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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Inhaltsangabe des dramas - in der sache j. robert oppenheimer


1. Drama
2. Liebe



Erste Szene Das Verfahren gegen den Physiker Julius Robert Oppenheimer wird von Gordon Gray, dem Vorsitzenden des Sicherheitsausschusses eröffnet. Herr Gray gibt zu Protokoll, daß dieser Ausschuß untersucht, ob dem Physiker Julius Robert Oppenheimer weiterhin die Sich erheitsgarantie erteilt werden kann. [Die Sicherheitsgarantie ist notwendig, um an geheimen Projekten mitarbeiten zu können.!] Es wird ausdrücklich betont, daß diese Untersuchung kein Gerichtsverfahren ist. Oppenheimers Anwalt Herbert S. Marks führt zu Beg inn der Untersuchung einen Teil eines Fernsehinterviews von Senator McCarthy den Anwesenden vor. Anwalt Marks bezweifelt nämlich, daß die Arbeit dieses Untersuchungsausschusses vertraulich zu halten sein wird. Die Berufe der Anwesenden werden protokolliert .
Im Zeugenstand stellt der Anwalt der AEC Roger Robb an Oppenheimer Fragen bezüglich Entwicklungen, Herstellung und Einsatz der Atombombe. Oppenheimer gibt lediglich zu, an den wissenschaftlichen Beratungen zur Bestimmung des Zielortes zum Abwurf der Atombo mbe beteiligt gewesen zu sein. Eines der für den Abwurf besonders geeigneten Ziele war Hiroshima. Oppenheimer verteidigt sein damaliges Handeln damit, daß er und seine Kollegen nur die von ihnen erwarteten wissenschaftliche Arbeit leisteten. Obwohl Dr. Opp enheimer sagt, daß der Abwurf der Atombombe nicht seine, sondern eine politische Entscheidung war, gesteht er, moralische Skrupel nach dem Abwurf der A-Bombe gehabt zu haben.
Dr. Oppenheimer erklärt, daß sie die Atombombe ursprünglich nur deshalb entwickelten, um zu verhindern, daß die A-Bombe von Hitler eingesetzt werden könnte. Später wurde die A-Bombe nicht gegen Deutschland sondern gegen Japan eingesetzt.
Oppenheimers frühere freundschaftlichen Beziehungen zu kommunistisch Gesinnten kommen zur Sprache. Ihm wird vorgeworfen, sich dem Bau der Wasserstoff widersetzt sowie andere Wissenschaftler beeinflußt und damit die Herstellung der H-Bombe zeitlich verzöger t zu haben. Dr. Oppenheimer lehnt diese Anschuldigungen als schlicht nicht wahr zurück.
Erste Zwischenszene
Die Herren Robb, Rolander und Evans sind allein im Raum. Robb und Evans unterhalten sich in einem kurzen Wortwechsel über die möglichen Motive Oppenheimers, die dessen Verhalten für die Verzögerung der H-Bombe begründen könnten.
Zweite Szene
Dr. Oppenheimer wird nach seinen Beziehungen zu Kommunisten befragt. Er gesteht, daß seine Ehefrau und sein Bruder Frank sowie seine frühere Verlobte Mitglieder der Kommunistischen Partei waren. Er selbst war nie Parteimitglied, bezeichnet sich aber als eh emaliger \"Mitreisender\", weil er von 1936 bis 1942 den kommunistischen Ideen nahestand.
Anwalt Robb stellt im Anschluß Fragen bezüglich eines privaten Treffens von Dr. Oppenheimer und seiner früheren Verlobten, welche kurz nach diesem Treffen Selbstmord beging. Da diese Fragen Oppenheimers Privatssphäre verletzen, verweigert er die Antwort un d verläßt den Zeugenstand. Dem Einspruch seines Anwalts Garrison wird stattgegeben, und Dr. Oppenheimer begibt sich zurück in den Zeugenstand.

Zweite Zwischenszene
Evans und Morgan unterhalten sich über die Notwendigkeit die Privatssphäre eines Menschen zu schützen. Evans äußert seine Befürchtungen, daß in Zukunft elektronische Überwachungssysteme den Menschen kontrollieren werden, ob Freundschaften, Gespräche und Ge danken den Normen entsprechen.

