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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Giftnattern und giftschlangen



Giftnattern
/ (Elapidae)





1. Verbreitung



Giftnattern sind mit Ausnahme von Europa auf allen Kontinenten verbreitet; die meisten von ihnen findet man in Australien, wo mehr als die Hälfte aller Schlangen zur Familie der Giftnattern gehören. Der größte Teil dieser Schlangen sind Bodenbewohner.






2. Körperbau



Die bis zu vier Meter langen Tiere zeichnen sich durch einen schlanken Körperbau aus. Ihr Kopf setzt sich nur in sehr geringem Maße vom Rest des Körpers ab und trägt relativ große symmetrisch angeordnete Schilder. Im Oberkiefer befinden sich zwei kurze, mit Furchen versehene Giftzähne, die die Opfer der Schlangen innerhalb kurzer Zeit durch ein Nervengift lähmen oder töten. Zwar sind die Zähne nur kurz, das Gift ist jedoch meist hochwirksam und muss daher nicht besonders tief in das Opfer eingebracht werden.






3. Ernährung und Fortpflanzung



Als Beute dienen den Giftnattern meist kleine bis mittelgroße Wirbeltiere; einige Arten fressen sogar andere (giftige) Schlangen.





Viele Giftnattern legen Eier, einige Arten sind lebend gebärend.






4. Systematik



Familie aus der Zwischenordnung der Nattern- und Vipernartigen (Xenophidia) in der Unterordnung der Schlangen(Serpentes).





Bekannte Arten: Brillenschlange(Naja naja)Königskobra(Ophiophagus hannah)Mambas aus der Gattung Dendroaspis














Giftschlangen



Mehrere Schlangenfamilien sind durch besondere Giftdrüsen im Oberkiefer charakterisiert, deren Inhalt beim Zubiss entweder durch Röhren innerhalb der Giftzähne (Vipern und Grubenottern) oder entlang furchenartiger Vertiefungen (Giftnattern und Seeschlangen) in die Wunde des Beutetieres oder Feindes entleert wird.





Auch einige Trugnattern (mit anderem Zahnbau) besitzen die zweitgenannten Furchenzähne. Mit Ausnahme einiger schlangenfreier Inseln wie Hawaii, Neuseeland, Irland und den polaren Eisgebieten sind Giftschlangen über die ganze Erde verbreitet. Die Giftigkeit ist bei den einzelnen Gattungen und Arten verschieden und reicht von der Wirkung eines Bienenstiches bis zum unausweichlichen Tod innerhalb weniger Minuten beim australischen Taipan.





Berüchtigte Giftschlangen sind in Australien Taipan und Todesotter (50 % Todesfälle), in Asien Kobra und Krait, in Afrika Puffotter und Schwarze Mamba, in Nordamerika die verschiedenen Klapperschlangen, in Mittel- und Südamerika die Gattung Lanzenotter und der Buschmeister. In Europa kommen an Giftschlangen nur die Kreuzotter (auch in Deutschland noch häufig), die Aspisviper (Südschwarzwald, sonst hauptsächlich Frankreich und Italien, gefährlicher als die Kreuzotter), Sandviper (Südosteuropa, träge aber blitzschnell beim Zuschlagen), Stülpnasenotter (Pyrenäenhalbinsel) und die kleine Wiesenotter (Südostfrankreich, Mittelitalien und Donauländer) mit den unterarten Karstotter (Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien und Montenegro, Bulgarien, Rumänien und die Urkaine durchfließt ) und Steppenotter (Donaudelta bis Ukraine) vor.





Der Wirkung nach unterscheidet man neurotoxische Schlangengifte, die als Nervengifte auf Atmung, Gehirn und Rückenmark einwirken, und hämatotoxische, blutschädigende Gifte. Je nach Art des Schlangenbisses und der Menge des in den Körper gelangten Giftes reichen die Krankheitszeichen von harmlosen Symptomen bis zur fast augenblicklichen Atemlähmung oder langsam erfolgender Blutzersetzung. Über erste Maßnahmen bei Schlangenbissen durch europäische Arten, siehe Erste Hilfe (Schlangenbiss), Schlangengifte.

 
 

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