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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Vortrag auge





Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und liegt sehr, gut geschützt, eingebettet zwischen Nasenbein, Jochbein und Stirnbein in ein Fettpolster.
Die äusserste Haut des Auges ist die harte Augenhaut oder Lederhaut. Sie umgibt das ganze Auge, aber vorne wo Licht ans Auge kommt wird die harte Augenhaut zur Hornhaut. Die Hornhaut muss immer feucht sein, denn wenn Staub oder kleine Mücklein ins Auge fliegen werden sie mit der Tränenflüssigkeit ausgeschwemmt. Heiße oder ätzende Teilchen können die Hornhaut verletzen und so auch ins Auginnere gelangen. Es ist deshalb wichtig dass man das Auge bei gefährlichen Tätigkeiten immer gut schützt.
Die zweite Schicht ist die Aderhaut: Sie ist mit vielen Äderchen ausgestatten und versorgt das Auge mit genügend Blut.
Hinter der Aderhaut liegt die Pigmentschicht, sie ist mit Zellen ausgestattet, die schwarzen Farbstoff enthalten und somit verhindern, dass Licht ins Auginnere kommt.
Die innerste Schicht ist die Netzhaut, sie ist mit zwei Sorten von Sinneszellen ausgestattet: Die Zapfenzellen für hell/dunkel Unterscheidung und die Stäbchen Zellen für Farben erkennen und scharfes sehen.
In den Stäbchenzellen ist der Sehpurpur eingelagert, bei Lichteinfall durch die Linse wird der Sehpurpur zerstört und reizt durch einen chemische Veränderung die Stäbchenzellen. Die Reize werden ans Gehirn weitergeleitet und man sieht ein Bild. Das Bild das auf der Netzhaut erscheint ist allerdings immer verkehrt herum.
In jedem Auge hat es ungefähr 125 Millionen Stäbchen und 6 Millionen Zapfenzellen.
Gegenüber der Pupille, an der Stelle des schärfsten Sehens, liegen nur Zapfenzellen. Diese Stelle heißt gelber Fleck.
Neben dem gelben Fleck liegt der blinde Fleck. An dieser Stelle verläßt der Sehnerv das Auge und deshalb wird die Netzhaut unterbrochen. Somit hat es an dieser Stelle keine Sinneszellen, aber das fehlende Bildstück wird im Gehirn durch das andere Auge ergänzt.
Das Licht kann nur durch die Pupille ins Auginnere gelangen, die Regenbogenhaut vor der Pupille wirkt als Blende. Die Pupille selber kann sich zusammenziehen und ausdehnen. Somit kann sie den Lichteinfall regeln: Bei viel Licht zieht sie sich zusammen, bei wenig Licht läßt sie so viel wie möglich ins Auge herein, also dehnt sich aus. Aber auch Angst oder Aufregung können die Pupille beeinflussen.
Die Farbe der Regenbogenhaut ist abhängig davon ob man viele Pigmente in der Haut hat. Bei hohem Farbstoffgehalt erscheint die Iris braun, bei tiefem Farbstoffgehalt eher blau oder grün.
Gleich hinter der Iris ist die Linse an elastischen Bändern aufgehängt. Die Linsenbänder verlaufen zum ringförmigen Ziliarmuskel. Dieser Muskel kann die Bändchen entweder zusammendrücken, dann wird die Linse gewölbt (Akkomodation) und wir sehen scharf in der Nähe, oder er kann sie erschlaffen lassen, und wir sehen wir normalerweise scharf in der Ferne.
Nicht bei allen Menschen funktionieren die Augen einwandfrei: Viele haben Sehstörungen. Entweder die leiden an Weit- oder Kurzsichtigkeit, oder sie haben Hornhautverkrümmung, Altersweitsichtigkeit, den grauen oder grünen Star oder sind blind.
Viele dieser Augenkrankheiten sind heilbar, zum beispiel Hornhautverkrümmung:
Man kann einfach eine geeignete Linse tragen, die gleicht die Unebenheiten auf der Hornheit aus.
Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel ist ein Stückchen zu lang und deshalb entsteht ein Bild nicht genau auf der Netzhaut, sondern vor der Netzhaut. Die Brechkraft der Augenlinse ist auch bei weitester Abfalchung noch zu gross. Hier wirk eine Brille mit Zerstreuungslinsen. Sie gleichen die Brechkraft wieder aus.
Bei Weitsichtigkeit ist es genau das Gegenteil: der Augapfel ein bisschen zu kurz und darum muss sich die Augenlinse immer wölben, damit ein Gegenstand scharf sichtbar ist. Ist die grösste Wölbung erlangt und der Gegenstand weiter als 20 cm vom auge entfernt, erscheint das Bild auf der Netzhaut unscharf. Leute mit Weitsichtigkeit können eine Brille tragen mit Sammellinsen.
Ältere Leute haben nicht mehr so elastische Linsen, und die Linsenwölbung bei Naheinstellung lässt immer mehr nach. Gegen Altersweitsichtigkeit kann man eine Brille mit Sammellinsen tragen, sie hilf der fehlenden Brechkraft der Linse nach.
Es kann auch vorkommen, dass auf der Augenlinse eine Trübung entsteht. Wenn ein grosser Bereich der Linse davon betroffen ist, dann nennt man diese Krankheit den grauen Star. Bei starker Trübung wird die Augenlinse operativ entfernt und durch eine starre Kunststofflinse erstetzt. Das widerum hat eine Weitsichtigkeit zur Folge und man muss eine Brille mit Sammellinsen.
Den grünen Star nennt man eine etwas gefährlichere augenkrankheit: Wenn der Augeninnendruck (wird vom Glaskörper bestimmt) zu gross ist, und man die Krankheit zu spät bemerkt, kann sie zur Erblindung führen.
Unser Auge kann 18 einzelbilder pro Sekunde aufnehmen. Wenn wir mehr sehen, merken wir nicht mehr dass es sich um einzelbilder handelt, sondern unser Auge wird getäuscht und es sieht so aus also ob sich das ganze ohne pausen abspielen würde, zum Beispiel ist es in einem Film so. Es werden ganz einfach 24 Bilder gezeigt, und so gibt es einen schönen Ablauf der Bilder, ohne jegliche Pause.

 
 




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