Dritte Szene
J. R. Oppenheimer unterstützte während des Spanischen Bürgerkrieges die sogenannte Volksfront der Kommunisten mit großzügigen Geldspenden von rund 300 $ monatlich. Diese Spenden flossen durch kommunistische Kanäle und waren für die Leute bestimmt, welche i n Spanien gegen Franco und die Nazis kämpften, verteidigt Dr. Oppenheimer sein damaliges Handeln. Zudem besuchte er zu jener Zeit Versammlungen, Gewerkschaftstreffen, hatte kommunistische Bekannte und Freunde, gehörte kommunistenfreundlichen Organisationen an und unterstütze die kommunistischen Ideen, indem er verschiedene Aufrufe unterschrieb.
Robb und Rolander stützen sich auf die Zeugenaussagen von Paul Crouch und dessen Frau, Dr. Oppenheimer habe in der Zeit zwischen dem 23. und 30. Juli 1941 eine geschlossene Versammlung in seinem Haus in Berkeley, Kalifornien abgehalten. Oppenheimers Anwält en Marks und Garrison gelingt es allerdings nachzuweisen, daß diese Zeugenaussagen falsch sind, und daß Dr. Oppenheimer zu jener Zeit mit seiner Frau in Neu-Mexiko war.
Dritte Zwischenszene
Marks und Garrison wollen die Verteidigungstaktik ändern und die Öffentlichkeit aufmerksam machen. Sie befürchten, daß sie das Verfahren verlieren könnten. Dr. Oppenheimer hingegen will die defensive Verteidigung beibehalten und vertraut lieber auf die Macht der Argumente.
Vierte Szene
Oppenheimer erklärt, daß es früher in Ausnahmefällen durchaus möglich gewesen wäre, daß ein Kommunist an geheimen Kriegsobjekten mitarbeiten durfte. Er hält es aber für gefährlich, daß ein kommunistisch gesinnter Mensch für die Regierung arbeitet, welche er nach dem Parteiprogramm vernichten will. Oppenheimer vermutet, daß es heute nicht mehr möglich wäre, das Kommunisten an geheimen Kriegsprojekten beteiligt würden, da die Russen der wahrscheinliche Kriegsgegner der USA sind. In diesem Zusammenhang wird e r gefragt, weshalb er den Sicherheitsbehörden nicht erzählt habe, daß sein Bruder Mitglied der Kommunistischen Partei gewesen war. Dr. Oppenheimer begründet sein damaliges Handeln damit, daß er nicht verpflichtet gewesen sei, die Karriere seines Bruders zu zerstören.
Vierte Zwischenszene
Rolander hört sein Diktiergerät ab und spricht anschließend seine Gedanken aufs Band. Er sieht die Aufgabe dieses Verfahrens darin, objektiv zu untersuchen, ob Oppenheimer eine Gefahr darstellt. Er hält fest, daß Vergangenes aus heutiger Sicht beurteilt werde.
Fünfte Szene
Dr. Oppenheimer stellt die Vermutung an, daß eine Vielzahl der Physiker kommunistisch orientiert waren, weil sie gerne mit neuen Gedanken experimentieren wollen. Einige ehemalige Schüler Oppenheimers waren aktive Parteimitglieder der Kommunistischen Partei . Auf die Frage, ob er die Verbindung zu diesen Schülern abgebrochen habe, als er erfuhr, daß es Parteimitglieder waren, verneint er dies. Er habe die Verbindung zu ihnen nicht abgebrochen, weil es seiner Vorstellung von Gesittung widersprechen würde. Auße rdem habe er sie ins Laboratorium Berkeley empfohlen, weil sie gute Wissenschaftler sind, gibt Dr. Oppenheimer zu Protokoll. Für Dr. Oppenheimer stellt ein Physiker mit einer Vielzahl von kommunistischen Freunden und Bekannten kein größeres Sicherheitsrisi ko dar und meint sich damit.
