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biologie artikel (Interpretation und charakterisierung)

Der mittelmeerraum





Der Mittelmeerraum hat das restliche Europa immer schon stark beeinflußt. So kommt zum Beispiel unsere Schrift arabisch - lateinischen. Unsere Demokratie wurde in Griechenland erfunden und das Christentum kommt aus dem römischen Reich, das auch eine Grundlage für unsere Politik darstellte. Und das osmanische Reich und der Nahe Osten stellten durch das große Wirtschaftspotential (Öl) immer schon einen problematischen Machtfaktor dar

Der Mittelmeerraum ist sehr leicht erreichbar, vor allem über die Alpen, und ist ein Bindeglied zwischen dem arabischen und dem europäischen Kulturkreis.


Die touristische Entwicklung dieses Gebietes:

Der südliche Mittelmeerraum ist sehr gut infrastrukturiert.
Italien war, in den 50er Jahren, das erste das erste Reiseland, dann folgt Jugoslawien (Dalmatinische Küste), Spanien mit der Costa Brava und Tunesien in den 60ern. Die Côtè d'Azur in Frankreich entwickelte sich erst um einiges später, hat aber jetzt Massentourismus. Griechenland und die Türkei bildeten in den 80ern das Schlußlicht.
Auch die vielen Inseln werden teilweise touristisch genutzt.

Mitte der 70er Ägypten mit Kulturtourismus dazu, dieses Land hat jedoch aus religiösen Gründen nur wenige Baderesorts. In Syrien - Damaskus gibt es immer noch mit Stacheldraht streng getrennte Freibäder für Männer und Frauen.


Der östliche Mittelmeerraum (s. S. 109 - 111):


Griechenland

Griechenland verfügt über eine Unzahl von Inseln, die alle touristisch genutzt werden. Ein großer Vorteil ist die direkte Flugverbindungen zu einem Großteil der Inseln durch ehemalige Militärflughäfen. Außerdem sind die Landgebühren weitere staatliche Einnahmen.
Der Tourismus wurde in diesem Land von vornherein auf einer breiten privaten Basis aufgebaut und die Einheimischen wurden integriert.
Den touristischen Reiz bieten die Kultur und das Klima, außerdem sind die meisten Nachbarstaaten innenpolitisch instabil und somit touristisch eher uninteressant (zB Türkei).

Die Türkei
Die Türkei nutzt die, ihr zur Verfügung stehende, Schwarzmeerküste nicht, da sie zu stark auf das Mittelmeer konzentriert ist. (s. S. 111). Außerdem werden wegen dem dort herrschenden konservativen und militanten Islam kaum ausländische Investitionen getätigt.

Aber die Türkei hat so und so andere wirtschaftspolitische Überlegungen. Durch Staudämme beim Euphrat und beim Tigris können sie die Wassermenge für die Syrer und Iraker bestimmen. Das Wasser, das dorthin fließt, ist jedoch durch die türkische Industrie stark verschmutzt. Dadurch brauchen die Syrer und Iraker teure Wasseraufbereitungsanlagen. Durch diese Problematik entstehen sehr große Spannungen zwischen den betroffenen Staaten.


Der südliche Mittelmeerraum

Im südlichen Mittelmeerraum betreibt nur Israel einen Tourismus im europäischen Sinn. In Syrien und im Libanon ist das aus religiösen und politischen Gründen nicht möglich.
Jetzt langsam entwickelt sich in Jordanien am Golf von Akaba etwas Tourismus. Ägypten merkt das die Pyramiden nicht mehr genug sind und beginnt mit Clubtourismus am Roten Meer.

In diesem Gebiet fördern nur 3 Staaten den Tourismus: Ägypten, Tunesien uns Marokko.
Lybien und Algerien lehnen ihn ab, da sie an Ausländern nicht interessiert sind und außerdem Ölquellen als wirtschaftliche Grundlage besitzen.
Jedoch existieren in Libyen in der Nähe von Tripolis 2 Clubinseln; es besteht jedoch kein Kontakt zwischen den Einheimischen und den Touristen.

Tunesien fördert den Tourismus seit 1968, da der Staat kein Ölvorkommen hat und nur wenig Rohstoffe.

Algerien hat ebenfalls kein Interesse am Tourismus da sie Erdöl haben. Außerdem praktizieren sie einen militanten islamischen Kurs nach irakischem Vorbild und haben innenpolitische Probleme mit der FIS (= islam. Heilspartei) wodurch sie so und so touristisch nicht attraktiv sind.

 
 




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