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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Pilze als nützlinge





Wie bereits erwähnt, gibt es auch zahlreiche Nützlinge unter den Pilzen. Die meisten von ihnen sind für den Menschen ungenießbar, jedoch nicht tödlich, wie dies bei vielen Schädlingen der Fall ist. Zu den Nützlingen gehören unter anderem die Stinkmorchel, der Gallenröhrling und der Samtfußkrempling (siehe Abb.3).



5.1 Gallenröhrling

Der Gallenröhrling(Tylopilus felleus) ist ein Pilz, der sehr oft mit dem Steinpilz verwechselt wird.

Merkmale:
Ein typisches Merkmal des Gallenröhrlings ist die deutlich, braune Netzaderung der gesamten Oberfläche des Stiels. Bei Trockenheit wird die gelblich bis hellbraune Hutoberfläche rissig. Der Hut selber ist 5-15 cm groß. Ein weiteres, sehr markantes Merkmal, sind die weißen (später rosafarbenen) Röhren an der Hutunterseite. Andere Pilze weisen hier Lamellen auf.

Vorkommen:
Die Gallenröhrlinge bevorzugen Nadelwälder mit sauren Böden.

Besonderheiten:
Eine besondere Bedeutung dieses Pilzes liegt darin, daß er oft mit dem wohl beliebtesten Speisepilz, dem Steinpilz, verwechselt wird. Spätestens beim Verzehr merkt man jedoch, daß dieser gallenbittere Geschmack ( Name!), nicht der des Steinpilzes sein kann. Er ist also ein ungenießbarer und ungefährlicher Pilz.

Systematische Einordnung:
Auch dieser Hutpilz gehört zu der Abteilung der Ständerpilze.


5.2 Stinkmorchel

Ein weiterer Nützling unter den Pilzen ist die Stinkmorchel (Phallus impudicus, siehe Abb.2)

Merkmale:
Die Stinkmorchel erreicht eine Höhe von 20 cm. Der fingerhutförmige Hut mit gekammerter Oberfläche, ist von einer olivgrünen Sporenmasse überzogen, die mit der Zeit abtropft. Der Stiel ist weiß, hohl und hat eine poröse Oberflächenstruktur. Der Fruchtkörper entspringt aus einer unterirdischen, hühnereigroßen Scheide (Hexenei), die auch das einzig eßbare am Pilz darstellt.

Vorkommen:
Man findet die Stinkmorcheln in Feucht- und Mischwäldern, bevorzugt auf Lichtungen.

Besonderheiten:
Die reife Stinkmorchel versprüht einen Gestank, der Aasfliegen und Mistkäfer anlockt. Durch das von ihnen verursachende Kriechen, werden die Sporen vom Hut gelöst und verbreiten sich. Der Name lässt sich von der wabigen, morchelähnlichen Hutoberfläche ableiten. Diese wird allerdings erst sichtbar, wenn die Sporenmasse nicht mehr die Hutoberfläche bedeckt.

Systematische Einordnung:
Die Stinkmorchel ist ein Ascomycet und gehört zu der Ordnung der Helvellates.

 
 




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