Fünfte Zwischenszene
Thomas A. Morgan spricht mit Gordon Gray über die Notwendigkeit, daß von den Wissenschaftlern eine klare Trennung zwischen ihren subjektiven Ansichten und deren objektiven Arbeit zu fordern.
Sechste Szene
Dr. Oppenheimer berichtet von einem Gespräch mit Haakon Chevalier. Dieser habe ihm erzählt, daß er mit dem Engländer und Chemotechniker Eltenton gesprochen habe. Eltenton deutete in diesem Gespräch an, daß er Möglichkeiten habe, geheime Informationen an di e Russen zu verraten. Als Oppenheimer davon hört, bezeichnet er dies als Verrat und Chevalier stimmte dem zu. Oppenheimer hat diese Unterhaltung zunächst nicht für wichtig gehalten. Erst als ein halbes Jahr später der damalige Geheimdienstoffizier Lansdale nach Los Alamos kam und über die Sicherheitssituation beunruhigt war, beschloß Dr. Oppenheimer, die Sicherheitsbehörden über Chevalier und Eltenton zu informieren, sagt Oppenheimer im Zeugenstand aus. Dabei habe er den Sicherheitsbehörden eine Räuberpisto le erzählt. Warum er dies tat, kann er sich später auch nicht mehr erklären.
Der Sicherheitsbeamte Colonel Boris T. Pash berichtet im Zeugenstand über seine spezielle Ausbildung für Spionageabwehr an Kriegsobjekten und gibt zu Protokoll, daß er die Untersuchungen des FBI gegen Dr. Oppenheimer wegen Spionageverdachts leitete. Herr P ash erläutert, daß das FBI Dr. Oppenheimer verdächtige, Mitglied der Kommunistischen Partei gewesen zu sein, kommunistischen Ideen nahegestanden und Kontakte zu Kommunisten gehabt zu haben. Deswegen empfahl das FBI Dr. Oppenheimer von Los Alamos zu entfern en bzw. ihn wenigstens beschatten zu lassen. Beides wurde jedoch von Lansdale und General Groves abgelehnt. Pash spielt dem Untersuchungssausschuß eine Bildkassette vor, die ein Interview zwischen Pash und Dr. Oppenheimer wiedergibt. Er erklärt, daß er Dr. Oppenheimer keine Sicherheitsgarantie geben würde. Im Kreuzverhör wird Herr Pash gefragt, ob man Dr. Oppenheimer gut kennen müßte, um ihn richtig beurteilen zu können. Pash bejaht dies und weist auf eine umfangreiche Akte des FBI über Dr. Oppenheimer hin, auf diese er seine Beurteilung stützt. Pash beurteilt ihn so, daß er ein Mensch sei, der seine volle Loyalität nur der Wissenschaft und seiner Karriere geben könne.
Anschließend kommt der Anwalt und ehemalige Geheimdienstoffizier John Lansdale in den Zeugenstand. Er sagt aus, daß er Dr. Oppenheimer eine Zeitlang beschatten ließ und abschließend zu dem Urteil gekommen sei, daß Dr. Oppenheimer kein Kommunist sei, auch w enn dies das FBI vermute. Nach den Kriterien Loyalität und Verschwiegenheit zu urteilen, würde Lansdale ihm auf jeden Fall die Sicherheitsgarantie erteilen. Lansdale empfindet es durchaus als legitim, daß Dr. Oppenheimer seine frühere Verlobte besuchte, au ch wenn sie eine Kommunistin war. Da sie zu jener Zeit einen seelischen Tiefpunkt erlebte, war es für Lansdale verständlich, daß Dr. Oppenheimer die Sicherheitsbehörden nicht über seinen nächtlichen Besuch informierte. Lansdale würde einen Menschen dann al s Kommunisten bezeichnen, wenn dieser sich Rußland mehr verpflichtet fühlen würde, als seinem eigenen Land. Die Frage von Ward V. Evans, ob es überhaupt eine hundertprozentige Sicherheit geben könne, verneint Lansdale und äußert die Befürchtung, daß dazu a lle Freiheiten aufgegeben werden müßten, welche gerade verteidigt würden.
Siebte Szene
Schlechte Schlagzeilen für Dr. Oppenheimer erscheinen in den Zeitungen.
