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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Orientierung der tiere am erdmagnetfeld



Das Magnetfeld der Erde ist ein physikalisches Kraftfeld für die Organismen

Lebewesen können aus Dichte und Richtung der Feldlinien den jeweiligen geographischen Ort bestimmen

Jeder Ort besitzt ein ganz bestimmtes individuelles Magnetfeld - Bildmuster das die Tiere vergleichen

Man kennt oder vermutet die Orientierung vieler Lebewesen am Magnetfeld bei


§ Protozoen (Urtierchen)

§ Algen

§ Bakterien

§ Weichtieren

§ Würmern (z.B. Regenwürmer)
§ Insekten (z.B. australische Kompasstermiten, Bienen, Schmetterlinge)

§ Vögeln (z.B. Zugvögel, Tauben)

§ Fischen (z.B. Haie, Rochen, Robben)

§ Reptilien (z.B. Schildkröten)

§ Säugetiere (z.B. Wale, Fledermäuse)
§ ... und überraschenderweise auch beim Menschen.


Zugvögel: - richten sich auch bei der Wahl ihrer Rastplätze nach dem Erdmagnetfeld

- nutzen es nur bei bedecktem Himmel, andernfalls den Sonnenstand und die Sterne

Blindmäuse: - nutzen ihren eingebauten Kompass vor allem auf längeren strecken

- die dafür verantwortlichen Rezeptoren sind bisher nicht bekannt


\"Wenn sich der magnetische Pol ändert, könnte das Einflüsse auf wandernde Tierarten haben, vor allem solche, die die Nordrichtung wahrnehmen und sich daran orientieren.\"

Sagt Dr. Stephan Marhold, Magnetneurobiologe

\"Die magnetische Energie ist die elementare Energie,
von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.\"
Sagt Nobelpreisträger Werner Heisenberg

Da es sich bei Magnetit um dreiwertiges Eisen handelt, kann über den Nachweis von Fe2+3 (Berlin-Blau-Reaktion) zumindest annäherungsweise festgestellt werden, ob sich Magnetit im Gewebe befindet

Unter Orientierung im Raum werden grundsätzlich zwei verschiedene Dinge unterschieden.

- Wissen um eigene Position ,um damit Wege zu finden oder seinen Standort beschreiben zu können.


- Wissen um Lage eines Objektes

\"Das Magnetfeld der Erde ist ein außerordentlich informationsreiches physikalisches Kraftfeld für die Organismen. Prinzipiell können Lebewesen aus der Dichte und der Richtung der Feldlinien sowie aus deren zeitlichen Veränderungen den jeweiligen geographischen Ort bestimmen, und tage-, lunar- und jahresperiodische Steuersignale erkennen.\"


Das Magnetfeld der Erde besitzt an jedem Ort ein ganz bestimmtes individuelles Bildmuster,
das viele Tiere auf unterschiedliche Art und Weise wahrnehmen und speichern können.
Höchstwahrscheilich verfügen Sie über einen höchstsensiblen Mechanismus, der
es Ihnen erlaubt, verschiedene Magnetbildmuster zu vergleichen.

Seit Jahrzehnten ist die Orientierung vieler Lebewesen am Magnetfeld der Erde bekannt. Man kennt oder vermutet sie bei


§ Protozoen (Urtierchen)

§ Algen

§ Bakterien

§ Weichtieren

§ Würmern (z.B. Regenwürmer)
§ Insekten (z.B. australische Kompasstermiten, Bienen, Schmetterlinge)

§ Vögeln (z.B. Zugvögel, Tauben)

§ Fischen (z.B. Haie, Rochen, Robben)

§ Reptilien (z.B. Schildkröten)
§ Säugetiere (z.B. Fledermäuse, Wale [Tatsächlich stranden Wale besonders häufig an Stellen, an denen z.B. eisenhaltiges Gestein das Magnetfeld verändert, wodurch sie die Orientierung verlieren])
§ ... und überraschenderweise auch beim Menschen.


Zugvögel

Um sich zu Orientieren, benutzen die Vögel einen inneren Kompass, den Sonnenstand (UV-Licht) oder die Sterne (Fixstern). Am Magnetfeld orientieren sie sich nur noch bei bedecktem Himmel.Der innere Kompass ist vermutlich ein Magnetfeldrezeptor im Auge, mit dessen Hilfe die Vögel das Erdmagnetfeld \"sehen\" können. Bei 18 Zugvogelarten wurde das nachgewiesen.Zugvögel richten sich auch bei der Wahl ihrer Rastplätze nach dem Erdmagnetfeld. Auf diese Weise können selbst unerfahrene Tiere an günstigen Orten genug Fettreserven anlegen, um die Sahara zu überqueren.
Im Gehirn von Brieftauben können winzige Mengen von Magneteisen nachgewiesen werden, mit deren Hilfe sich die Tiere am Erdmagnetfeld orientieren.

Bei einigen Tieren haben Forscher winzige Kristalle einer natürlichen magnetischen Substanz, Magnetit, gefunden. Die Zellen, die diese Kristalle enthalten, sind mit dem Nervensystem verbunden.

Wie zum Beispiel Bakterien. 1975 wurden im Sediment von Woodhole/Massachusetts anaerobe Bakterien entdeckt. Die Bakterien benutzen das Magnetfeld, um tiefer in das Gestein zu gelangen, weg vom gefährlichen Sauerstoff oder wenn das Sediment aufgewühlt wird dass sie in den sicheren Meeresboden zurückfinden können. Andernfalls würden sie absterben.. Diese Bakterien enthalten Ketten aus Magnetit-Kristallen



Selbst Menschen haben diesen Kompasssinn, wenn auch stark verkümmert. Dieser wurde bei einem Versuch mit 50 Studenten erwiesen. Dr. Robin Baker hatte bei diesem Test ein verkümmertes magnetisches Richtungsempfinden festgestellt, welches bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern

\"Die magnetische Energie ist die elementare Energie,
von der das gesamte Leben des Organismus abhängt\",
sagt Nobelpreisträger Werner Heisenberg

 
 

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