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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Wichtige vertreter des surrealismus


1. Drama
2. Liebe



Max Ernst Der Deutsche Max Ernst gilt als einer der künstlerisch ernsthaftesten und umfassendsten Surrealisten. Er wandte sich nach einer expressionistischen Anfangsphase dem Dadaismus zu. Dann ging er nach Paris und schloss sich den Surrealisten an.



Er experimentierte mit vielen verschiedenen Techniken: In der Frottage (Durchreibetechnik) legte er Papier zB auf einen hölzernen Fußboden und rieb die Maserung mit Bleistift ab. Aus der Frottage entwickelte er die Grattagetechnik. Dabei trug er mehrere Farbschichten übereinander auf, legte dann Holzbretter unter das Bild und schabte Farbe ab, sodass sich Höhen und Vertiefungen des Holzes abzeichneten. Aus diesen Experimenten stellte er dann seine Bilder zusammen. Seine Meisterwerke schuf er aber in der Technik der Decalcomanie. Dabei verteilte er die Farbe mit einer Glasscheibe auf der Leinwand und malte dann noch Ergänzungen dazu, die die Bildgegenstände verdeutlichten.



Max Ernst wandte sich gegen die Auffassung vom besonderen Talent eines Künstlers und sagte, es komme nur auf den Mut an, die Bilder aus dem Unterbewusstsein "hervorzuholen". Max Ernst emigrierte während des zweiten Weltkriegs in die USA und förderte dort die surrealistische Bewegung. Er war auch als Bildhauer und Autor tätig.



Salvador Dalí



Der Spanier Dalí begann mit kubistischen Bildern, dann schloss er sich den Surrealisten an. Er ist der heute bekannteste Vertreter des Surrealismus. Er beschäftigte sich mit den Schriften Sigmund Freuds und strebte jahrzehntelang danach, das Unbewusste darzustellen. Durch sein hervorragendes technisches Können stellte er unwirkliche Szenen mit fotografischer Genauigkeit dar. Wahnvorstellungen und Traumbilder wirken durch ihre realistische und detailreiche Darstellung verblüffend und wirklichkeitsnah. Seine Bilder wirken oft durch deformierte Figuren und sonderbare Szenen schockierend oder sogar bedrohlich auf den Betrachter. Sein bekanntestes Bild ist "Die Beständigkeit der Erinnerung". Viele Motive wie zB Ameisen oder Krücken wiederholte er in mehreren Bildern, und es wurde auch versucht, sie psychologisch zu deuten. Dalí beschäftigte sich mit Geisteskrankheiten und eignete sich seltsame Gewohnheiten an, durch eigenwilliges Verhalten erreichte er den Eindruck eines Verrückten. Er verfasste zahlreiche Schriften und theoretische Erklärungen zum Surrealismus und entwickelte die sogenannte "paranoisch-kritische Methode\". Damit meinte er die Bestrebungen, vom Verstand nicht erfassbare Vorstellungen zu realisieren und festzuhalten. Unter "Paranoia" versteht man eine Form der Schizophrenie mit Halluzinationen. Seine politischen Äußerungen und seine Bewunderung für Hitler stießen bei den Surrealisten auf Ablehnung. Selbst bezeichnete er sich als den einzigen wahren Surrealisten und schrieb auch surrealistische Drehbücher. Später wandte sich Dalí religiösen Motiven zu.



René Magritte



Der Belgier Magritte kam nach abstrakter Malerei zum Surrealismus, als er in Paris mit den surrealistischen Künstlern in Kontakt kam. Er beschäftigte sich in seinen Werken jedoch weniger mit der Darstellung seelischer Zustände und Phantasien sondern mit realen und alltäglichen Dingen, die er aber zu rätselhaften und widersprüchlichen Bildern zusammenfasste. Er stellte keine Visionen dar, sondern wollte die Menschen zu einer neuen Sehweise führen. Auf den ersten Blick wirken seine Werke meist klar und einfach aufgebaut und erscheinen erst beim genaueren Hinsehen unwirklich. In seinen Bilder verwendete er häufig die Motive Adler, Pferdeschellen und Vorhänge, sie stellen aber nicht wie zB bei Dalí Symbole mit tieferer Bedeutung dar. Personen kommen in seinen Bildern eher selten vor. Wichtig waren ihm auch die Titel seiner Werke, die keine Bilderklärung darstellten, sondern zu weiteren Vorstellungen anregen sollten. Von vielen Bildern malte er mehrere Variationen und gab ihnen den gleichen Titel. Oft wirken seine Bilder bewegungslos und kalt. Typisch ist auch die Verbindung von "Außen" zB ein Himmel mit Wolken und "Innen" wie ein Vorhang oder eine Wand, zB bei dem Bild "Die Beschaffenheit des Menschen I". Er setzte sich auch mit dem Verhältnis von Wirklichkeit und gemalter Abbildung auseinander, zB malte er ein Stück Käse und schrieb darunter: "Das ist ein Stück Käse", oder er malte eine Pfeife und schrieb darunter: "Das ist keine Pfeife", weil es ja nur die zweidimensionale Abbildung einer Pfeife war. Während des zweiten Weltkriegs malte er zeitweise impressionistisch, kehrte aber dann zum Surrealismus zurück.



Joan Miró



Der Spanier Miró beschäftigte sich zuerst mit dem Werk van Goghs und dann mit dem Dadaismus. Er schuf Ballettdekorationen und hatte beachtete Ausstellungen in Paris und New York. Seinen heute bekannten Stil entwickelte er jedoch erst in den Vierzigerjahren. Er verwendete einfache Strichzeichen und genau abgegrenzte Farbflächen in klaren, kräftigen Farben. Oft sind die Gegenstände nur mehr durch wenige Andeutungen erkennbar. Die Motive wirken wie Kinderzeichnungen oder Felsritzzeichnungen der Frühgeschichte. Später wandte er sich auch der Radierung, Lithographie und Keramik zu.





Der Maler und Graphiker Ernst Fuchs malt meist Motive aus der Bibel oder der Mythologie. Mit außergewöhnlichen malerischen Fähigkeiten stellt er phantastische Inhalte dar.



Rudolf Hausner verwendete die Erkenntnisse der Psychoanalyse und zeigte sich in seinen Bildern auch oft selbst in der Figur des "Adam", der gleichzeitig den Menschen allgemein darstellen sollte. Durch eine Lasurtechnik, bei der mehrere transparente Farbschichten übereinandergelegt werden, erzielte er die Leuchtkraft und räumliche Tiefenwirkung in seinen Bildern. Er unterrichtete in Hamburg und Wien.



Arik Brauer zeigt in seinen Bildern eine farbige organische Welt mit märchenhaften Gestalten und unwirklichen Gegenständen. Seine Motive stellen einen Gegensatz zur von der Technik geprägten Welt dar. Brauer ist sehr vielseitig tätig, zB auch als Sänger, Dichter und Bühnenbildner. Er gestaltete auch ein Haus, das an den Stil Hundertwassers erinnert, andererseits könnte man in seinen Bildern auch Vorbilder für die Werke Hundertwassers sehen.

 
 




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