem Lexikon: Weichsel-Eiszeit, jüngste Eiszeit des Pleistozäns im nördlichen Europa. Die Weichsel-Eiszeit, die der Würm-Eiszeit im Alpengebiet entspricht, folgte auf die Eem-Warmzeit und dauerte von ungefähr 70 000 bis 10 000 Jahre vor heute. Die aus Skandinavien vorstoßenden Eismassen formten weite Teile der Oberfläche des nördlichen Mitteleuropa. Während der Weichsel-Eiszeit wurden diese Gebiete stark glazial überprägt; typisch für diese ehemals vereisten Regionen sind die den Eisrandlagen entsprechenden Endmoränen, die Urstromtäler und die zahlreichen Seen. Zu den ältesten Eisrandlagen der Weichsel-Eiszeit zählen das Brandenburger, das Frankfurter und das Pommersche Stadium.

     Das Exkursionsgebiet kann ungefähr vor ca. 20.000 Jahren geschaffen worden sein. 4.2. Nach den wissenschaftlichen Beschreibungen müssen Endmoräne, Sander und Urstromtal zu erkennen sein.

     Die normale Verlaufsform geht von Nord nach Süd. glaziale Serie siehe Anlage 2 4.3 Das Exkursionsgebiet zeichnet sich dadurch aus, dass man diese pleistozänen Formen auf einem kleinen Raum verteilt sehen kann. Zuerst erkunden wir den im Norden gelegenen Bereich der Endmoräne. Das ist eine bergige Oberflächenform die mit Nadel- und Laubbäumen bestanden ist. Der Eichberg liegt im Westen des Untersuchungsgebietes.

     Er ist ungefähr 46 Meter hoch und das Bodenprofil ist geschichtet. Klar sortiert erscheinen die einzelnen Schichtungen der verschiedenen Materialien. Die oberste Schicht ist eine dünne Humusschicht, darunter sieht man Braunerde / Putzol und als tiefste, als unterste Schicht sieht man Feinsand. Dieser Bodenaufbau ist entstanden durch die Ablagerungen des Windes. Bodenprofil siehe Anlage 3 In der heutigen Zeit nutzt man die Bodenvorkommen. In Woltersdorf gibt es einen Baubetrieb, der diesen Sand auch abbaut.

     Am Fuße der Endmoräne befinden sich Seen - das Urstromtal. Es gibt zwei Seen im Exkursionsgebiet: den Kalksee, dessen Wasseroberfläche um 2,90 m höher liegt als Flakensee. Beide Seen sind durch eine Schleuse miteinander verbunden. Die erste Schleuse entstand 1550. Um 1700 wurde eine Kastenschleuse zusätzlich errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde mehrfach umgebaut und ist immer noch eine wichtige Verbindung für die Schiffahrt.

     Als "Woltersdorfer Schleuse" bekannt, ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für die Berliner. siehe Anlage 4 Der Aufbau einer Schleuse und die allgemeine Funktionsweise sind in der Anlage 5 erläutert. Im Osten des Untersuchungsgebietes liegen die Kranichsberge. Eine hügelige Landschaft, die mit Laub- und Nadelbäumen bewachsen ist. Sie erreichen eine Höhe von 116 m. Vom 105 m hohen Aussichtsturm auf den Bergen, der vom "Woltersdorfer Verschönerungsverein" unterhalten wird, hat man einen wunderschönen Ausblick auf einen großen Teil des Umlandes.

     Im Süden sind die Orte Erkner und Königswusterhausen und der Flakensee zu erkennen. Im Norden ist Rüdersdorf zu erkennen und im Westen sieht man Marzahn, einen Stadtteil von Berlin. Zusammenfassung der Beobachtung Eine Besonderheit in diesem Gebiet ist, dass der Verlauf der glazialen Serie von West nach Ost verläuft - abweichend vom allgemeinen Verlauf von Nord nach Süd. Die pleistozäne Formation wurde in diesem Bereich durch einen Schmelzwasser-durchbruch gestört. sehe Anlage 6 Zu beiden Seiten des Urstromtales erheben sich Endmoränenlandschaften (Eichberg und Kranichsberge), den Übergang bilden Sanderflächen. siehe Anlage 7

 
 




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