Der Anwalt der Atomenergiekommission Roger Robb wirft Dr. Oppenheimer vor, sich im Herbst 1949 der Entwicklung der Wasserstoffbombe widersetzt zu haben. Dr. Oppenheimer gesteht dies teilweise ein und begründet dies damit, daß er eine gegenseitige Erklärung zwischen UdSSR und den Vereinigten Staaten für wesentlich sinnvoller hielt, in der festgeschrieben würde, die Wasserstoffbombe nicht zu entwickeln. Dr. Oppenheimer gibt zu bedenken, daß die Wasserstoffbombe eine solch enorme Zerstörungskraft besitzt, daß es nach einem eventuellen Einsatz weder Sieger noch Besiegte geben könnte. Er bekundet, daß er nach Hiroshima Skrupel habt habe, als er sah, daß die entwickelten Waffen tatsächlich eingesetzt werden. Später sei er nur noch beratend an der Entwicklung der W asserstoffbombe beteiligt gewesen. So initierte er beispielsweise eine Konferenz führender Physiker. Er fand zwar die wissenschaftlichen Ideen faszinierend, hatte jedoch auch Angst vor dem Ergebnis der Wasserstoffbombe. Dr. Oppenheimer unterzeichnete damal s den Bericht des Wissenschaftsrates, in dessen Anhang empfohlen wird, daß die Wasserstoffbombe niemals hergestellt werden sollte. Nachdem der US-Präsident dennoch das Dringlichkeitsprogramm zur Entwicklung der H-Bombe anordnete, bot er seinen Rücktritt an, erzählt Dr. Oppenheimer dem Untersuchungsausschuß. Er schildert seine gespaltenen Eindrücke bei der ersten Testzündung einer Atombombe in der Wüste von Alamogordo.
Der Physiker Dr. Edward Teller betritt den Zeugenstand und gibt zu Protokoll, daß die besten Wissenschaftler nach dem Atombombentest in Alamogordo, welcher auch Dreifäligkeit genannt wird, die Wasserstoffbombe entwickeln wollten. Doch kurze Zeit nach dem A bwurf der A-Bombe auf Hiroshima wurde die Entwicklungsarbeit eingestellt. Viele Physiker hatten einen schweren Schock erliden. Dr. Teller vermutet, daß wenn bereits 1945 mit der Entwicklung der Wasserstoffbombe begonnen worden wäre, daß dann die USA wahrsc heinlich schon 1948 eine einsatzbereite H-Bombe gehabt hätte. Er beklagt, daß er für die Entwicklung der Wasserstoffbombe keine Unterstützung von Dr. Oppenheimer erhalten habe. Vielmehr habe Dr. Oppenheimer versucht, Dr. Bethe davon zu überzeugen, daß er s ich nicht an den Entwicklungsarbeiten der H-Bombe beteiligen sollte. Trotz allem hat Dr. Teller den Eindruck, daß Dr. Oppenheimer von den theoretischen Ergebnissen begeistert war. Da Dr. Oppenheimer nach dem Krieg überwiegend in Komitees arbeitete, hält Dr . Teller ihn für ersetzbar und würde sich sogar sicherer fühlen, wenn Oppenheimer weniger Einfluß auf die Interessen des Landes hätte. Dennoch hält er ihn nicht für ein Sicherheitsrisiko und würde ihm auch die notwendige Sicherheitsgarantie weiterhin ertei len. Dr. Teller nutzt die Gelegenheit und äußert, daß Entdeckungen weder gut noch böse, weder moralisch noch unmoralisch, sondern rein tatsächlich sind.
Der Physiker Dr. Hans Bethe tritt nun als Zeuge auf und erzählt, daß er trotz seiner starken, moralischen Skrupel an der Entwicklung der Wasserstoffbombe mitwirkte, weil er sicherstellen wollte, daß Amerika als erstes über die H-Bombe verfügen könnte. Obwo hl er die Forderung favorisiert, das auf die Herstellung der H-Bombe durch ein Abkommen verzichtet würde.
