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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Was habe ich mit aids zu tun ?



AIDS ist schon lange kein Thema mehr, über das man Witze machen kann. Ganz im Gegenteil, AIDS kann und muß heute jeden interessieren.
AIDS ist eine hochansteckende Krankheit die hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird.
Das Risiko, sich bei einer Bluttransfusion anzustecken ist in den letzten Jahren enorm gesunken, weil das Spenderblut sehr oft untersucht wird, bis es zur Transfusion freigegeben wird. Das Risiko ist jedoch hier nicht bei 0%.

AIDS erhält in der Reihe der "sexuell übertragbaren Krankheiten" keine Sonderstellung. Vor allem nicht, weil es keine heilenden Medikamente gibt. Das wichtigste bei AIDS ist nicht die Behandlung, sondern die Vermeidung einer Ansteckung !
Es gibt bei AIDS keine Risikogruppen, sondern nur riskantes Verhalten.


2.1. Ansteckung

HIV befindet sich in allen Körperflüssigkeiten infizierter Menschen. Doch als ansteckend gelten nur solche, die HIV in hoher Konzentration erhalten. Das sind
 Samenflüssigkeit

 Blut, auch Menstruationsblut

In geringer, aber für eine Ansteckung noch ausreichender menge befindet sich das Virus auch in
 Scheideflüssigkeit

 Muttermilch

Das Risiko einer Virusübertragung besteht jedoch nur dann, wenn eine dieser Körperflüssigkeiten in die Blutlaufbahn eines anderen Menschen gelangt. das kann in folgenden Situationen geschehen:
 beim Sex, genauer bei ungeschütztem vaginal und analem Sexualverkehr

 beim Samenerguß in den Mund
 beim Lecken während der Menstruation
 beim Eindringen in die Scheide oder Anus mit Fingern, die offene Wunden oder Entzündungen aufweisen
 beim Tausch von benutzten Spritzbestecken (Nadel, Löffel usw.)
 beim Tausch von unsterilen Tätowiernadeln
 während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen.



2.2. Wie kann ich mich schützen ?

Die sicherste Art sich vor AIDS in einer Beziehung zu schützen, ist Safer Sex.
Safer Sex bietet sehr viele Möglichkeiten Lust und Befriedigung zu schaffen. Streicheln, Massagen, Küssen und Petting gehören dazu.
Für Frauen bedeutet Safer Sex darüber hinaus, keine Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft zu haben.
Safer Sex ist Frauen bestimmt keine Einschränkung, sondern bedeutet vielmehr Zärtlichkeit und Rücksichtnahme. Es zeigt, dass dem anderen etwas an meiner Gesundheit und an meinem Wohlbefinden liegt.
Kondome sind in diesem Fall die einzige Verhütung, die Schutz vor AIDS bietet und gleichzeitig eine ungewollte Schwangerschaft verhindert.
Der Nachteil: Sie können nur von Männern benutzt werden, und das mach Frauen ein Stück weit abhängig von deren Verhalten.

Ein Kondom zu benutzen ist kein Gefallen, den ein Mann einer Frau großzügig erweist, sondern sie ( und jede andere Frau) hat ein Recht darauf. Aber auch der Umgang mit einem Kondom muß geübt sein, damit keine Fehler passieren (z.B. durch Abrutschen, Reißen usw.), die die Schutzfunktion zu nichte machen.

2.3. Das Kondom

Das Kondom hat viele Namen.
Man nennt es auch Pariser, Verhüterli, Überzieher, Gummischutz und Präser. Das Kondom gehört zu den ältesten Verhütungsmitteln in unserer Geschichte. Der Grund dafür ist wohl, das sein Prinzip denkbar einfach ist.
Die Samen werden aufgefangen.
Das Argument, Kondome seinen "Gefühlstöter", ist eigentlich nicht berechtigt, da es sechsmal dünner als die Haut ist. An das Gefühl, dass das Glied von einem Kondom umschlossen ist, kann sich jeder Junge gewöhnen.
Das beste ist, wenn ein Junge den Umgang mit dem Kondom vorher einmal alleine übt, denn Übung und Erfahrung sind wichtige Faktoren dafür, dass die volle Sicherheit geboten werden kann.

Vor dem Kontakt des Penis mit der Scheide muß das Kondom über das steife Glied gerollt werden. Hier gilt äußerste Vorsicht, da schon ein kleiner Riß durch lange Fingernägel, Ringe, usw. das Kondom unwirksam machen. nach dem Samenerguß und vor dem erschlaffen des Glieds muß der Penis aus der Scheide gezogen werden, hierbei ist es wichtig, das Kondom am Ring festzuhalten, da es sonst abrutschen kann.


Bei jedem Geschlechtsverkehr muß ein neues Kondom benutzt werden.
Kondome können ohne Rezept in jeder Apotheke, Drogerie oder Kaufhaus gekauft werden.

Die Vorteile eines Kondoms:
 Kondome verursachen keine Nebenwirkungen
 Die Jungen / Männer übernehmen die Verantwortung und lassen die Frau nicht alleine mit der Schwangerschaftsverhütung
 Ein Kondom kann ohne Probleme in der Hosentasche oder Handtasche mitgenommen werden
 Sie schützen vor fast allen sexuell übertragbaren Krankheiten, wie z.B. AIDS
 Sie sind leicht zu beschaffen

 Es ist kein Arztbesuch nötig
Die Nachteile eines Kondoms:
 Manche Jungen und Mädchen stört es
 Sie unterbrechen möglicherweise das Liebesspiel

 
 

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