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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Skorpione





Herkunft und Geschichte: Skorpione sind Spinnentiere und gehören zum Stamm der Gliederfüßer. Sie kommen in den wärmeren Klimabereichen der Erde vor, wie zum Beispiel: Afrika, Spanien, Mitteleuropa, Norditalien, Südtirol oder sogar Frankreich.(Nödlichster Fundort war Krems an der Donau)
Es gibt über 600 Arten von Skorpionen, die sich in den einzelnen Arten sehr stark ähneln. Doch auch trotz großer Unterschiede in Größe, Färbung, Augenzahl und Entwicklung der Gliedmaße ist jeder Skorpion als solches erkennbar.

Die Körperlänge der Skorpione beträgt 4-20cm. (Der Größte heißt Pandinus imperator)
Der Körper ist deutlich in Zwei Teile gegliedert, einem großes ungegliedertes Kopfbruststück und einem gegliederten Hinterleib. Am Kopfbruststück sind die 4 Beinpaare und die 2 Scheren (auch Pedipalpen genannt) befestigt, die den Mund auf beiden Seiten begrenzen. Der Hinterleib wird in Preabdomen und Postabdomen eingeteilt. Der Preabdomen besteht aus 7, der Postabdomen aus 5 Gliedern. Hinten an dem Postabdomen grenzt der Giftstachel, mit dem größere Beute, die sich wehrt, betäubt wird.

Nahrung:

Die Nahrung der Skorpione bilden andere Gliederfüßer, wie zum Beispiel: Heuschrecken, Grillen, Nachtschmetterlinge, Fliegen, Ameisen, Termiten, Käfern, Spinnen und eine Reihe von anderen keinen Wirbeltieren wie zum Beispiel: Eidechsen und Mäuse.
Da die Mundöffnung der Skorpione sehr klein ist, können sie nur weiches Gewebe, kleine
Stückchen sowie die Körpersäfte der Beute verzehren, deshalb sind Skorpione oft stundenlang an einem einzigen Beutetier beschäftigt. Doch wenn nötig können Skorpione bis zu 4 Monate ohne Nahrung auskommen.

Fortpflanzung:

Die Skorpione legen keine Eier, sondern gebären lebende Jungen. In einer Art Brutkammer reifen die Eier zu Embryos heran. Jeder Embryo ist durch eine Art Nabelschnur mit den Eingeweiden der Mutter verbunden und wird hierdurch ernährt. Unmittelbar nach der Geburt klettern die Jungen auf den Rücken der Mutter, hängen sich mit Saugnäpfchen, die an den Beinen hängen, fest und bleiben dort mehrere Tage oder Wochen sitzen. In dieser Zeit zehren sie noch von ihrem eigenen embryonalem Dottervorrat. Kurz nach der ersten Häutung verlassen sie die Mutter und machen sich selbstständig, um sich in Laufe eines Jahres und nach insgesamt 6-7 Häutungen zu erwachsenen Skorpionen zu entwickeln.









Skorpione und Menschen:

Schon immer galt der Skorpion als tückisches und gefährliches Wesen. Doch dies ist wie bei so vielen anderen Tieren nur ein Vorurteil. In den anderen Ländern der Erde, wo Skorpione leben, werden sie nur zum Teil akzeptiert. Doch allgemein ist der Skorpion beliebt, nämlich in Zoos. Dort werden sie gerne bestaunt, aber auch nur dort. Sonst sind sie vielleicht für Rekorde
( Ein Indonesier hat vom 24/12/1993 bis zum 7/1/1994, also 15 Tage, mit rund 4000 Skorpionen gelebt und geschlafen.)oder als Nahrung gut.(In China kann man Skorpione auf dem Markt kaufen. Sie sollen zu einem Tee aufgebrüht und dann getrunken werden, da sie wegen ihrem Chitinpanzer gesund seihen.

Einige Arten von Skorpionen:

Der größte Skorpion:
Ist, wie schon gesagt, der Pandinus imperator, mit einer Körperlänge von bis zu 20cm, heimisch in Guinea


Der kleinste Skorpion:
Ist der Microbothus pusillus, mit einer Körperlänge von 13mm, heimisch an der Küste des Roten Meers.

Der giftigste Skorpion:
Ist der Leiurus quinquestriatus, heimisch in dem Gebiet von Nord Afrika, durch den Mittleren Osten bis zum Roten Meer. Glücklicherweise besitzt er nur eine sehr kleine Menge an Gift (0,255mg) Erwachsene sind kaum gefährdet, doch es gab schon öfters Todesfälle bei Kindern.

 
 




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