Der Chefwissenschaftler der Air Force und Geophysiker Dr. Griggs geht in den Zeugenstand. Er ist überzeugt, daß Dr. Oppenheimer der Anführer einer Gruppe verschwörerischer Wissenschaftler gegen die Wasserstoffbombe ist. Er hält Dr. Oppenheimer für ein sehr großes Sicherheitsrisiko.
Der Physiker Isadore Isaac Rabi wird nun als Zeuge befragt. Er war entschiedener als Dr. Oppenheimer gegen das Dringlichkeitsprogramm zur Entwicklung der Wasserstoffbombe gewesen, sagt er aus. Zudem hält er Dr. Oppenheimer für den loyalsten Menschen, den e r kennt.

Achte Szene
In seinem Schlußplädoyer argumentiert Anwalt Roger Robb, daß gegenwärtig die Sicherheit der Vereinigten Staaten durch die Kommunisten bedroht sei, die ihre Herrschaft weltweit ausbreiten wollen. Dr. Oppenheimer stehe immernoch dem kommunistischen Gedankeng ut nahe und durch ihn ist es kommunistischen Physiker gelungen in Führungspositionen an Kriegsobjekten zu kommen. Herr Robb beschuldigt Dr. Oppenheimer, erst ab dem Zeitpunkt Skrupel bekommen zu haben, als deutlich wurde, daß die Wasserstoffbombe nicht nur gegen die Nazi-Diktatur sondern auch gegen kommunistische Diktaturen eingesetzt werden könnte. Dr. Oppenheimer ist kein Verräter im üblichen Sinne, hat aber offensichtlich in den Fragen betreffend der Wasserstoffbombe versagt, führt Herr Robb sein Plädoye r fort. Abschließend würdigt er Dr. Oppenheimers Verdienste und fordert, die Sicherheitsgarantie nicht mehr zu erteilen.
Dr. Oppenheimers Rechtsanwalt Herbert S. Marks spricht für die Verteidigung. Er bezeichnet Dr. Oppenheimers damalige Beziehungen zu Kommunisten als nichts außergewöhnliches. Schließlich haben sich die meisten Intellektuellen in den 30er Jahren für kommuni stische Ideen interessiert. Er bemängelt außerdem, daß Herr Robb sowie das FBI keine neuen Materialen diesem Untersuchungsausschuß vorgelegt haben. Herr Marks erklärt, daß Dr. Oppenheimer sich stets korrekt und loyal verhalten hat und fordert daher, daß ih m die Sicherheitsgarantie weiterhin erteilt wird.
Neunte (letzte) Szene
Die Mitglieder des Ausschusses Gordon Gray und Thomas A. Morgan bezweifeln Oppenheimers Loyalität nicht. Aber sein undurchsichtiges Verhalten läßt berechtigte Zweifel zu, welche ihm seinen Ansprüche auf ein bedingungsloses Vertrauen entziehen.
Das dritte Mitglied dieses Ausschusses Dr. Evans hat einen eigenen Bericht verfaßt. Er hält Dr. Oppenheimer für vollständig loyal und empfiehlt, ihm die Sicherheitsgarantie zu erteilen. Er begründet seinen Minderheitenbericht damit, daß Dr. Oppenheimers fr ühere Verbindungen zu Kommunisten zeitlich vor seinen großen Verdiensten für Amerika lagen. Außerdem habe Dr. Oppenheimer 1947 ebenfalls die Sicherheitsgarantie unter den gleichen Belastungen erhalten. Dr. Evans ist darüber beunruhigt, daß ein verändertes politisches Klima, auch die Beurteilung gleicher Tatsachen verändern soll.
Dr. Oppenheimer fragt sich in seinem Schlußwort, ob die Physiker den Geist der Wissenschaft verraten haben, als sie die Forschungsarbeiten dem Militär übergaben, ohne die Folgen zu bedenken. Er denkt, daß die Physiker den Regierungen eventuell zu viel unge prüfte Loyalität gaben und kündigt an, das Urteil anzufechten. Aber an Kriegsprojekten will er nicht mehr mitarbeiten und sagt abschließend, daß sie die Arbeit des Teufels taten und nun zu den wirklichen Aufgaben zurückkehren würden.

 
 





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