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deutsch artikel (Interpretation und charakterisierung)

Frauen beim bundesheer


1. Drama
2. Liebe



Frauen beim Bundesheer Ich habe das Thema "Frauen beim Bundesheer" gewählt, da ich bei einer Leistungsschau des Bundesheeres war, und ich zufällig eine Broschüre über Karriere beim Heer - Frauen gehen ihren Weg erhalten habe. Einleitung Der Auftrag des Bundesheeres ist in der österreichischen Bundesverfassung fest geschrieben. Er beinhaltet den Schutz des Staatsvolkes, des Staatsgebietes und der Grundwerte des Staates. Das österreichische Bundesheer dient ausschließlich der Verteidigung. Es bedroht niemanden und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Friedenserhaltung. Es ist per Gesetz beschlossen, dass junge Männer ihren Grundwehrdienst von 8 Monaten leisten müssen.

     Das ist nicht freiwillig! Gesetzliche Grundlage In Österreich waren Frauen beim Bundesheer lange Zeit undenkbar. Mit dem Gesetz über die Ausbildung von Frauen beim Bundesheer ist Frauen seit 1. Jänner 1998 in Österreich der Zugang zum Bundesheer möglich. Zum Unterschied zur gesetzlichen Wehrpflicht der männlichen Staatsbürger, können sich Frauen freiwillig zum Dienst als Soldatin entscheiden und diesen auch jederzeit wieder beenden. Das heißt, Frauen gehen zum Bundesheer um eine Berufslaufbahn zu machen. Der Bundesminister für Landesverteidigung muss jedes zweite Jahr dem Nationalrat über die militärische Dienstleistungen von Frauen berichten.

     Wie wird man Soldatin? Natürlich gibt es beim Bundesheer wie in jedem anderen Beruf bestimmte Vorrausetzungen für Frauen um aufgenommen zu werden: 1. Geistige und körperliche Fitness 2. Teamfähigkeit 3. Persönliche Mobilität 4. Keine Vorstrafen Außerdem wird man bei einer Körpergröße unter 165 cm, einem Übergewicht von mehr als 15 Kilo, Hörminderung, ausgeprägte Fehlsichtigkeit, Behinderungen und regelmäßige Medikamenteneinnahme ausgeschlossen. Um aufgenommen zu werden müssen die Frauen einen sportlichen Leistungstest absolvieren.

     Genauso wird ihre Konzentration und Wahrnehmung, Merkfähigkeit und logisches Denken überprüft. Da sie in einem Team arbeiten müssen, wird auch ihre Motivation, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit getestet. Jeder Frau, die die Eignungsprüfung bestanden hat, steht die Karriere als Unteroffizier (ohne Matura) oder als Offizier (mit Matura) offen. Nicht-Maturantinnen müssen genau wie ihre männlichen Kollegen die allgemeine Basisausbildung und danach die waffeneigene Basisausbildung (z.B. Pioniere, Pilotin, Panzertruppe, Fliegerabwehr,.) absolvieren.

     Danach üben alle Waffengattungen gemeinsam für den Ernstfall. Diese Ausbildung dauert 12 bis 18 Monate. Während dieser Zeit muss der bisherige Arbeitsplatz freigehalten werden. Maturantinnen haben die Möglichkeit als einjährige Freiwillige einzurücken, und dann die Berufsoffiziersausbildung an der Militärakademie zu absolvieren. Wo werden in Österreich Soldatinnen eingesetzt und wie viele gibt es bereits? Mit Stand 1. Juli 2003 gibt es in Österreich 227 Soldatinnen.

     Von 2000 bis 2002 ist die Zahl um 40 % angestiegen. Sie sind auf alle Bundesländer verteilt. Die meisten sind in Niederösterreich. Nach Verwendungsart werden Soldatinnen hauptsächlich eingesetzt: 1. Heeressportzentrum (Leistungssportlerlinnen) 2. Militärakademie 3.

     Jäger 4. Panzer FOLIE Mit Stand Dezember 2002 gab es in Österreich 8 weibliche Offiziere und 7 Anwärterinnen auf den Berufsoffizierstitel. 6 standen im Praxissemester und sieben besuchten den Einjährigen-Freiwilligen-Kurs. Die ersten weiblichen Truppenoffiziere haben im September 2003 ihre Ausbildung abgeschlossen. 41 Soldatinnen versahen mit Stichtag 21. Dezember 2002 ihren Dienst als Unteroffiziere, davon 2 im Auslandseinsatz, 92 waren als Militärpersonen auf Zeit tätig und 49 befanden sich im Ausbildungsdienst.

     Sie waren unter anderem als Geschützführerin einer Panzerhaubitze, als Jagdpanzerfahrerin, als Kampfpanzerkommandantin, als Heeresfahrlehrerin und als Kommandantin einer Aufklärungsgruppe tätig. Die ranghöchste Soldatin im österreichischen Heer ist derzeit eine Oberstleutnantärztin. (Zur Erklärung: darüber gibt es immer noch fünf höhere Dienstgrade). Der höchste Unteroffiziersdienstgrad ist derzeit Stabswachtmeister. (Darüber gibt es noch 3 höhere Dienstgrade). Heuer werden an der Militärakademie die ersten weiblichen Leutnante ausgemustert.

     Abschließend ist noch zu sagen, dass Frauen beim Bundesministerium für Landesverteidigung schon immer angestellt werden. Z. B. liegt der Frauenanteil im höheren Dienst beim Heerespersonalamt bei 40 %. Frauen in der österreichischen Militärgeschichte Die Geschichte kennt einige Beispiele, in denen sich Frauen mehr oder weniger aktiv an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt haben. Ich habe dazu einige Beispiele mitgebracht.

     Ihr könnt sie gerne nachlesen. Vorteile 1) Größere Auswahl: Da jetzt auch Frauen zum Heer können, entsteht eine größere Auswahl an qualifiziertem Personal. Jeder/Jede kann nach ihren Qualitäten und Fähigkeiten eingesetzt werden. Dadurch wird die Qualität der Arbeit aufgewertet. 2) Gleichberechtigung: Frauen werden als gleichwertig und gleichberechtigt angesehen 3) Seit Frauen beim Bundesheer sind, verändert sich der Umgangston. Wenn Soldatinnen in der Kompanie sind, wird weniger gebrüllt 4) Frauen die zum Heer gehen, wollen das auch wirklich.

     Sie sind deshalb oft ehrgeiziger und nehmen ihre Arbeit sehr ernst. In einem Report im Fernsehen wurde von den Vorgesetzten die Arbeitsmoral der Frauen als sehr hoch bewertet. Sie führen Aufträge ganz genau aus und leisten oft mehr als Männer um als ebenbürtig zu gelten. 5) Im Allgemeinen sind Frauen konfliktfähiger und teamfähiger 6) Das Bundesheer ist einer der größten Arbeitgeber in Österreich. Für sportliche, teamfähige Frauen gibt es jetzt die Chance einen neuen, sicheren Arbeitsplatz zu wählen. 7) Beim Bundesheer wird für gleiche Arbeit der gleiche Lohn bezahlt .

     Es gibt keinen Unterschied in der Bezahlung bei Frauen und Männern. Nachteile 1) Gleichberechtigung: es ist nicht wirklich eine Gleichberechtigung, denn nach wie vor werden nur männliche Staatsbürger zum Grundwehrdienst eingezogen 2) Kosten: in Österreich müssen Soldatinnen getrennt von den Soldaten duschen und schlafen. Obwohl die sanitären Einrichtungen (Duschen, WC) und Schlafräume nicht extra umgebaut werden, sondern nur wenn sowieso renoviert wird, entstehen Mehrkosten. Um keine getrennten Duschen bauen zu müssen, wird oft in "Duschzeiten für Frauen und Männer" eingeteilt. Frauen tragen die normalen Uniformen und dazu die normalen Bundesheerstiefel. Nur die "Ausgeh-" und die Gala-Uniformen sind für Frauen anders.

     Sie müssen sie, genauso wie ihre männlichen Kollegen, selber bezahlen. 3) Durch das Vorurteil, dass Frauen weniger Autorität als Männer haben, werden sie als Vorgesetzte in einem "Männerberuf" nicht ernst genommen. Aber gerade beim Bundesheer ist Gehorsam notwendig. Wenn da an der Fähigkeit eines Vorgesetzten gezweifelt wird, ist jede militärische Aktion zum Scheitern verurteilt. 4) Familienleben: sowie in anderen Berufen, in denen man oft abwesend ist oder die gefährlich sein können, ist die Militär-Laufbahn oft eine Belastung für die Familie, vor allem für Kinder. 5) Körperliche Belastung: von der körperlichen Kondition her sind Männer von Natur aus kräftiger.

     Deshalb können Frauen nicht an allen Geräten und Waffen ausgebildet, bzw. eingesetzt werden. 6) Da Soldatinnen und Soldaten oft Tag und Nacht auf engstem Raum zusammen leben, kann es zu sexuellen Belästigungen kommen. 7) Männer haben untereinander einen härteren Umgangston und das ist für Frauen schwerer auszuhalten. 8) Wenn eine Frau und ein Mann die gleiche Ausbildung haben, wird derzeit bei der Jobvergabe die Frau bevorzugt, auch wenn der Mann schon länger beim Heer ist - das ist natürlich ein Nachteil für die Männer. 9) Wegen der Vorurteile gegenüber Frauen, die in einem "Männerberuf" arbeiten, ist das Arbeitsklima oft schlechter.

     10) Frauen müssen bei der Ausbildung aufgrund ihrer körperlichen Kondition weniger leisten als ihre männlichen Kollegen, die oft auch nicht größer oder schwerer sind. Abschluss Zum Abschluss möchte ich sagen, dass es auf die Frage, ob Frauen zum Heer sollen kein eindeutiges Ja oder Nein gibt. Frauen und Männer sind grundsätzlich gleichwertig. In welchem Beruf eine Frau oder ein Mann richtig eingesetzt werden kann, soll ganz allein von der geistigen und körperlichen Fähigkeit und der Ausbildung abhängen und auf keinem Fall vom Geschlecht. Danke fürs Zuhören.

 
 




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